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Bochum (18.08.2017): Bei der Eröffnung der Ruhrtriennale 2017 findet Krzysztof Warlikowski in seiner Inszenierung von Debussys Pelléas et Mélisande in der Jahrhunderthalle Bochum bewegende Bilder, auch wenn nicht jeder Regie-Einfall nachvollziehbar wird (von Thomas Molke)
Pesaro (13.08.2017 - 15.08.2017): Beim Rossini Opera Festival in Pesaro kann die einzige Neuproduktion Le Siège de Corinthe in der Inszenierung von La Fura dels Baus nur musikalisch überzeugen; dagegen begeistern die beiden Wiederaufnahmen La pietra del paragone aus dem Jahr 2002 und Torvaldo e Dorliska aus dem Jahr 2006 auf ganzer Linie. Auch die alljährliche Veranstaltung von Il viaggio a Reims ist mit Teilnehmern der Accademia Rossiniana hochkarätig besetzt (von Thomas Molke)
Salzburg (11.08.2017): Das Festspielpublikum feiert noch einmal Plácido Domingo für eine große Leistung in Verdis wunderbaren (konzertant aufgeführten) I due Foscari (von Thomas Tillmann)
Bayreuth (06.08.2017): Kühler Realismus - Katharina Wagners Sicht auf Tristan und Isolde hat an Profil gewonnen (von Christoph Wurzel)
Bayreuth (05.08.2017): Auch in diesem Jahr vermag Parsifal bei den Bayreuther Festspielen szenisch nicht zu überzeugen; musikalisch dafür umso mehr, zumal Marek Janowski kurzfristig das Dirigat übernommen hat (von Christoph Wurzel)
Bayreuth (25.07./31.7./1.8.2017): Bei den Bayreuther Festspielen 2017 macht Barrie Kosky grandios den Meistersingern von Nürnberg den Prozess; der Tannhäuser für Kinder spielt an verbotenem Ort und wird zur Strafe zu einem Erwachsenen geschickt (von Stefan Schmöe)
Heidenheim (29.07.2017): Barbora Horáková Joly verlegt bei den Opernfestspielen Heidenheim Giuseppe Verdis selten gespielte komische Oper Un giorno di regno ins Mafia-Milieu (von Thomas Molke)
Heidenheim (28.07.2017): Die letzte Aufführung von Richard Wagners Der fliegende Holländer wird bei den Opernfestspielen Heidenheim zur Premiere auf der Freilichtbühne im Rittersaal in Schloss Hellenstein (von Thomas Molke)
München (27.07.2017): Im Rahmen der Münchner Opernfestspiele präsentiert Nikolaus Habjan Carl Maria von Webers Oberon als Laborexperiment mit Klappmaulpuppen (von Thomas Molke)
München (26.07.2017): Elīna Garanča begeistert in Donizettis La Favorite in einer überzeugenden Inszenierung von Amélie Niermeyer (von Thomas Molke)
München (25.07.2017): Nicole Claudia Webers Inszenierung von Johann Strauß' Operette Wiener Blut hat auch bei der Wiederaufnahme im Cuvilliéstheater nichts von ihrem Charme und ihrer Walzerseligkeit eingebüßt (von Thomas Molke)
München (24.07.2017): Mit Joyce DiDonato, Daniela Barcellona, Alex Esposito und Lawrence Brownlee dürfte Rossinis Semiramide stimmlich kaum zu überbieten sein. Da sieht man auch gerne über die eine oder andere Unstimmigkeit in der Regie von David Alden hinweg (von Thomas Molke)
Neuburg (23.07.2017): Die Neuburger Kammeroper hat in diesem Jahr die beiden komischen Operneinakter Arzt wider Willen und Alles verhext?! von Francesco Gardi auf dem Programm (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (23.07.2017): Beim letzten Konzert der Meisterklasse von Lorenzo Regazzo unter dem Titel Rossini & Co. III gibt es beim Belcanto Opera Festival Rossini in Wildbad nicht nur eine bunte Mischung von Ernstem und Heiterem, sondern auch die Verleihung des Internationalen Belcanto Preises (von Thomas Molke)
Duisburg (20.07.2017): Musik auf das Ende der Zeit - Grigory Sokolov setzt beim Klavierfestival Ruhr mit Mozart und Beethoven einen großartigen Schlusspunkt (von Stefan Schmöe)
Erl (21.07.2017): Rossinis Semiramide bietet bei den Tiroler Sommer-Festspielen in Erl Belcanto vom Feinsten, auch wenn nicht jeder Regie-Einfall nachvollziehbar ist (von Thomas Molke)
Bregenz (20.07.2017): Bei den Bregenzer Festspielen lässt Lotte de Beer mit dem Theaterkollektiv Hotel Modern in Rossinis Moses in Ägypten mit beeindruckenden Videoprojektionen die Ägypter im Roten Meer versinken (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (19.07.2017): Beim Belcanto Opera Festival Rossini in Wildbad präsentiert der Bariton Vittorio Prato in der Trinkhalle unter dem Titel Hommage an Antonio Tamburini bekannte und unbekannte Arien, die Belcanto-Komponisten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts für diesen Ausnahme-Bariton komponiert haben (von Thomas Molke)
Aix-en-provence (07.07.2017): Entdeckung mit Mut zum Risiko - Erismena von Francesco Cavalli bei Festival Aix-en-Provence (von Roberto Becker)
Füssen (15.-18.06.2017): Das Europäische Festival der Laute 2017 ist zu Gast im Allgäu (von Ingo Negwer)
Wuppertal (16.07.2017): Der Mann am Klavier zaubert - Thomas Quasthoff, Frank Chastenier, Dieter Ilg und Wolfgang Haffner spielen beim Klavierfestival Ruhr Jazz (von Stefan Schmöe)
Bad Wildbad (16.07.2017): Beim Belcanto Opera Festival Rossini in Wildbad wird 20 Jahre nach der modernen Erstaufführung erneut der Versuch unternommen, Rossinis Eduardo e Cristina dem Vergessen zu entreißen, und im Kurtheater stellt sich bei Rossini & Co. II die Meisterklasse von Lorenzo Regazzo mit Arien und Opernszenen vor (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (15.07.2017): Das Belcanto Opera Festival Rossini in Wildbad erreicht mit Rossinis ernster Oper Maometto II einen szenischen und musikalischen Höhepunkt (von Thomas Molke)
Aix-en-Provence (5./6.07.2017): Beim Festival Aix-en-Provence schlägt die Stunde der Wüstlinge - mit Mozarts Don Giovanni und Strawinskys The Rake's Progress (von Roberto Becker)
Aix-en-Provence (04.07.2017): Jenseits aller Klischees - mit Carmen gelingt dem Festival Aix-en-Provence ein Überraschungscoup (von Roberto Becker)
Essen (04.07.2017): Unscharfe Poesie - beim Klavierfestival Ruhr verliert sich Menahem Pressler bei Mozart, Debussy und Chopin (von Stefan Schmöe)
Bad Wildbad (14.07.2017): Beim Belcanto Opera Festival Rossini in Wildbad beginnt zwar Rossinis Oper Aureliano in Palmira mit der Ouvertüre aus Il barbiere di Siviglia, schildert dann jedoch wesentlich ernster eine Episode der römischen Geschichte (von Thomas Molke)
Aix-en-Provence (03.07.2017): Kindgerecht? Das Festival Aix-en-Provence beginnt mit der Uraufführung von Philippe Boesmans Pinocchio (von Roberto Becker)
Essen (11./12.07.2017): Preisträger im Dreierpack - Maki Namekawa, Dennis Russell Davies und Philip Glass feiern beim Klavierfestival Ruhr 2017 Philip Glass und die amerikanische Musik (von Stefan Schmöe)
Aachen (12.07.2017): Zum Abschluss der Spielzeit präsentiert die Hochschule für Musik und Tanz, Standort Aachen, im Theater Aachen Joseph Haydns unbekannte Oper La fedeltà premiata (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (09.07.2017): Zum Abschluss des Auftakt-Wochenendes beim Belcanto Opera Festival Rossini in Wildbad gibt es das erste Konzert der Meisterklasse von Raúl Giménez unter dem Titel Rossini & Co. I und als Gastspiel eine Wiederaufnahme von Manuel Garcías Salonoper Le cinesi in der Inszenierung des Festspielleiters Jochen Schönleber (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (08.07.2017): Das Belcanto Opera Festival Rossini in Wildbad zeigt als erste Opernpremiere im Königlichen Kurtheater Rossinis vierte Farsa L'occasione fa il ladro in einer kurzweiligen Inszenierung des Festspielleiters Jochen Schönleber (von Thomas Molke)
Köln (07.07.2017): Sommernacht und Gewitter - Christian Gerhaher und das WDR Sinfonieorchester faszinieren mit Berlioz und Beethoven (von Claudia Jahn)
Essen (04.07.2017): Drängende Unruhe - Rudolf Buchbinder spielt beim Klavierfestival Ruhr nichts als Beethoven (von Stefan Schmöe)
München (01.07.2017): Ist das Kunst? Die Münchner Opernfestspiele eröffnen mit Franz Schrekers Die Gezeichneten (von Roberto Becker)
Regensburg (2.-5.06.2017): Ars Nova und Supernova - die 33. Regensburger Tage für Alte Musik (von Ingo Negwer)
Düsseldorf (04.07.2017): Plattform für den choreographieschen Nachwuchs? Mehr als das - Wun Sze Chan, Sonny Locsin, Boris Randzio, Chidozie Nzerem, So-Yeon Kim und Michael Foster, allesamt in Martin Schläpfers Ballett-Compagnie, stellen in Young Moves ziemlich spannende eigene Arbeiten vor (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (02.07.2017): Im Bockenheimer Depot setzt Jan Philipp Gloger Mozarts unbekanntes Oratorium Betulia liberata als Kirchenbegehung in Szene (von Thomas Molke)
Wuppertal (02.07.2017): Beim Klavierfestival Ruhr 2017 spielt Martin Stadtfeld Heucke und Bach im Glashaus (von Stefan Schmöe)
St. Gallen (01.07.2017): Bei den St. Galler Festspielen lässt Alfredo Catalanis Loreley in einem Vergnügungspark mit Geisterbahn ihre Reize spielen (von Thomas Molke)
Berlin (18.06.2017): In Rameaus Zoroastre bricht Regisseur Tobias Kratzer einen Streit vom Gartenzaun (von Joachim Lange)
Berlin (24.06.2017): Wim Wenders verhebt sich an Bizets Perlenfischern (von Roberto Becker)
Hagen (24./30.06.2017): Zum Abschied seiner Intendanz erzählt Norbert Hilchenbach HK Grubers Geschichten aus dem Wiener Wald (von Stefan Schmöe)
Dortmund (27.06.2017) / Wuppertal (28.6.2017): Beim Klavierfestival Ruhr 2017 sprengt András Schiff Grenzen und Jean-Yves Thibaudet und das Orchester der Ludwigsburger Festspiele finden in Amerika nicht nur amerikanische Musik (von Stefan Schmöe)
Dortmund (25.06.2017): Das Klangvokal Musikfestival geht auf der Seebühne im Westfalenpark mit einer Spanischen Nacht und einem Streifzug durch musikalische Höhepunkte der spanischen Zarzuela zu Ende (von Thomas Molke)
Dortmund (24.06.2017): In Henry Purcells Semi-Oper King Arthur beim Klangvokal Musikfestival in der St. Reinoldikirche kommt der Titelheld gar nicht zu Wort (von Thomas Molke)
Düsseldorf (23.06.2017): Emile Zola lässt grüßen - Dietrich W. Hilsdorf erzählt Das Rheingold als böse Familiengeschichte (von Stefan Schmöe)
Basel (17.06.2017): Lydia Steier spielt in Händels Alcina die Zauberwelt mit Erfolg gegen einen faden Büroalltag aus (von Christoph Wurzel)
Gelsenkirchen (10./18.06.2017): Michiel Dijkema lässt in Hoffmanns Erzählungen die Puppen singen, das aber ganz großartig (von Stefan Schmöe)
Dortmund (18.06.2017): Beim Klangvokal Musikfestival präsentiert Simone Kermes mit Roland Kaiser "Special Guest" unter dem Titel Berlin - Mailand - Hollywood einen Genre-Mix von Oper über Schlager bis zu Filmmusik (von Thomas Molke)
Hildesheim (17.06.2017): Der langjährige GMD und Operndirektor Werner Seitzer verabschiedet sich mit einem ganz persönlichen Abschiedskonzert (von Bernd Stopka)
Köln (17.06.2017): Das Leben der Gottesmutter als Musical-Oratorium - Maria von Dirk-Johannes Neumann in der Basilika St. Aposteln (von Claudia Jahn)
Wuppertal (17.06.2017): Bei der konzertanten Aufführung von Peter Cornelius' komischer Oper Der Barbier von Bagdad wird die Titelpartie mit Richard Wagner verglichen (von Thomas Molke)
Mönchengladbach (15./17.06.2017): Ein glückliches Ende gibt es für Glucks Orpheus und Eurydike nur in der Kunst (von Stefan Schmöe)
Stuttgart (11.06.2017): Jossi Wieler und Sergio Morabito schicken die Protagonisten in Tschaikowskys Pique Dame auf die Suche nach ihrer längst vergangenen Gegenwart (von Joachim Lange)
Karlsruhe (10.06.2017): Der Ring des Nibelungen leidet unter Beziehungslosigkeiten - und so trifft Siegfried auf Supermutti (von Joachim Lange)
Heidelberg (28.05.2017): Zwei oft Übersehene des 20. Jahrhunderts finden in einem spannenden Doppelabend Gehör - Mieczysław Weinberg mit Mazl tov und Erich Wolfgang Korngold mit Der Ring des Polykrates (von Joachim Lange)
Kassel (15.06.2017): Stephan Müllers Verlegung der Tragedia per musica Antigona von Tommaso Traetta ins Weltall erschließt sich nicht wirklich (von Thomas Molke)
Mülheim a.d. Ruhr (12./13.06.2017): Komplexe Klangräume - Olli Mustonen arbeitet sich beim Klavierfestival Ruhr brillant an allen Prokofjew-Sonaten ab (von Stefan Schmöe)
Recklinghausen (13.06.2017): Bei den Ruhrfestspielen gibt es unter dem Titel Sechs Personen suchen einen Komponisten Pirandellos Stück mit Musik von Claude Lenners (von Thomas Molke)
Köln (11.06.2017): Das Ereignis des neuen Kölner Fidelio ist sicher nicht die altbackene Inszenierung von Michael Hampe, sondern das hervorragende Spiel des Gürzenich-Orchesters unter Alexander Rumpf (von Thomas Tillmann)
Bericht (Juni 2017): Die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg startet einen neuen Ring des Nibelungen - und gibt ein paar Einblicke in das Konzept (von Stefan Schmöe)
Stockstadt (26. - 28.05.2017): Die 33. Stockstädter Blockflötenfesttage sind trotz einiger Turbulenzen im Umfeld ein Erfolg (von Ingo Negwer)
Halle (11.06.2017): Die Compagnia Marionettistica Carlo Colla & Figli begeistert bei den Händel-Festspielen auch in ihrer zweiten Produktion mit der lautten compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner und einem hervorragenden Solisten-Ensemble in Händels relativ unbekannter Oper Giustino (von Thomas Molke)
Dortmund (10.06.2017): Das Marionettentheater Buchty a Ioutky aus Prag verbindet beim Klangvokal Festival in Händels Acis and Galatea reale Solisten mit Puppen (von Thomas Molke)
Salzburg (02.06./05.06.2017): Cecilia Bartoli mutiert in Christof Loys Inszenierung von Händels Ariodante bei den Salzburger Pfingstfestspielen vom Titelhelden zur Frau (von Thomas Molke)
Salzburg (05.06.2017): Bei den Salzburger Pfingstfestspielen zeichnet Max Emanuel Cencic in einer Arienmatinee mit dem Ensemble Armonia Atenea unter der Leitung von George Petrou Orlandos Weg in den Liebeswahn (von Thomas Molke)
Salzburg (04.06.2017): Cecilia Bartoli feiert ihren Geburtstag bei den Salzburger Pfingstfestspielen als Elena in einer konzertanten Aufführung von Rossinis La donna del lago mit einer hochkarätigen Besetzung (von Thomas Molke)
Osnabrück (02.06.2017): Dem Theater Osnabrück gelingt mit David Fennessys Sweat of the Sun ein fulminanter Saison-Abschluss (von Ursula Decker-Bönniger)
Salzburg (03.06.2017): Bei den Salzburger Pfingstfestspielen verzaubert das Ballett des Mariinski-Theaters, Sankt Petersburg, mit La Sylphide in einer traumhaft klassischen Umsetzung (von Thomas Molke)
Essen (03.06.2017): Plausibler wird Mozarts sperriger Titus auch am Flughafen nicht, auch wenn die Essener Philharmoniker himmlisch schön spielen (von Stefan Schmöe)
Düsseldorf (02.06.2017): Gott bleibt den Menschen ziemlich fern in Martin Schläpfers neuer Choreographie von Rossinis Petite Messe Solennelle (von Stefan Schmöe)
Dortmund (02.06.2017): Beim Klangvokal Musikfestival gibt es im Orchesterzentrum / NRW Vivaldis Opern-Pasticcio Tamerlano mit einem großartigen Ensemble als Hitparade der Barockmusik (von Thomas Molke)
Halle (30.05.2017): Wiederhören macht Freude: Bei den Händel-Festspielen gibt es in der Oper Halle die Wiederaufnahme von Händels Sosarme, Re di Media (von Joachim Lange)
Recklinghausen (30.05.2017): Bei den Ruhrfestspielen präsentieren die StradivariaS als extrovertiertes Streichquartett eine musikalisch-komödiantische Show im Theaterzelt (von Thomas Molke)
Dortmund (29.05.2017): In der Reihe Konzertante Oper begeistert das NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Marek Janowski mit Richard Wagners Das Rheingold in einer hochkarätigen Besetzung (von Thomas Molke)
Dortmund (28.05.2017): Passend zum Pokalsieg des BVB wird das Klangvokal Musikfestival mit einem fulminanten Le Comte Ory von Gioachino Rossini in einer Spitzenbesetzung eröffnet (von Thomas Molke)
Essen (27.05.2017): In der Philharmonie verzaubert Joyce DiDonato das Publikum mit ihrem Programm In War and Peace - Harmony through Music (von Thomas Molke)
Köln (20./26.05.2017): Und der Sinn von allem? Carlus Padrissa und La Fura dels Baus veranstalten zum Lied der Frauen vom Fluss, eigens für diesen Anlass konzipiert und (teilweise) von Howard Arman komponiert, im Staatenhaus ein faustisches Spektakel in bewährter Manier (von Stefan Schmöe)
Halle (26.05.2017): Die Händel-Festspiele in Halle starten mit Händels Oratorium Jephtha in einer modernen szenischen Umsetzung von Tatjana Gürbaca (von Thomas Molke)
München (21.05.2017): Auch mit noch so symbolträchtigen Bildern kann die Münchner Neuproduktion von Wagners Tannhäuser nicht wirklich überzeugen und erfüllt auch die hohen musikalischen Erwartungen nur bedingt (von Bernd Stopka)
Göttingen (21.05.2017): Die 97. Internationalen Händel-Festspiele Göttingen werden musikalisch und szenisch hochkarätig mit Händels relativ unbekannter Oper Lotario eröffnet (von Thomas Molke)
Köln (21.05.2017): Die Hochzeit des Figaro wird mit französischer Eleganz gefeiert (von Stefan Schmöe)
Wiesbaden (20.05.2017): Max Emanuel Cencic begeistert bei den Internationalen Maifestspielen in Johann Adolf Hasses Siroe, König von Persien in der Titelpartie und als Regisseur in einer märchenhaften, opulenten Inszenierung (von Thomas Molke)
Münster (20.05.2017): Klare Botschaft ohne Platz für Zwischentöne - Giorgio Battistellis Orchesterprobe warnt in der Regie von Ansgar Weigner vor rechtspopulistischen Parteien (von Stefan Schmöe)
Wuppertal (18.05.2017): Da hilft nur noch ein Flusspferd - das Tanztheater Wuppertal hat Pina Bauschs durch und durch großartigen Tanzabend Arien von 1979 neu einstudiert (von Stefan Schmöe)
Interview (Mai 2017): Regisseurin Tatjana Gürbaca spricht im Interview über ihre Inszenierung von Händels Jephta für die Händelfestspiele Halle (von Joachim Lange)
Marl (16.05.2017): Bei den Ruhrfestspielen wirft Franz Wittenbrink in seiner "Integrations-Revue" Willkommen - Ein deutscher Abend einen kritischen Blick auf das Gutmenschentum der Deutschen in Bezug auf die aktuelle Flüchtlingspolitik (von Thomas Molke)
Liège (14.05.2017): Cécile Roussat und Julien Lubek tauchen mit ihrer märchenhaften Inszenierung von Henry Purcells Dido and Aeneas in eine zauberhafte Meereswelt ab (von Thomas Molke)
Hattingen (05.05.2017): Die Baltic Sea Philharmonic geht mit dem spektakulären Programm Water World auf Tournee - und startet im Industriedenkmal Henrichshütte in Hattingen an der Ruhr (von Stefan Pieper)
Halle (06.05.2017): So viel Gattenmord geht nicht gut - Thirza Bruncken verschränkt Rainer Werner Fassbinders Schauspiel Bremer Freiheit mit Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg (von Roberto Becker)
Berlin (05.05.2017): An der Deutschen Oper lässt Christian Spuck den fliegenden Holländer im Dunklen stehen (von Roberto Becker)
Duisburg (12.05.2017): Transatlantische Gipfelstürme - Pierre-Laurent Aimard stellt beim Klavierfestival Ruhr Beethovens monumentale Hammerklavier-Sonate Charles Ives' zweiter Sonate Concord, Mass. 1840-60 gegenüber (von Stefan Schmöe)
Essen (10.05.2017): Nordamerikanische Spröde - Tamara Stefanovich behält beim Klavierfestival Ruhr die Kontrolle über Aaron Copland, Elliot Carter und Charles Ives (von Stefan Schmöe)
Essen (10.05.2017): Zwischen den beiden Halbfinale zum Eurovision Song Contest in Kiew lädt das Aalto-Theater Essen mit dem ersten European Music Contest zu einem Musikwettbewerb der etwas anderen Art ein (von Thomas Molke)
Lyon (17./18.3.2017): Ausgrabungen - Intendant Serge Dorny studiert im Rahmen des Festivals Memoirers Heiner Müllers Bayreuther Version von Tristan und Isolde und Ruth Berghaus' legendäre Dresdner Elektra neu ein (von Roberto Becker und Joachim Lange)
Frankfurt (23.04.2017): Beim Kaisersaalkonzert im Römer treffen die Freunde Bach und Telemann aufeinander (von Ingo Negwer)
Bonn (07.05.2017): José Cura singt und inszeniert einen ziemlich netten Peter Grimes (von Stefan Schmöe)
Kiel (06.05.2017): Lucinda Childs findet für die völlig unbekannte Oper Skylla und Glaukos von Jean-Marie Leclair faszinierende Bilder (von Thomas Molke)
Hagen (06.05.2017): Beverly und Rebecca Blankenship suchen den fliegenden Holländer im kollektiven Unterbewusstsein und in spektakulär viel Wasser (von Stefan Schmöe)
Osnabrück (05.05.2017): Rarität aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts: Das Theater Osnabrück entdeckt Hans Gáls Oper Das Lied der Nacht wieder (von Ursula Decker-Bönniger)
Gelsenkirchen (05.05.2017): Ben Baurs psychologischer Regie-Ansatz kann bei Mozarts Don Giovanni im Musiktheater im Revier nicht überzeugen (von Thomas Molke)
Recklinghausen (03.05.2017): Im großen Ruhrfestspielhaus werden die diesjährigen Ruhrfestspiele Recklinghausen mit Robert Wilsons Adaption von E. T. A. Hoffmanns Der Sandmann in einer bildgewaltigen Inszenierung eröffnet (von Thomas Molke)
Recklinghausen (02.05.2017): Bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen werden die Zuschauer in der Halle König Ludwig 1/2 mit der Guerilla-Folk-Oper Counting Sheep von Mark und Marichka Marczyk hautnah in die Wirren der ukrainischen Revolution auf dem Maidan hineingezogen (von Thomas Molke)
Zürich (02./30.04.2017): Die Sehnsucht nach der ganz großen Liebe beschreibt Tatjana Gürbaca in ihrer Zürcher Neuinszenierung von Massenets Werther, den Juan Diego Flórez vollendet singt und spielt (von Thomas Tillmann)
Köln (30.04.2017): Beim Fest der schönen Stimmen zur Verleihung des Offenbach-Preises durch die "Freunde der Oper Köln" setzt die Sopranistin Pretty Yende besondere Akzente (von Thomas Molke)
Duisburg (20.2./30.04.2017): In einer famosen Produktion für alle ab sechs Jahren spielt die Rheinoper Oliver Knussens Wo die wilden Kerle wohnen (von Stefan Schmöe)
Mannheim (29.04.2017): Na also, mit einer klugen Regie und einem guten Ensemble lässt sich Schumanns Genoveva ja doch für die Opernbühne retten (von Joachim Lange)
Düsseldorf (29.04.2017): Rolando Villazón gelingt an der Deutschen Oper am Rhein eine szenisch großartige Umsetzung von Donizettis Don Pasquale mit einem hervorragenden Ensemble (von Thomas Molke)
Gütersloh (29.04.2017): Hans Werner Henze wurde in Gütersloh geboren - daher verlegt das Landestheater Detmold die Premiere seiner nach wie vor fesselnden Elegie für junge Liebende eben dorthin (von Stefan Schmöe)
Bielefeld (28.04.2017): Die deutsche Erstaufführung von Reynaldo Hahns Der Kaufmann von Venedig wird in Bielefeld solide umgesetzt, hat musikalisch aber nicht viel zu bieten (von Thomas Molke)
Hagen (27.04.2017): Der scheidende Ballettdirektor Ricardo Fernando präsentiert in seinem letzten dreiteiligen Ballettabend unter dem Titel Satisfaction noch einmal die ganze Bandbreite seiner kleinen Compagnie (von Thomas Molke)
Hamburg (16./23.04.2017): Andreas Kriegenburg spielt mit der Frau ohne Schatten Mikado (von Joachim Lange)
Dortmund (23.04.2017): Wie soll man eine Oper ohne Handlung und Sinn inszenieren? Kay Voges weiß es auch nicht so recht, aber Einstein on the Beach ist trotzdem ein Ereignis (von Stefan Schmöe)
Krefeld (22.04.2017): Das Gemeinschaftstheater Krefeld-Mönchengladbach präsentiert Wagners Lohengrin auf musikalisch hohem Niveau, kann szenisch allerdings nur bedingt überzeugen (von Thomas Molke)
Hagen (21.04.2017): Roland Hüve rockt mit seiner Bühnenfassung des Kultfilms Die Blues Brothers mit einem großartigen Ensemble das Theater Hagen (von Thomas Molke)
Baden-Baden (09.04. - 17.04.2017): Bei den Osterfestspielen in Baden-Baden zeigen sich in den Meisterkonzerten die Mitglieder der Berliner Philharmoniker auch ganz individuell von ihrer besten Seite, und beim Musikfest glänzt das Bundesjugendorchester unter Rattles Leitung (von Christoph Wurzel)
Baden-Baden (09.04. - 15.04.2017): In den zehn Tagen der Osterfestspiele in Baden-Baden zeigen die Berliner Philharmoniker bewundernswerte Kondition und spielen glänzende Sinfoniekonzerte sowie eine dramatisch angespannte Tosca, deren Inszenierung allerdings kaum Festspiel-Niveau erreicht (von Christoph Wurzel)
Hildesheim (15.04.2017): Dem Theater für Niedersachsen gelingt eine faszinierende Produktion von Busonis Doktor Faust (von Bernd Stopka)
Budapest (15.04.2017): Passion in Budapest (2) - im Müpa, dem "Palast der Künste", gelingt dem RIAS Kammerchor und der Akademie für alte Musik Berlin unter der Leitung von René Jacobs eine bewegende Matthäuspassion (von Stefan Schmöe)
Essen (13.04.2017): Die derzeitige Meyerbeer-Renaissance ist endlich auch am Aalto-Theater angekommen: Meyerbeers dritte Grand Opéra Le Prophète ist in einer großartigen musikalischen Umsetzung zu erleben (von Thomas Molke)
Budapest (12.04.2017): Passion in Budapest (1) - im überwältigenden Jugendstil der Franz-Liszt-Musikakademie musizieren das Ábráham-Konsort und der Neue Franz-Liszt-Kammerchor Bachs Johannespassion (von Stefan Schmöe)
Wien (17./28.03.2017): Wie viel Gioacchino Rossini aus früheren Werken für seine Elisabetta, Regina d'Inghilterra geklaut hat, kann man im Theater an der Wien bestaunen (von Joachim Lange)
Berlin (09.04.2017): Bei den Festtagen der Berliner Staatsoper im Schillertheater feiert eine grandiose, ja geradezu geniale Produktion von Richard Strauss' Die Frau ohne Schatten ihre zu Recht umjubelte Premiere (von Bernd Stopka)
Wuppertal (09.04.2017): Der junge russische Regisseur Timofej Kuljabin verlegt Verdis Rigoletto in einen fiktiven osteuropäischen, posttotalitären Staat namens "Mantua" (von Thomas Molke)
Erfurt (08.04.2017): Generalintendant Guy Montavon findet einen recht eigentümlichen Regie-Ansatz für Riccardo Zandonais selten gespielte Oper Giulietta e Romeo (von Thomas Molke)
Wien (30.03.2017): Endlich mal eine Regie mit Hirn, möchte man sagen, aber dem Parsifal und der Inszenierung von Alvis Hermanis hilft das leider auch nicht viel (von Roberto Becker)
Chemnitz (25./31.03.2017): Kobie van Rensburg bietet allerlei moderne Märchenwelten auf für einen hinreißenden Rinaldo (von Joachim Lange)
Meiningen (07.04.2017): In Meiningen durchlaufen Wagners Die Meistersinger von Nürnberg 100 Jahre deutscher Geschichte - aber man merkt es kaum (von Bernd Stopka)
Essen (05.04.2017): Drei Tage nach der Matthäus-Passion in der St. Reinoldi-Kirche in Dortmund gibt es in der Philharmonie Essen Bachs fünf Jahre zuvor komponierte Johannespassion (von Thomas Molke)
Amsterdam (24.3.2017): Macchiavelli für die Gegenwart, ein wenig weichgespült - The New Prince von Mohammed Fairouz (von Joachim Lange)
Leipzig (25./26.3.2017): Die Musikalische Komödie gräbt Nico Dostals Operette Prinzessin Nofretete aus (von Joachim Lange)
Dortmund (02.04.2017): Der Dortmunder Bachchor an St. Reinoldi feiert sein 125-jähriges Bestehen mit einer in der Choreographie von Ballettdirektor Xin Peng Wang vertanzten Choreographie von Bachs Matthäus-Passion (von Thomas Molke)
Köln (02.04.2017): Ganz großes Kino? Lydia Steier spielt raffiniert mit den Bildebenen in ihrer Sicht auf Turandot (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (01.04.2017): Rüdiger Frank bringt mit der Steampunk-Band Coppelius im Crossover-Konzert Coppelius. Waits. For You mit Stücken von Coppelius und Tom Waits das Kleine Haus zum Beben (von Thomas Molke)
Düsseldorf (01.04.2017): Hans van Manen vermittelt genial zwischen Martin Schläpfer und Sol León&Paul Lightfood im Ballettabend b.31 (von Stefan Schmöe))
Dortmund (31.03.2017): Das Ballett Dortmund zeigt beim dreiteiligen Ballettabend Kontraste mit Choreographien von Richard Siegal, Johan Inger und Edward Clug drei gegensätzliche Handschriften des modernen Tanzes (von Thomas Molke)
Baden-Baden (März 2017): Die fünften Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker stehen vor der Tür (von Christoph Wurzel)
Dresden (26.03.2017): An Goethe vorbeikomponiert - der Doktor Faustus von Ferruccio Busoni (von Roberto Becker)
Dortmund (26.03.2017): Viel Blut fließt in Jens-Daniel Herzogs Inszenierung von Verdis Otello, doch die Personenregie kann nicht wirklich überzeugen (von Thomas Molke)
Bonn (26.03.2017): Eine sehr diesseitige Passion mit starken (Klang-)Bildern - The Gospel According to the Other Mary von Peter Sellars und John Adams (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (25.03.2017): Bridget Breiner sucht in dem neuen Ballettabend unter dem Titel The Vital Unrest nach dem Ursprung der Kunst und entwickelt zur Musik von Camille Saint-Saëns und der eigens für diesen Ballettabend komponierten Sinfonie des lettischen Komponisten Georgs Pelēcis betörend schöne Bilder (von Thomas Molke)
Arnhem (25.03.2017): Die Niederländische Reiseoper ist mit einem düster-spöttischem Don Giovanni unterwegs (von Stefan Schmöe)
Halle (21.03.2017): Das Theater Halle sucht regelmäßig im Operncafé nach dem "Kunstwerk der Zukunft" - unter dem Stichwort Der Herr der Nibelungen oder mein Schatz gehört dem Volk wird es aber nicht fündig (von Joachim Lange)
Hamburg (12.03.2017): Es muss nicht immer Elphi sein - die Klarinettistin Sabine Sabine Grofmeier hat die Hamburger Serenadenkonzerte in den Mozart-Sälen begründet (von Stefan Pieper)
Liège (19.03.2017): Stefano Mazzonis di Pralafera präsentiert Verdis erste Grand Opéra Jérusalem in einer traditionellen Inszenierung nahezu ungekürzt mit Balletteinlagen (von Thomas Molke)
Mainz (18.03.2017): Am Staatstheater Mainz ist eine großartige Produktion von Paul Hindemiths Mathis der Maler zu erleben (von Bernd Stopka)
Aachen (19.03.2017): Hier geht's um skandalösen Sex - Powder Her Face von Thomas Adés erweist sich als ziemlich spannendes Stück (von Stefan Schmöe)
Dortmund (18.03.2017): In der Veranstaltungsreihe "Konzertante Oper" setzt Philippe Jaroussky in einem Arienabend mit Amanda Forsythe und I Barocchisti unter der Leitung von Diego Fasolis die Orpheus-Geschichte aus Vertonungen von Claudia Monteverdi, Luigi Rossi, Antonio Sartorio und Christoph Willibald Gluck neu zusammen (von Thomas Molke)
Hagen (18.03.2017): Pubertätsgesänge von künstlerisch zweifelhaftem Wert - Ludger Vollmer vertont Tschick nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf (von Stefan Schmöe)
Wuppertal (15.03.2017): Das Klavier-Festival Ruhr 2017 hat noch gar nicht begonnen, aber Daniel Barenboim ist trotzdem schon da (von Stefan Schmöe)
Strasbourg (10.03.2017): Olivier Py serviert eine bildgewaltige Salome (von Roberto Becker)
Kiel (11.03.2017): Intendant Daniel Karasek wählt für seine Inszenierung von Wagners Siegfried in der Fortsetzung der Ring-Tetralogie wieder einen klassischeren Ansatz als in der Walküre im letzten Jahr (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (11.03.2017): MiR goes West-Berlin - im Kleinen Haus des Musiktheater im Revier ist die Linie 1 unterwegs (von Stefan Schmöe)
Halle (05.03.2017): Tönende Sprachlosigkeit - Sarah Nemtsov geht in ihrer hier uraufgeführten Oper Sacrifice der Frage nach, warum junge deutsche Mädchen in den Dschihad ziehen (von Roberto Becker)
Erfurt (25.2./05.03.2017): Dirigentin Joana Mallwitz und Regisseur Enrico Lübbe gelingt ein mustergültiger Wozzeck (von Roberto Becker)
Zürich (26.2.2017): Um Rache und Schuld geht es in Orest von Manfred Trojahn (von Roberto Becker)
Essen (04./09.03.2017): 3 BY EKMAN, was bedeutet: drei Choreographien von Alexander Ekman, das ist vielleicht doch etwas viel auf einmal (von Stefan Schmöe)
Stuttgart (05.03.2017): Die Neuinszenierung von Händels Ariodante in der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito am Stuttgarter Opernhaus ist einfach nur großartig (von Christoph Wurzel)
Wuppertal (07.03.2017): Das Educationprojekt Pulcinella mit mehr als 140 Wuppertaler Schülerinnen und Schülern hat mit Igor Strawinskys Handlungsballett nur die Musik gemeinsam (von Thomas Molke)
Dortmund (05.03.2017): Fritz Eckenga führt mit kabarettistischen Einlagen durch eine konzertante Fledermaus mit szenischen Elementen (von Thomas Molke)
Köln (05.03.2017): Die Antilope wird bei Durs Grünbein (Text) und Johannes Maria Staud (Musik) zum Symbol für die Suche nach Sinn und Schönheit - gefunden werden diese allerdings bei der deutschen Erstaufführung nicht so recht (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (04.03.2017): Michael Schulz' Regie lenkt nicht groß ab, wenn Torsten Kerl und Catherine Foster fulminant Tristan und Isolde singen (von Stefan Schmöe)
Essen (26.02.2017): Das Stück mit dem Hammer - Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker spielen neben Mahler 6 (so der Konzerttitel) aber auch noch Ligeti und Wagner (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (26.02.2017): Eva-Maria Höckmayr hat in einer musikalisch rundum gelungenen und nahezu ungekürzten Aufführung von Berlioz' Grand opéra Les Troyens Probleme bei der szenischen Umsetzung der Balletteinlagen (von Thomas Molke)
Marl (25.02.2017): Mit dem Aris Quartett gastiert eines der interessantesten jungen Streichquartette in der Scharoun-Aula (von Stefan Pieper)
Hildesheim (18.02.2017/25.02.2017): In Hildesheim wird aus dem Freischütz ein Kasperltheater gemacht (von Bernd Stopka)
Essen (25.02.2017): Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker zelebrieren einen fulminanten (Beinahe?-)Weltuntergang mit Ligetis Le Grand Macabre - Peter Sellars darf halbszenisch ein paar Bilder beisteuern (von Stefan Schmöe)
Berlin (19.02.2017): Um Homosexualität und Homophobie geht es in der Uraufführung von Andrea Lorenzo Scartazzinis Edward II. an der deutschen Oper - und die Reaktion mancher Kritiker zeigt, dass das Thema von bestürzender Aktualität ist (von Roberto Becker)
Karlsruhe (25.02.2017): Bei den Internationalen Händel-Festspielen in Karlsruhe verlegt Floris Visser Händels Semele ins Oval Office und macht Jupiter zum Präsidenten der Vereinigten Staaten (von Thomas Molke)
Wien (17.02.2017): Hitler gefiel Werner Egks Peer Gynt - warum nur? (von Roberto Becker)
Bochum (20.02.2017): Das Russische Nationalballett begeistert auf seiner Tournee mit Tschaikowskys Ballettklassiker Schwanensee im Ruhrcongress Bochum mit perfektioniertem Spitzentanz (von Thomas Molke)
Kassel (18.02.2017): In einer außergewöhnlichen, szenisch wie musikalisch grandiosen Elektra offenbaren sich die Seelen der vom Rachewahn Getriebenen (von Bernd Stopka)
Gelsenkirchen (18.02.2017): Cathy Marston rückt in ihrer Choreographie von Hamlet nach Shakespeares gleichnamiger Tragödie die Ballettdirektorin Bridget Breiner in der Partie von Hamlets Mutter Gertrude ins Zentrum der Geschichte (von Thomas Molke)
München (12./15.02.2017): Eine Sängerin wie Joyce DiDonato muss Rossini im Sinn gehabt haben, als er seine Semiramide komponierte (von Joachim Lange)
Hamburg (12.02.2017): Eigenwillig nähern sich Kent Nagano und Christoph Marthaler Alban Bergs unvollendeter Lulu - was vor allem Dank Barbara Hannigan in der Titelpartie funktioniert (von Joachim Lange)
Wuppertal (17.02.2017): Mit dem Kultmusical The Rocky Horror Show in der Übernahmeproduktion vom Saarländischen Staatstheater rockt ein spielfreudiges Ensemble in schrillem Outfit das Opernhaus (von Thomas Molke)
Essen (16.02.2017): Zum Abschluss des dreiteiligen Künstler-Porträts präsentiert Hanna-Elisabeth Müller mit den Essener Philharmonikern unter der Leitung von Friedrich Haider einen bunten Opernabend mit Arien von Mozart bis zu Massenet (von Thomas Molke)
Duisburg (12.02.2017): Valer Sabadus und das Ensemble nuovo aspetto begeistern im 5. Kammerkonzert in der Mercatorhalle mit unbekannten Arien von Antonio Caldara, Johann Georg Reutter und Francesco Bartolomeo Conti (von Thomas Molke)
Münster (11.02.2017): Liegt der Broadway vielleicht doch in Münster? Diese Frage stellt sich bei einer großartigen Inszenierung von John Kanders selten gespieltem Musical Curtains (von Thomas Tillmann)
Hannover (11.02.2017): Der neue GMD Ivan Repuić dirigiert einen fulminanten fliegenden Holländer, den man sich adäquat gesungen und inszeniert wünschen würde (von Bernd Stopka)
Dortmund (11.02.2017): Im Konzerthaus brilliert Cecilia Bartoli als Rossinis La Cenerentola in einer konzertanten Aufführung, die als szenische Produktion ohne Bühnenbild betrachtet werden kann (von Thomas Molke)
Halle (10.02.2017): Ein sensationell gutes Musical mit Jugendlichen für Jugendliche (und Erwachsene) - Spring Awakening (von Joachim Lange)
Buch (Februar 2017): John Eliot Gardiner hat eine Mischung aus Biografie und Konzertführer verfasst - Bach - Musik für die Himmelsburg (von Stefan Schmöe)
Gießen (10.02.2017): Roman Hovenbitzer verlegt Peter Cornelius' selten gespielte Oper Der Barbier von Bagdad in ein Zwiebelfeld mit allerlei tierischen Phantasiegestalten (von Thomas Molke)
Wuppertal (10.02.2017): Ein Eigenbrötler am Klavier - Radu Lupu spielt im Rahmen des Bayer/Kultur-Klavierzyklus (von Stefan Schmöe)
Dessau (27.01./05.02.2017): Hausherr Johannes Weigand inszeniert Künneckes Operette Lady Hamilton mit Lokalbezug, aber ohne viel Witz (von Roberto Becker)
Duisburg (04.02.2017): Ein Katastrophenszenario - Juan Anton Rechi wirft in Madama Butterfly die Atombombe über Nagasaki ab (von Stefan Schmöe)
Bochum (02.02.2017): Im Anneliese Brost Musikforum ist der Schweizer Komponist und Dirigent Michel Tabachnik zu Gast und dirigiert im Rahmen des 3. Sinfoniekonzertes neben einer eigenen Komposition auch ein Violinkonzert von Jean Sibelius und Igor Strawinskys Petruschka (von Thomas Molke)
Düsseldorf (14./31.01.2017): Folge deinem Herzen - meint Natalia Horecna das wirklich ernst, was sie im Ballettabend b.30 choreographiert hat? (von Stefan Schmöe)
Liège (31.01.2017): Ruggero Raimondi lässt sich in seiner Inszenierung von Berlioz' La damnation de Faust von Bildern der szenischen Uraufführung in Monte-Carlo inspirieren (von Thomas Molke)
Wuppertal (29.01.2017): Zwei Stunden und fünfzig Minuten ohne Handlung können verdammt lang werden in Helmut Oehrings AscheMond oder The Fairy Queen, wenn Purcells eingefügte Barockmusik stets durch moderne Klanggeräusche unterbrochen wird (von Thomas Molke)
Berlin (28.01.2017): An der Komischen Oper bebildern Suzanne Andrade und ihre Künstlergruppe "1927" Strawinskys Petruschka und L'enfant et les sortilèges von Maurice Ravel (von Roberto Becker)
Magdeburg (22./29.01.2017): Von Vera Nemirova hat man schon inspiriertere Regiearbeiten gesehen als diesen fliegenden Holländer (von Roberto Becker)
Gelsenkirchen (28.01.2017): Ein ganz starkes Stück Theater gegen das Vergessen - Die Passagierin von Mieczysław Weinberg (von Stefan Schmöe)
Kiel (28.01.2017): Rossinis Die Reise nach Reims ist mit den animierten Cartoons von Joshua Held in der kurzweiligen Inszenierung von Pier Francesco Maestrini ein optisches und musikalisches Feuerwerk (von Thomas Molke)
Hagen (27.01.2017): Leider bleiben bei der zweiten Aufführung von Donizettis Lucia di Lammermoor in Hagen zahlreiche Plätze frei, was die Inszenierung von Thomas Weber-Schallauer trotz musikalischer Abstriche nicht verdient hat (von Thomas Molke)
Essen (24.01.2017): Die Wiener Philharmoniker und Joshua Bell gastieren mit Tschaikowsky und Schostakowitsch im Saalbau (von Stefan Schmöe)
Essen (22.01.2017): Benjamin Levy und das Orchestre de Chambre Pelléas verzaubern, unterstützt von Jennifer Larmore, mit unbekannter französischer Operette und Anverwandtem (von Thomas Tillmann)
Leipzig (21./22.01.2017): Ein Musical über das Leben von Lotte Lenya und Kurt Weill - LoveMusik in der Musikalischen KomKomödie (von Roberto Becker)
Halle (21.01.2017): Leider ziemlich gegenwärtig ist der Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (von Roberto Becker)
Meiningen (20.01.2017): Zu viel sollte man von Frauen besser nicht erwartet, glaubt man Hoffmanns Erzählungen (von Joachim Lange)
Dortmund (21.01.2017): Nach Roxy und ihr Wunderteam vor zwei Jahren entfacht nun das gleiche Regie-Team um Thomas Enzinger mit Paul Abrahams Die Blume von Hawaii mit schmissigem Jazz und buntem Glitter ein Feuerwerk der guten Laune (von Thomas Molke)
Essen (21.01.2017): Wie schwierig sich eine Vater-Tochter-Beziehung an der Schwelle zum Erwachsensein entwickeln kann, erfährt man in Frank Hilbrichs spannender Sichtweise auf Rigoletto (von Stefan Schmöe)
Osnabrück (20.01.2017): Walter Sutcliffe verbindet in seiner Inszenierung von Puccinis Manon Lescaut Opern- und Stummfilmästhetik und zeigt, wie beides voneinander profitieren kann (von Ursula Decker-Bönniger)
Bielefeld (14./19.01.2017): Starke deutsche Erstaufführung - Charlotte Salomon von Marc-André Dalbavie (von Stefan Schmöe)
Köln (13./15.01.2017): Auch bei der Wiederaufnahme erweist sich das Operndoppel La voix humaine und Herzog Blaubarts Burg in Bernd Mottls Regie aus dem Jahr 2010 als hochspannend und ungebrochen aktuell (von Stefan Pieper)
Bericht (Januar 2017): In einem ganz persönlichen Erfahrungsbericht beschreibt unser Mitarbeiter Bernd Stopka, warum er sich spontan in die Elbphilharmonie verliebt hat (von Bernd Stopka)
Gelsenkirchen (15.01.2017): Als Rahmenprogramm zu Mieczysław Weinbergs Oper Die Passagierin präsentieren Christa Platzer und Gudrun Landgrebe unter dem Titel Parce que je t'aime eine musikalische Lesung mit Chansons von Barbara und Texten von Irène Némirovsky (von Thomas Molke)
Hamburg (15.01.2017): Für seine "sprechenden" Mendelssohn-Interpretationen ist Thomas Hengelbrock viel gelobt worden - aber die Lobgesang-Symphonie, gespielt beim Sonderkonzert im Rahmen des Eröffnungsfestivals der Elbphilharmonie, bleibt arg konventionell (von Stefan Schmöe)
Münster (14.01.2017): Sebastian Ritschel verlegt das Zauberreich von Händels Alcina in einen Eisberg (von Thomas Molke)
Hamburg (14.01.2017): Weiter geht's mit dem Eröffnungsfestival der Elbphilharmonie, und mit dem Chicago Symphony Orchestra darf erstmals ein illustrer Gast dort vorspielen (von Stefan Schmöe)
Dortmund (13.01.2017): Im Rahmen der Meisterkonzerte präsentiert Valery Gergiev mit den Münchner Philharmonikern in Kompositionen von Beethoven bis Debussy eindrucksvoll die musikalische Bandbreite des 19. Jahrhunderts (von Thomas Molke)
Hamburg (13.01.2017): Im Auftrag des Philharmonischen Staatsorchesters schickt Jörg Widmann oratorienhaft die Elbphilharmonie als Arche los, um mit viel gutem Willen die Welt zu retten (von Stefan Schmöe)
Hamburg (11./12.01.2017): Die Elbphilharmonie nimmt den Betrieb auf - und beim Eröffnungskonzert ist (fast) alles wunderbar (von Christoph Wurzel)
Krefeld (31.12.2016): Ein Rückblick auf das etwas andere Silvesterkozert - das Parfenov Duo im Rittersaal der Burg Linn (von Stefan Pieper)
Essen (05.01.2017): Mozart federleicht - Andreas Ottensamer, Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, beindruckt als Solist beim 5. Symphoniekonzert der Essener Philharmoniker (von Stefan Schmöe)
Interview / CDs (Dezember 2016): Fumito Nunoya, Virtuosa am Marimbaphon, hat zwei neue CDs eingespielt und uns ein Interview gegeben (von Stefan Pieper)
Düsseldorf/Duisburg (3.12./28.12.2016): Der großartige Bo Skovhus begibt sich als Graf von Luxemburg auf die Suche nach wahrem Gefühl inmitten der lärmenden Theaterwelt (von Stefan Schmöe)
Karlsruhe (Dezember 2016): Die Internationalen Händel-Festspiele Karlsruhe feiern 2017 ihr 40-jähriges Jubiläum (von Thomas Molke)
Liège (22.12.2016): In der Opéra Royal de Wallonie sind die Götter in Offenbachs Orphée aux enfers nicht so müde wie in Dresden und laden zu einem kurzweiligen und beschwingten Theaterbesuch zum Jahreswechsel ein (von Thomas Molke)
Dresden (17.12.2016): Die Staatsoperette bezieht im Kraftwerk Mitte ein schickes neues Domizil, aber die Götter in Orpheus in der Unterwelt sind noch ziemlich müde (von Joachim Lange)
Amsterdam (09.12.2016): Mit Christine Goerke als Brünnhilde im dritten Aufzug von Wagners Die Walküre bekam das Amsterdamer Publikum einen Vorgeschmack auf den Bayreuther Ring des Jahres 2020 (von Thomas Tillmann)
Köln (17.12.2016): Die Kölner Oper taucht mit Carl Zellers Vogelhändler halbszenisch in die konventionelle Operettenwelt ein (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (16.12.2016): Sandra Wissmann bietet in ihrer Inszenierung von Franz Lehárs Operette Die lustige Witwe mit einem spielfreudigen Ensemble gute Unterhaltung und empfiehlt sich damit für einen kurzweiligen Silvesterabend im MiR (von Thomas Molke)
Bonn (11.12.2016): Die Frauen mag Zirkusdirektor Don Giovanni ja erfolgreich dressieren, den Tod dagegen nicht (von Stefan Schmöe)
Essen (08.12.2016): Das Aalto-Ballett tanzt Kylián - Wiederaufnahme von Archipel (von Stefan Schmöe)
Bochum (08.12.2016): Im 2. Symphoniekonzert im neuen Anneliese Brost Musikforum Ruhr gibt es zunächst mit Kit Armstrong und Griegs Klavierkonzert a-Moll op. 16 einen "Helden" am Klavier und anschließend Richard Strauss sinfonische Dichtung Ein Heldenleben op. 40 (von Thomas Molke)
Berlin (03.12.2016): An der Komischen Oper werfen Barrie Kosky und Dagmar Manzel verführerisch mit den Perlen der Cleopatra um sich (von Roberto Becker)
Köln (06.12.2016): In der Kölner Philharmonie beschert Cecilia Bartoli mit dem nachgeholten Konzert Händels Heroinen ein musikalisches Nikolaus-Geschenk der besonderen Art (von Thomas Molke)
Köln (04.12.2016): Leonard Bernstein wirft in seiner Comic Operetta Candide nach Voltaires gleichnamigem Erfolgsroman einen sehr kritischen Blick auf die "beste aller möglichen Welten " (von Thomas Molke)
München (28.11.2016): Was Kirill Petrenko dirigiert, ist große Kunst, aber warum fällt Altmeister Harry Kupfer so wenig zur Lady Macbeth von Mzensk ein? (von Roberto Becker)
Essen (04.12.2016): Tolle Musik, spannende Regie - Tomáš Netopil und Tatjana Gürbaca gelingt ein bemerkenswerter Lohengrin (von Stefan Schmöe)
Hildesheim (03.12.2016): In hübschen Bühnenbildern, aber einer etwas zähen Personenregie zieht sich Der Zigeunerbaron in Hildesheim ein wenig (von Bernd Stopka)
Mönchengladbach (03.12.2016): Hänsel und Gretel verirren sich im Wald nahe Bayreuth (von Stefan Schmöe)
Wuppertal (30.11.2016): Die Wuppertaler Bühnen preisen Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen als Oper für die ganze Familie an, wobei bei der grotesken Geschichte und Sebastian Welkers abstraktem Regie-Ansatz die Familientauglichkeit allerdings in Frage gestellt werden kann (von Thomas Molke)
Hannover (26.11.2016): In der Staatsoper Hannover beweist Hans Werner Henzes Die englische Katze grotesk miauend ihre außerordentlichen Qualitäten (von Bernd Stopka)
Dortmund (26.11.2016): Was sind das doch für Schweine, diese Knaben - Stefan Huber peppt die Zauberflöte mit dem Figurenarsenal von Disney&Co. auf (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (26.11.2016): Kevin O'Days Ballett Das Mädchen mit den Schwefelhölzern richtet sich zwar eigentlich an Kinder und Jugendliche, ist mit der Musik von David Lang und der Thematik aber doch eher etwas für Erwachsene (von Thomas Molke)
Schwetzingen (25.11.2016): Beim Winter in Schwetzingen ist man im sechsten Jahr des auf sieben Jahre angelegten Zyklus mit Niccolò Antonio Zingarellis Giulietta e Romeo beim zeitlich letzten Vertreter der Neapolitanischen Schule angelangt (von Thomas Molke)
Detmold (18.9./20.11.2016): Das Glück liegt hinterm Jägerzaun - Kay Metzger sucht in den Meistersingern von Nürnberg nach deutschen Sehnsüchten (von Stefan Schmöe)
Hagen (18.11.2016): Holger Potockis traditionelle Inszenierung von Emmerich Kálmáns Operettenklassiker Die Csárdásfürstin spielt erfolgreich gegen die düstere und von Zukunftsängsten geplagte Stimmung im Theater Hagen an (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (19.11.2016): Berühmt geworden ist Nino Rota als Komponist von Filmmusiken wie La strada oder Der Pate - dabei hat er auch Opern komponiert wie den amüsanten Florentiner Hut (von Stefan Schmöe)
Baden-Baden (9.11.2016 - 11.11.2016): Bei den Herbstfestspielen in Baden-Baden brilliert Cecilia Bartoli als Bellinis Norma. Zudem gibt es eine Reihe hochkarätiger Konzerte, u. a. Schuberts Winterreise mit Christian Gerhaher und Gerold Huber (von Christoph Wurzel)
Berlin (13.11.2016): Die Deutsche Oper setzt mit den Hugenotten ihren Meyerbeer-Zyklus fort (von Roberto Becker)
Hamburg (06.11.2016): Ungarischer Doppelpack - Dmitri Tcherniakov verschränkt Herzog Blaubarts Burg mit Senza Sangue von Péter Eötvös (von Roberto Becker)
Brüssel (03./13.11.2016): Die Übernahme der David-Marton-Produktion von Richard Strauss' Capriccio in den Palais de la Monnaie in Brüssel lohnt einen Besuch (von Thomas Tillmann)
Herne (13.11.2016): Die diesjährigen Tage Alter Musik in Herne gehen mit einer konzertanten Aufführung von Händels Lucio Cornelio Silla in einer großartigen Besetzung zu Ende (von Thomas Molke)
München (24.10.2016): Toll gesungen, aber szenisch beißt sich auch Amélie Niermeyer an Donizettis kruder La Favorite die Zähne aus (von Roberto Becker)
Dortmund (12.11.2016): In der St. Reinoldikirche präsentiert der Dortmunder Bachchor in Kooperation mit dem Klangvokal Musikfestival Franz Schmidts aufwändiges und selten zu erlebendes Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln (von Thomas Molke)
Basel (11.11.2016): Keine Chance der Vernunft - Verdis Macht des Schicksals erweist sich als ziemlich aktuell (von Roberto Becker)
Herne (11.11.2016): Als "Hommage" an den großen Dichterfürsten Goethe gibt es bei den Tagen der Alten Musik in Herne als deutsche Erstaufführung Gaetano Pugnanis Melodram Werther (von Thomas Molke)
Essen (10.11.2016): Ludwig Minkus' Don Quichotte kommt in der Choreographie von Ben Van Cauwenbergh in Essen zwar etwas brav daher, versprüht aber optisch und musikalisch spanisches Lokalkolorit (von Thomas Molke)
Dortmund (05.11.2016): Xin Peng Wang untermalt sein neues Ballett Faust II - Erlösung! mit großartigen Laser-Installationen von Li Hui (von Thomas Molke)
Münster (05.11.2016): Falstaff macht in der Regie von Ulrich Peters ziemlich harmlose Späße (von Stefan Schmöe)
Mannheim (29.10.2016): Ist das Regiekunst oder kann das weg, fragt sich unser Rezensent angesichts Roger Vontobels Sicht auf Aida (von Joachim Lange)
Antwerpen (20.10.2016): Tatjana Gürbaca schickt den Fliegenden Holländer höchst spannend in die korrumpierte Welt der Globalisierung (von Roberto Becker)
Essen (8.10./1.11.2016): Bei der neuen Essener Norma lohnt in jedem Fall ein genaues Hinsehen und -hören (von Thomas Tillmann)
Duisburg (28.10./1.11.2016): Man darf über dem Ballett mit George Balanchine melancholisch werden, mit Martin Schläpfer die Kraft des Tanzes feiern und mit Jerome Robbins herzhaft über die Unarten nicht nur des Balletts lachen im hinreißenden Ballettabend b.29 (von Stefan Schmöe)
Wexford (31.10.2016): Noch mehr Donizetti beim Wexford Festival Opera: Im National Opera House präsentiert man mit Maria de Rudenz einen musikalischen Hochgenuss, der die krude Handlung vergessen lässt. Absolut düster kommt hingegen im Rahmen der "Short Works" Ralph Vaughan Williams' tragischer Einakter Riders to the Sea daher (von Thomas Molke)
Stuttgart (30.10.2016): Frank Castorf und Aleksandar Denić lassen Gounods Faust durch das nächtliche Paris streifen (von Roberto Becker)
Bonn (30.10.2016): David Aldens von der English National Opera übernommene Lucia di Lammermoor kann unseren Rezensenten trotz interessanten Ansatzes nicht überzeugen (von Thomas Tillmann)
Wexford (30.10.2016): Beim Wexford Festival Opera ist Roberto Recchia zurück und präsentiert im Rahmen der "Short Works" Donizettis Einakter Il Campanello in einer irrwitzigen, kurzweiligen Inszenierung, während es auf der großen Bühne Samuel Barbers Vanessa in einer beeindruckenden Inszenierung von Rodula Gaitanou gibt (von Thomas Molke)
Köln (30.10.2016): Mehr Bauch! fordert Dietrich H. Hilsdorf in seinem brillanten Falstaff (von Stefan Schmöe)
Kassel (29.10.2016): Jacques Offenbachs selten gespielte Opéra bouffe Die Großherzogin von Gerolstein wird in Kassel wunderschön gesungen, szenisch allerdings zur Klamotte (von Bernd Stopka)
Wexford (29.10.2016): Das diesjährige Wexford Festival Opera eröffnet bombastisch mit der unbekannten französischen Oper Herculanum von Félicien David über den Vesuv-Ausbruch 79 n. Chr. (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (28.10.2016): Nach der Uraufführung bei den diesjährigen Ruhrfestspielen Recklinghausen ist Bridget Breiners neues Handlungballett Prosperos Insel nun auch im Musiktheater im Revier zu erleben (von Thomas Molke)
Bochum (27.10.2016): Steven Sloane und die Bochumer Symphoniker ziehen mit einem grandiosen Eröffnungskonzert mit einer Auftragskomposition von Stefan Heucke und Mahlers 1. Symphonie in ihr neues Zuhause im Anneliese Brost Musikforum Ruhr ein (von Thomas Molke)
Hagen (22.10.2016): Ricardo Fernando setzt in Hagen Vivaldis vier Jahreszeiten gemeinsam mit den beiden Gast-Choreographinnen Regina van Berkel und Young Soon Hue um und erweitert sie um Minimal Music von John Luther Adams und John Adams (von Thomas Molke)
Köln (22.10.2016): Udo Zimmermanns Weiße Rose gelingt betörend schön und bereitet gerade deshalb unserem Rezensenten Bauchschmerzen (von Stefan Schmöe)
Essen (21.10.2016): Das 2. Sinfoniekonzert in der Philharmonie Essen hat mit Johannes Brahms' deutschem Requiem und Sofia Gubaidulinas Doppelkonzert für zwei Bratschen und Orchester Two Paths - A Dedication to Mary and Martha einen recht religiösen Charakter (von Thomas Molke)
Wien (19.10.2016): Es muss nicht immer Verdi sein: Im Theater an der Wien zieht es Salieris Falstaff zur Queen Elizabeth II. nach Windsor (von Thomas Molke)
Frankfurt (16.10.2016): In Frankfurt wird Flotows lange vernachlässigte Martha zu neuem, buntem Leben erweckt (von Christoph Wurzel)
Weimar (15.10.2016): Tobias Kratzer macht aus Rossinis Die Italienerin in Algier am Deutschen Nationaltheater in Weimar ein Affentheater (von Roberto Becker)
Wien (18.10.2016): Im Theater Wien erklingt nach fast 230 Jahren erstmals in einer konzertanten Fassung Antonio Salieris Tragédie lyrique Les Horaces über den Konflikt zwischen den Horatiern und Curatiern im alten Rom (von Thomas Molke)
Münster (15.10.2016): Hans Henning Paar begeistert in Münster mit seiner Deutung des Ballett-Klassikers Romeo und Julia von Sergej Prokofjew (von Thomas Molke)
Stuttgart (12.10.2016): Mit der Wiederaufnahme der 18 Jahre alten Produktion von Händels Alcina punktet die Stuttgarter Oper auch im Jahr 2016 als Opernhaus des Jahres (von Christoph Wurzel)
Köln (12.10.2016): In der Philharmonie präsentiert Simone Kermes mit zwei Tänzern in Kompositionen des Frühbarock die Variationen der Liebe (von Thomas Molke)
Interview (Oktober 2016): Über früh vollendete Genies und die Chancen, als Gastdirigent mit einem Orchester zu arbeiten - Constantin Trinks im Interview (von Stefan Pieper)
Halle (07.10.2016): Ralf Rossa und sein Ballett tanzen Energie pur - Groovin'Bodies (von Joachim Lange)
Frankfurt (09.10.2016): Amerikanischer Traum in Campbell's Dosen: Brigitte Fassbaender setzt im Bockenheimer Depot Benjamin Brittens Erstlingswerk Paul Bunyan plakativ in Szene (von Thomas Molke)
Dortmund (08.10.2016): Pia Douwes begeistert in Andrew Lloyd Webbers Sunset Boulevard als alternde Stummfilm-Diva Norma Desmond in einer packenden Inszenierung von Gil Mehmert (von Thomas Molke)
Düsseldorf (08.10.2016): So schwarz war Otello wohl nie (von Stefan Schmöe)
Zürich (18.09.2016): Der Freischütz ist in der Lesart von Herbert Fritsch ein teuflisch buntes Vergnügen (von Roberto Becker)
Berlin (03.10.2016): Harry Kupfer fällt an der Staatsoper wenig zu Fidelio ein (von Roberto Becker)
Nürnberg (01.10.2016): Bei Peter Konwitschny wird Boris Godunow zum allgegenwärtigen Kasperletheater (von Joachim Lange)
Dresden (25./27.9.2016): Salome zieht sich in ihr Kinderzimmer zurück (von Roberto Becker)
Basel (15.09.2016): Die tote Stadt ist ein Therapiefall für Cineasten (von Roberto Becker)
Essen (03.10.2016): In der Reihe Alte Musik bei Kerzenschein präsentiert Anna Bonitatibus in Arien von unterschiedlichen Komponisten die zahlreichen Facetten der sagenumwobenen assyrischen Königin Semiramis (von Thomas Molke)
Krefeld (02.10.2016): Robert North erzählt in seinem neuen Ballettabend in bewegenden Bildern zur Musik von Howard Blake die Lebensgeschichte einer Frau ohne Namen, die sinnbildlich für viele Frauen stehen kann (von Thomas Molke)
Dortmund (01.10.2016): Zum mittlerweile dritten Mal lädt Kammersänger Hannes Brock in Dortmund zu einer Operettengala ein, dieses Mal unter dem Titel Bei einem Tee à deux (von Thomas Molke)
Hagen (01.10.2016): Man lässt sich gerne verführen in dieser Hochzeit des Figaro (von Stefan Schmöe)
Bielefeld (30.09.2016): Jochen Biganzoli präsentiert bei seiner Inszenierung von Verdis Don Carlo recht eigentümliche Umdeutungen (von Thomas Molke)
Braunschweig (10.09./30.09.2016): Puccinis Tosca ist am Staatstheater Braunschweig in der Regie von Roland Schwab szenisch nur schwer zu ertragen (von Bernd Stopka)
Frankfurt (25.09.2016): Die Kaisersaalkonzerte im Frankfurter Römer stehen in diesem Herbst ganz im Zeichen Georg Friedrich Händels und beginnen mit seinem letzten Oratorium Jephta (von Ingo Negwer)
Köln (25./30.09.2016): Orchestral greift die Oper Köln bei Ravels Einaktern Die spanische Stunde und Das Kind und der Zauberspuk nach den Sternen, szenisch nicht einmal nach Sternchen (von Stefan Schmöe)
Wien (16.09.2016): Nachspielbar - das Theater an der Wien hat bei Anno Schreier eine neue Hamlet-Version in Auftrag gegeben (von Roberto Becker)
Dortmund (27.09.2016): Zum Saison-Auftakt führen Gabriel Feltz und die Dortmunder Philharmoniker mit Paul Dukas' Der Zauberlehrling, Claude Debussys Ibéria und Tschaikowskys 5. Sinfonie e-Moll unterschiedliche zauber_bilder vor Augen (von Thomas Molke)
Bonn (25.09.2016): Die Liebesszenen in La Bohème findet Regisseur Jens-Daniel Herzog doof. Aber warum inszeniert er dann ausgerechnet diese Oper? (von Stefan Schmöe)
Kassel (24.09.2016): Mozarts Le nozze di Figaro zeigt im modernen Gewand weniger geistreiche als flache Komik, dafür aber ein tolles Dirigat und ein großartiges gräfliches Paar (von Bernd Stopka)
Herne (September 2016): Die diesjährigen Tage der Alten Musik in Herne stehen unter dem Motto "Hommage" (von Thomas Molke)
Liège (23.09.2016): José Cura lässt Puccinis unvollendete Oper Turandot mit dem Tod des Komponisten enden und verzichtet auf den von Franco Alfano hinzugefügten Schluss (von Thomas Molke)
Bochum (22.09.2016): Anna Teresa De Keersmaeker ist ein gern gesehener Gast bei der Ruhrtriennale - diesmal bringt sie für Golden Hours (As you like it) ganz viel Shakespeare und ein wenig Brian Eno mit in die Jahrhunderthalle (von Stefan Schmöe)
Dortmund (21.09.2016): John Fulljames inszeniert Gounods Faust (Margarethe) als Erinnerung eines sterbenden Mannes, wobei der Pakt mit dem Teufel auf der Strecke bleibt (von Thomas Molke)
Essen (21.09.2016): Die Earth Diver untersuchen bei der Ruhrtriennale im Salzlager der Kokerei Essen-Zollverein das kollektive Verhalten in Krisensituationen - aber wo bitte bleibt die Krise? (von Stefan Schmöe)
Wuppertal (18.09.2016): Als zweite Eröffnungspremiere gibt es in Wuppertal Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen von vier unterschiedlichen Regisseuren mit einigen Um- beziehungsweise Neudeutungen (von Thomas Molke)
Hildesheim (17.09.2016): Ein spielfreudiges Ensemble zeigt in einer klassischen Inszenierung von Mozarts Don Giovanni, dass Oper richtig Spaß machen kann (von Bernd Stopka)
Wuppertal (17.09.2016): Berthold Schneider gelingt mit Steve Reichs Video-Oper Three Tales mit beeindruckenden Projektionen von Beryl Korot ein vielversprechender Einstieg in seine Intendanz an den Wuppertaler Bühnen (von Thomas Molke)
Duisburg (16.09.2016): Unerwartete Heiterkeit: Für Aufführungen wie diese von Pierre Boulez' Répons werden Festivals wie die Ruhrtriennale gemacht (von Stefan Schmöe)
Bochum (13.09.2016): Philippe Herreweghe gelingt mit dem Collegium Vocale Gent bei der Ruhrtriennale in der Jahrhunderthalle eine eindringliche Umsetzung von Bachs Messe in h-Moll (von Thomas Molke)
Minden (11.09.2016): Die Bayreuther Festspiele sind zwar zu Ende, aber mit Wagners Die Walküre in einer musikalisch und szenisch überwältigenden Inszenierung von Gerd Heinz weht ein Hauch von Bayreuth durch Ostwestfalen (von Thomas Molke)
Hannover (10.09.2016): Mit exzellenter Sängerbesetzung und spannender Personenregie in klassischen Bildern lässt Puccinis Manon Lescaut die Herzen höher schlagen (von Bernd Stopka)
Gelsenkirchen (10.09.2016): Bitte keine heiklen Fragen - ein bisschen brav erzählt Rahel Thiel Benjamin Brittens The Turn of the Screw im Kleinen Haus des Musiktheater im Revier nach (von Stefan Schmöe)
Münster (10.09.2016): Aron Stiehl gelingt mit Charles Gounods Faust (Margarethe) ein solider Saisonauftakt in Münster (von Thomas Molke)
Essen (09.09.2016): Eleanor Bauer und ihr Ensemble verlieren in Meyoucycle bei der Ruhrtriennale ihre Identität (von Stefan Schmöe)
Köln (09.09.2016): Zum Spielzeitauftakt gibt es im Staatenhaus in Köln-Deutz Antonio Vivaldis Catone in Utica in einer konzertanten Fassung mit dem Ensemble Concerto Köln unter der Leitung von Gianluca Capuano und hochkarätigen Solisten (von Thomas Molke)
Köln (07.09.2016): In der Kölner Philharmonie begeistert Teodor Currentzis mit dem MusicAeterna Orchestra, dem MusicAeterna Choir und hochkarätigen Solisten in Henry Purcells selten gespielter Semi-Opera The Indian Queen in der Fassung von Peter Sellars (von Thomas Molke)
Bonn (04.09.2016): Gil Mehmert gelingt an der Oper Bonn leider kein neuer Blick auf Andrew Lloyd Webbers Erfolgsmusical Evita (von Thomas Tillmann)
Osnabrück (03.09.2016): Die neue Spielzeit präsentiert Mozarts Die Zauberflöte mit viel Witz, Energie und meisterlichem Theaterhandwerk inszeniert (von Ursula Decker-Bönniger)
Bielefeld (04.09.2016): Zur Spielzeiteröffnung lässt das Theater Bielefeld mit dem "Musical within a Comedy" Hochzeit mit Hindernissen (The Drowsy Chaperone) von Lisa Lambert und Greg Morrison die "gute alte Zeit" der Broadway-Shows der 20er Jahre wieder aufleben (von Thomas Molke)
Bochum (01.09.2016): Alain Platel setzt sich bei der Ruhrtriennale in nicht schlafen mit dem Tod und mit Gustav Mahler auseinander (von Stefan Schmöe)
Marl (02.09.2016): Bei der Ruhrtriennale gelingen Johan Simons in der Uraufführung von Die Fremden beeindruckende Bilder, auch wenn die erzählte Geschichte nicht immer klar wird (von Thomas Molke)
Salzburg (27.08.2016): Fast am Ende der Salzburger Festspiele sorgt die konzertante Aufführung von Otto Nicolais Il templario mit Juan Diego Flórez in der Titelpartie für einen Höhepunkt des Sommers (von Thomas Tillmann)
Essen (28.08.2016): Ein Nachspiel - Martha Argerich und Daniel Barenboim treten gemeinsam beim Klavierfestival Ruhr auf (von Stefan Schmöe)
Dortmund (28.08.2016): Die Dortmunder Philharmoniker beenden die Cityring Konzerte auf dem Friedensplatz mit Alexander Klaws, Patricia Meeden und Morgan Moody in einer breit gefächerten Musicalgala unter dem Titel A Night Full of Stars (von Thomas Molke)
Dortmund (26.08.2016): Im Rahmen der Cityring Konzerte eröffnet Generalmusikdirektor Gabriel Feltz mit den Dortmunder Philharmonikern, dem Opernchor und Solisten des Ensembles in einer italienischen Opernnacht unter dem Titel Sempre libera! auf dem Friedensplatz die neue Saison (von Thomas Molke)
Innsbruck (21.08.2016): Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik kann die Wiederentdeckung von Pietro Antonio Cestis Le nozze in sogno nur musikalisch überzeugen (von Charles Jernigan)
Vorschau (August 2016): Während sich die zahlreichen Festspiele allmählich dem Ende neigen, gibt es hier schon einmal einen Ausblick auf das Wexford Festival Opera Ende Oktober in Irland und das Barock-Fest Winter in Schwetzingen (von Thomas Molke)
Bayreuth (11.08.2016): Das Marionettentheater OPERLA präsentiert eine beglückende und entzückende Fassung von Richard Wagners Tannhäuser (von Bernd Stopka)
Bochum (18.08.2016): Carré bietet bei der Ruhrtriennale einen spektakulären, bewegenden, irritierenden und sehr langen Abend mit Musik von Karlheinz Stockhausen (von Stefan Schmöe)
Pesaro (14.08.2016 - 16.08.2016): Das Rossini Opera Festival in Pesaro sorgt mit Juan Diego Flórez und Michael Spyres in der Neuinszenierung von La donna del lago, Erwin Schrott, Olga Peretyatko und Nicola Alaimo in der Neuproduktion von Il turco in Italia und Ewa Podleś und Pretty Yende in der Wiederaufnahme von Ciro in Babilonia für musikalischen Genuss auf höchstem Niveau. Außerdem präsentieren sich vielversprechende Nachwuchskünstler in der alljährlich wiederkehrenden Produktion von Il viaggio a Reims (von Thomas Molke)
Innsbruck (12.08.2016): Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik gibt es Domenico Cimarosas Oper Il matrimonio segreto als Spektakel im Hühnerstall (von Charles Jernigan)
Dortmund (16.08.2016): Auf der musikalischen Suche nach göttlicher Gnade spannt der Chor MusicAeterna bei der Ruhrtriennale den Bogen von Thomas Tallis und Henry Purcell zu György Ligeti und Alfred Schnittke - Spem in alium (von Stefan Schmöe)
Duisburg (14.08.2016): Die URBAN PRAYERS RUHR sind im Rahmen der Ruhrtriennale zu Gast in der Duisburger DITIB-Merkez-Moschee - wo das Publikum herzlich empfangen, aber an allen religiösen Konflikten elegant vorbei geführt wird (von Stefan Schmöe)
Bochum (12.08.2016): Johan Simons nutzt die Gegebenheiten der Jahrhunderthalle und sorgt mit der italienischen Fassung von Christoph Willibald Glucks Alceste unter der musikalischen Leitung von René Jacobs für einen gelungenen Auftakt der Ruhrtriennale 2016 (von Thomas Molke)
Bayreuth (07.08.2016 - 12.08.2016): Bei den Bayreuther Festspielen rast Marek Janowski mit seinem Dirigat des Ring des Nibelungen auf den Weltuntergang zu (von Bernd Stopka)
Salzburg (05.08.2016): Es ist wahrlich nicht alles Gold bei der Neuproduktion von Richard Strauss' Die Liebe der Danae bei den Salzburger Festspielen, auch wenn Gold das zentrale Thema des Werkes ist (von Thomas Molke)
Bregenz (7.8.2016): Tolles Spektakel - die Wiederaufnahme von Turandot bei den Bregenzer Festspielen (von Antje Schmöe)
Buch (August 2016): Gibt es über Wagner überhaupt noch Substantielles zu sagen? Unbedingt, und deshalb sollte Ulrich Drüners Biografie Richard Wagner - Inszenierung eines Lebens Pflichtlektüre sein, meint unser Rezensent (von Stefan Schmöe)
Bayreuth (04.08.2016): Musikalisch eindrucksvoll, szenisch wenig überzeugend: Katharina Wagners Version von Tristan und Isolde bei den Bayreuther Festspielen 2016 (von Ursula Decker-Bönniger)
Heidenheim (16.07.2016 und 04.08.2016): Bei den Opernfestspielen Heidenheim gibt es in diesem Jahr neben Puccinis La Bohème im ehemaligen Rittersaal des Schlosses Hellenstein auch noch mit Verdis Opernerstling Oberto den Auftakt zu einer neuen Reihe, bei der die frühen Verdi-Opern in chronologischer Reihenfolge in den folgenden Jahren zur Aufführung kommen sollen (von Thomas Molke und Christoph Wurzel)
Martina Franca (03.08.2016): In Giovanni Paisiellos Don Chisciotte della Mancia kämpft der "Ritter mit der traurigen Gestalt" auf der Masseria Luco in Martina Franca beim Festival della Valle d' Itria eher gegen den Handy-Wahn als gegen Windmühlen (von Thomas Molke)
Bayreuth (August 2016): Uwe Eric Laufenberg hält bei den Bayreuther Festspielen in seinem neuen Parsifal einfache Lösungen für den Weltfrieden parat; der fliegende Holländer wird indes immer lustiger (von Stefan Schmöe)
Martina Franca (02.08.2016): Uraufführung der besonderen Art: Beim Festival della Valle d' Itria in Martina Franca ist nach gut 186 Jahren erstmals Saverio Mercadantes Francesca da Rimini in einer traumhaften Inszenierung von Pier Luigi Pizzi zu erleben (von Thomas Molke)
Martina Franca (31.07.2016 - 01.08.2016): Beim Festival della Valle d' Itria in Martina Franca gibt es neben der modernen Erstaufführung von Giovanni Paisiellos Opera buffa La grotta di Trofonio in einer klassischen Inszenierung auch noch eine Workshop-Präsentation von Mozarts Così fan tutte mit Nachwuchstalenten der Accademia del Belcanto "Rodolfo Celletti" (von Thomas Molke)
Salzburg (28.7./1.8.2016): Wenn die Dinner-Party zum Horror wird - Thomas Adès dirigiert die sehr spannende Uraufführung seiner Oper The Exterminating Angel bei den Salzburger Festspielen (von Stefan Schmöe)
Salzburg (29./31.07.2016): Langer Weg zum unglücklichen Ende - die Wiederaufnahme von Così fan tutte in der Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf (von Stefan Schmöe)
München (30.07.2016): Sidi Larbi Cherkaoui sucht bei den Münchner Opernfestspielen in seiner Inszenierung von Jean-Philippe Rameaus Opéra-ballett Les Indes galantes das Fremde nicht in exotischer Ferne sondern in den Flüchtlingsströmen unserer Gegenwart (von Thomas Molke)
Salzburg (30.07.2016): Auf die großen Fragen können auch Péter Eszterházy und Péter Eötvös bei den Salzburger Festspielen keine Antworten geben, also liefern sie mit dem "Oratorium balbulum" HALLELUJA einen postmodernen Gesellschaftskommentar, dem Brahms und Mahler auf eigene Weise (nicht) antworten - uraufgeführt in einem Konzert der Wiener Philharmoniker (von Stefan Schmöe)
Berching (29.07.2016): Die Pocket Opera Company (POC) präsentiert auf der neu eingerichteten Sulzbühne im Hans-Kuffer Park Glucks Il parnaso confuso in einer opulenten Ausstattung als passenden Abschluss der diesjährigen Internationalen Gluck-Opern-Festspiele, auch wenn die eingefügten Textpassagen von Herbert Achternbusch eher für Verwirrung als für Erhellung sorgen (von Thomas Molke)
Bayreuth (25./28.07.2016): Ziemlich unromantisch geht's bei den Bayreuther Festspielen 2016 im Fliegenden Holländer für Kinder zu (von Stefan Schmöe)
Neuburg (24.07.2016): Horst Vladar präsentiert an der Neuburger Kammeroper in einer "klassischen" Inszenierung ohne Regietheatermätzchen die Opéra-comique Abenteuerlust (Joconde ou Les Coureurs d'aventures) des maltesischen Komponisten Nicolas Isouard (von Thomas Molke)
Würzburg (23.07.2016): Die Internationalen Gluck-Opern-Festspiele präsentieren im Rahmen ihrer Auseinandersetzung mit der mythologischen Figur Iphigenie die deutsche Erstaufführung von Luigi Cherubinis letzter italienischer Oper Ifigenia in Aulide in einer hochkarätigen Besetzung (von Thomas Molke)
Amberg (22.07.2016): Bei den Internationalen Gluck-Opern-Festspielen entführt Geneviève Massé mit ihrer Compagnie de Danse L'Éventail und Glucks Handlungsballett Don Juan in eine längst vergangene Zeit des Tanzes (von Thomas Molke)
Aix-en-Provence (1./2.7.2016): Mit Pélleas er Melisande in der Regie von Katie Mitchell gelingt dem Fesival Aix-en-Provence 2016 erneut ein Coup, Kalîla wa Dimna von Moneim Adwan bleibt eine ziemlich handzahme Uraufführung (von Roberto Becker)
München (21.07.2016): Roland Schwab negiert in seiner Inszenierung von Arrigo Boitos Mefistofele gleich den ganzen Himmel und beraubt das Stück damit zumindest im Prolog musikalisch seiner monumentalen Wucht (von Thomas Molke)
Nürnberg (18.07.2016): Die Internationalen Gluck-Opern-Festspiele widmen die deutsche Erstaufführung von Niccolò Piccinnis Iphigénie en Tauride den Opfern von Nizza (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (17.07.2016): Beim Belcanto Festival Rossini in Wildbad avanciert die halbszenische Produktion von Rossinis Le Comte Ory, die Raúl Giménez im Rahmen seiner Meisterklasse mit jungen Talenten einstudiert hat, zu einem Höhepunkt des diesjährigen Festivals (von Thomas Molke)
Nürnberg (16.07.2016): Bei den Internationalen Gluck-Opern-Festspielen präsentiert Elīna Garanča im Eröffnungskonzert die Macht der Musik am Beispiel von namhaften russischen und französischen Komponisten des 19. Jahrhunderts (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (15.07.2016): Im Rahmen der Opernausgrabungen gibt es beim Belcanto Festival Rossini in Wildbad Vincenzo Bellinis erste Oper für ein öffentliches Opernhaus, Bianca e Gernando, die Urfassung seiner unter dem Titel Bianca e Fernando bekannten Oper, außerdem präsentieren die Teilnehmer der Meisterklasse von Lorenzo Regazzo ihre Ergebnisse im Konzert Rossini & Co. II (von Thomas Molke)
Interview (Juli 2016): Demnächst wird er wieder singen - Axel Köhler, Countertenor, Regisseur und bis vor ein paar Tagen Opernintendant in Halle, im Interview (von Joachim Lange)
Bad Wildbad (14.07.2016): Festspiel-Intendant Jochen Schönleber inszeniert zur offiziellen Eröffnung des Belcanto Festivals Rossini in Wildbad Rossinis selten gespielte "Wahnsinnsoper" Sigismondo in der Trinkhalle (von Thomas Molke)
Stuttgart (8.7.2016): Wirre Story und große Gesangskunst - Jossi Wieler und Sergio Morabito ringen mit Bellinis Puritanern (von Joachim Lange)
Karlsruhe (9.7.2016): Wie sagt man so schön? Hier ist alles auserzählt. David Hermann inszeniert das Rheingold und nebenbei gleich noch den Rest vom Ring des Nibelungen (von Joachim Lange)
Bad Wildbad (09.07.2016 - 10.07.2016): Zum Auftaktwochenende gibt es beim Belcanto Festival Rossini in Wildbad im Königlichen Kurtheater Rossinis Erstlingswerk Demetrio e Polibio, Giuseppe Balduccis letzte Salonoper Il conte di Marsico und ein Konzert der Teilnehmer der Meisterklasse von Raúl Giménez unter dem Titel Rossini & Co. I (von Thomas Molke)
Aix-en-Provence (30.6./1.7.2016): Ambitionierter Festivalstart mit Mozarts Così fan tutte und Händels Oratorium Il trionfo del tempo e del Disinganno in einer szenischen Fassung von Krzysztof Warlikowski (von Roberto Becker)
Interview (Juli 2016): Konfliktreiches Umfeld - Eric Uwe Laufenberg, der Regisseur des neuen Parsifal bei den Bayreuther Festspielen 2016, im Interview (von Joachim Lange)
Düsseldorf (04.07.2016): Große Oper für alle ab sechs Jahren - Die Schneekönigin von Marius Felix Lange (von Stefan Schmöe)
Dortmund (05.07.2016): Die Dortmunder Philharmoniker verabschieden sich mit zwei konzertanten Ballettmusiken und dem Bolero von Ravel beim 10. Philharmonischen Konzert unter dem Titel liebes_rausch.leidenschaftlich in die Spielzeitpause (von Thomas Molke)
München (26.06.2016): Mit dem Genre der grand opéra tut sich Calixto Bieito zwar schwer, aber dennoch ist Halevys Jüdin bemerkenswert (von Roberto Becker)
Basel (25.06.2016): Man muss dieses messianische Werk vor sich selbst schützen - das Theater Basel bewältigt Karlheinz Stockhausens Donnerstag aus Licht sehr beachtlich (von Roberto Becker)
Essen (28. und 29.06.2016): Ganz viel Brahms - Hélène Grimaud und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen spielen die beiden Klavierkonzerte und die beiden Moll-Symphonien (von Stefan Schmöe)
Interview (Juni 2016): Verhalten optimistischer Blick in die Zukunft - Rolf Stiska, scheidender Intendant in Halle, im Interview (von Joachim Lange)
Gelsenkirchen (26.06.2016): Der Städtische Musikverein Gelsenkirchen präsentiert gemeinsam mit dem Gürzenich-Chor Köln, dem Bach Choir Newcastle Upon Tyne und der Neuen Philharmonie Westfalen Edward Elgars unbekanntes Oratorium The Dream of Gerontius in der Evangelischen Altstadtkirche (von Thomas Molke)
Duisburg (18./25.06.2016): Sechs Choreographien von Tänzerinnen und Tänzern des Ballett am Rhein werden im Rahmen von Young Moves uraufgeführt (von Stefan Schmöe)
St. Gallen (25.06.2016): Bei den St. Galler Festspiele bietet die Kathedrale eine traumhafte Kulisse für Jules Massenets selten gespielte Oper Le Cid (von Thomas Molke)
Duisburg (24.06.2016): Im Rahmen des Projektes Young Directors gibt es die beiden Operneinakter What Next? von Elliott Carter und Trouble in Tahiti von Leonard Bernstein in der Inszenierung von zwei Spielleitern an der Deutschen Oper am Rhein (von Thomas Molke)
Düsseldorf (24.06.2016): 1849 uraufgeführt, aber von Revolution keine Spur - Dietrich W. Hilsdorf sucht die fantastischen Seiten der Lustigen Weiber von Windsor (von Stefan Schmöe)
Leipzig (18.06.2016): Große Musik, klare Inszenierung - mit Arabella profiliert sich die Leipziger Oper als Richard-Strauss-Bühne (von Joachim Lange)
Gelsenkirchen (19.06.2016): In Carsten Kirchmeiers Inszenierung von Johann Strauß' Operette Die Fledermaus sind am Ende alle tot, zunächst einmal (von Thomas Molke)
Wuppertal (19.06.2016): Ein Abschied ohne große Worte - Wuppertals umstrittener Generalmusikdirektor und Opernintendant Toshiyuki Kamioka dirigiert zum letzten Mal das Wuppertaler Orchester im 10. Sinfoniekonzert (von Stefan Schmöe)
Recklinghausen (18.06.2016): Dauerregen und Kälte trüben bei dem Abschlusskonzert der Ruhrfestspiele Recklinghausen im Stadtgarten, La dolce vita!, den Genuss (von Thomas Molke)
Brüssel (14.06.2016): Grausige Mordserie im Theaterzelt - renovierungsbedingt muss die Brüsseler Oper in das provisorische Palais de la Monnaie ausweichen und spielt dort Sondheims Grusel-Musical Sweeney Todd (von Joachim Lange)
Amsterdam (9.-13.06.2016): Die Oper Amsterdam feiert den 50. Geburtstag mit Louis Andriessens Theatre of the World und Tschaikowskis Pique Dame in der opulenten Sichtweise von Stefan Herheim (von Joachim Lange)
Köln (16.06.2016): Eva-Maria Höckmayr verlegt Donizettis Lucia di Lammermoor vom Anwesen der Ashtons in Schottland in die Villa Tugendhat ins Nachkriegsdeutschland (von Thomas Molke)
Recklinghausen (13.06.2016): Bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen lädt Antú Romero Nunes mit seiner sehr freien Bearbeitung von Mozarts Don Giovanni. Letzte Party das Publikum zum Mitsingen und Mitspielen ein (von Thomas Molke)
Dortmund (12.06.2016): Beim Abschlusskonzert des Klangvokal Musikfestivals in Dortmund unter dem Titel Von Wien nach New York gibt das Ensemble-Mitglied der Dortmunder Oper, Lucian Krasznec, seinen Abschied mit großen Operettenarien von Franz Lehár und Johann Strauß Sohn (von Thomas Molke)
Mönchengladbach (11.06.2016): Da können größere Häuser neidisch nach Mönchengladbach schauen - Helen Malkowsky zeichnet ein sensibles Psychogramm von Katja Kabanova (von Stefan Schmöe)
Regensburg (13.-16.5.2016): Die 32. Tage Alter Musik Regensburg beeindrucken mit enormer Bandbreite (von Ingo Negwer)
Halle (09.06.2016 und 11.06.2016): Die Händel-Festspiele 2016 neigen sich allmählich dem Ende, aber zuvor gibt es noch Improvisationen unter dem Titel Handel Goes Wild mit Valer Sabadus, Nuria Rial und dem Ensemble L'Arpeggiata unter der Leitung von Christina Pluhar und im Goethe-Theater Bad Lauchstädt Händels selten gespielte Oper Publio Cornelio Scipione in einer fernen Galaxie (von Joachim Lange und Thomas Molke)
Essen (04./09.06.2016): Ein Blondinenwitz - Jan Philipp Gloger inszeniert den Barbier von Sevilla (von Stefan Schmöe)
Marl (09.06.2016): Statt der ursprünglich angekündigten Revue! präsentiert Rainald Grebe bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen mit bissiger Komik seine Sicht auf Dr. Heinrich Hoffmanns Struwwelpeter (von Thomas Molke)
Halle (28.05.2016 - 04.06.2016): Bei den Händel Festspielen in Halle gibt es als weitere szenische Produktionen eine Übernahme des Opern-Pasticcios Didone abbandonata aus Schwetzingen, die Wiederaufnahme von Händels Lucio Cornelio Silla aus dem letzten Jahr und die deutsche Erstaufführung der Marionetten-Parodie Hippolyte et Aricie nach Rameaus gleichnamiger Oper (von Joachim Lange)
Dortmund (05.06.2016): Jean-Christophe Spinosi präsentiert im Rahmen des Klangvokal Musikfestivals mit seinem Ensemble Matheus den Mythos Monteverdi mit seinen Auswirkungen auf die traditionelle Musik des Mittelmeerraumes und den Gospel (von Thomas Molke)
Marl (04.06.2016): Die Ballettdirektorin des Musiktheaters im Revier, Bridget Breiner, präsentiert bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen mit ihrem Ballettensemble und dem Jugendkonzertchor Dortmund die Uraufführung ihrer neuen Choreographie Prosperos Insel nach Shakespeares The Tempest (von Thomas Molke)
Hagen (04.06.2016): Keine Spur von Rokoko - Gregeor Horres zeigt einen bemerkenswerten Rosenkavalier (von Stefan Schmöe)
Oldenburg (27.05.2016): Das Oldenburgische Staatstheater präsentiert mit Jacopo Foronis Cristina, regina di Svezia eine sehenswerte Entdeckung in einer rundum geglückten Aufführung (von Christoph Wurzel)
Paris (23.05.2016): Abgründe - Bo Skovhus imponiert in der Titelpartie von Aribert Reimanns Lear (von Roberto Becker)
Berlin (22.05.2016): HK Grubers Geschichten aus dem Wiener Wald spielen aus Sicht der Komischen Oper eher vor den Toren Berlins als an der schönen blauen Donau (von Joachim Lange)
Halle (1.6.2016): Bei den Händel-Festspielen in Halle wird die Kammersängerin Romelia Lichtenstein bei einem Festkonzert in der Leopoldina mit dem Händelpreis der Stadt Halle ausgezeichnet (von Joachim Lange)
Gelsenkirchen (01.06.2016): Auf dem Vorplatz des Musiktheaters begeistert der Cirque Bouffon mit seinem fantasievollen Programm Quilombo (von Thomas Molke)
Essen (29.05.2016): Diana Damrau war zwar der Star in der konzertanten Aufführung von Donizettis Lucia di Lammermoor in der Philharmonie, aber die übrigen Mitwirkenden aus Turin machten auch eine exzellente Figur (von Thomas Tillmann)
Düsseldorf (29.05.2016): Hier wird Tanz (neu) erfunden - mit Paul Taylors Esplanade und den Uraufführungen von Hubert Essakows Tenebre und Nils Christes Different Dialogues präsentiert das Ballet am Rhein einen ungemein spannenden Ballettabend b.28 (von Stefan Schmöe)
Erfurt (29.05.2016): Joana Mallwitz begeistert in Erfurt mit ihrem Dirigat von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg, während Vera Nemirovas überzogene Regie nicht überzeugen kann (von Bernd Stopka)
Bonn (29.05.2016): Die Ausgrabung von Emil Nikolaus von Rezniceks Oper Holofernes ist musikalisch spannend, verliert sich szenisch aber in übertriebenem Regie-Schnickschnack (von Thomas Molke)
Dortmund (28.05.2016): Beim Klangvokal Musikfestival in Dortmund gibt es im Konzerthaus die deutsche Erstaufführung der Rekonstruktion von Giacomo Puccinis zweiter Oper Edgar in der vieraktigen Mailänder Urfassung von 1889 (von Thomas Molke)
Halle (27.05.2016): Die Händel-Festspiele in Halle werden mit Händels selten gespielter Oper Sosarme, Re di Media musikalisch großartig und szenisch überzeugend eröffnet (von Thomas Molke)
Wuppertal (26.05.2016): Toshiyuki Kamioka verabschiedet sich als Opernintendant und Generalmusikdirektor von den Wuppertaler Bühnen mit Alban Bergs Lulu in der dreiaktigen Cerha-Fassung musikalisch überzeugend (von Thomas Molke)
Bochum (26.05.2016): Anna Tcybuleva gibt ein grandioses Debut beim Klavierfestival Ruhr (von Stefan Schmöe)
Dresden (25.05.2016): Eine fast 33 Jahre alte Inszenierung von Wagners Lohengrin wird mit den beachtlichen Rollendebüts von Anna Netrebko und Piotr Beczala und einer großartigen Ensembleleistung an der Semperoper zu einem ganz großen Opernabend (von Bernd Stopka)
Dresden (01.05.2016): Verspätetes Kunst-Stück - die Dresdner Erstaufführung von Hindemiths Mathis der Maler (von Joachim Lange)
Schwelm (24.05.2016): Allzu routinierte kollegiale Amtshilfe - beim Klavierfestival Ruhr springt Till Fellner für den erkrankten Francesco Piemontesi ein (von Stefan Schmöe)
München (22.05.2016): In einer düsteren Inszenierung von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg an der Bayerischen Staatsoper begeistert Kirill Petrenko musikalisch mit hellstem Licht (von Bernd Stopka)
Osnabrück (21.05.2016): Das Theater Osnabrück überzeugt mit einer konzertanten Elektra auf ganzer Linie (von Ursula Decker-Bönniger)
Wuppertal (21.05.2016): Nur die Zugabe, die ist von Schumann - András Schiff und das Chamber Orchestra of Europe spielen ganz großartig Mendelsson (von Stefan Schmöe)
Bielefeld (21.05.2016): Kay Link betont in seiner Inszenierung von Stephen Sondheims A Little Night Music die komischen Momente der Vorlage und nimmt dem Stück damit ein wenig die Schwermut der schwedischen Mittsommernacht (von Thomas Molke)
Mönchengladbach (19.05.2016): Kobie van Rensburg hat für die Mitglieder des Opernstudios Niederrhein unter dem Titel The Gods Must Be Crazy mit Musik von Georg Friedrich Händel und Henry Purcell ein "Opernpasticcio" in bewegender Videoanimation zusammengestellt, dass im Großen und Ganzen Händels Semele folgt (von Thomas Molke)
Baden-Baden (19.05.2016): Bei den Pfingstfestspielen in Baden-Baden regiert Erwin Schrott als Mefistofele in Arrigo Boitos Oper als verführerisch teuflischer Showmaster (von Christoph Wurzel)
Recklinghausen (16.05.2016): Bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen lässt Thierry Malandain die berühmte Liebesgeschichte von Romeo und Julia nicht zur Ballettmusik von Sergej Prokofjew, sondern zur dramatischen Symphonie von Hector Berlioz in modernem Gewand vertanzen (von Thomas Molke)
Salzburg (14.05.2016 - 15.05.2016): Bei den Salzburger Pfingstfestspielen gibt es zum Thema "Romeo und Julia" eine szenische Produktion des Musical-Klassikers West Side Story in einer bewegenden Inszenierung von Phil WM. McKinley, die konzertante Wiederentdeckung von Nicola Antonio Zingarellis Giulietta e Romeo und John Crankos Choreographie von Prokofjews Romeo und Julia aus dem Jahr 1962 (von Thomas Molke)
Buch (Frühjahr 2016): Die Pina Bausch Foundation hat den ersten Band einer Publikationsreihe über die Choreographin herausgegeben - O-Ton Pina Bausch. Interviews und Reden (von Stefan Schmöe)
Dortmund (13.05.2016): Das Klangvokal Musikfestival eröffnet in der St. Reinoldikirche mit Michelangelo Falvettis Oratorium Il Nabucco (von Thomas Molke)
Berlin (23.04.2016): Barocker Schatzfund - die Staatsoper entdeckt Agostino Steffanis Amor vien dal destino (von Joachim Lange)
Essen (13.05.2016): Krystian Zimerman spielt Schuberts letzte Klaviersonaten mit erlesener Noblesse (von Stefan Schmöe)
Bochum (11.05.2016): Eine Entdeckung - Gina Alice debutiert beim Klavierfestival Ruhr (von Stefan Schmöe)
Strasbourg (08.05.2016): Auch wenn es bei Wagners Das Liebesverbot um sündhafte Liebe geht, beweist die Opéra national du Rhin mit ihrer Produktion, dass es sich bei diesem Frühwerk weder musikalisch noch szenisch um eine "Jugendsünde" handelt (von Thomas Molke)
Göttingen (07.05.2016): Die konzertante Aufführung von Händels selten gespielter Oper Berenice begeistert bei den Internationalen Händel-Festspielen mit einem großartigen Ensemble und lässt die undurchsichtige Handlung vergessen (von Thomas Molke)
Göttingen (06.05.2016): Bei den Internationalen Händel-Festspielen begeistert Sigrid T'Hooft in ihrer Inszenierung von Händels vorletzter Oper Imeneo mit opulenter barocker Optik (von Thomas Molke)
Hildesheim (30.04.2016/04.05.2016): Guillermo Amaya beweist mit seiner Inszenierung von Smetanas Die verkaufte Braut am TfN, dass man zeitlose Gefühle auch ohne gewaltsame Aktualisierungen vermitteln kann (von Bernd Stopka)
Nürnberg (05.05.2016): In Jean-Philippe Rameaus Ballet-héroïque Les Indes galantes geht es mit "Eden Airlines" in märchenhafte exotische Länder, wobei Laura Scozzi in ihrer Inszenierung die Reise durchaus politisch aktuell gestaltet (von Thomas Molke)
Köln (05.05.2016): Die Eroberung von Mexico in der Regie von Peter Konwitschny findet nach der ersten Aufführungsserie bei den Salzburger Festspielen 2015 nun im Kölner Staatenhaus statt und provoziert dort ein bisschen (von Stefan Schmöe)
Leipzig (30.04.2016): Wenig visionär - Rosamunde Gilmore vertändelt mit der Götterdämmerung ihren Leipziger Ring des Nibelungen (von Roberto Becker)
Mannheim (30.04.2016): Neues ist möglich, auch in der Oper - die faszinierende Uraufführung von Bernhard Langs Der Golem (von Joachim Lange)
Bonn (13.3./30.04.2016): Anatevka ist politisch harmlos, aber der starken Darsteller wegen sehenswert (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (24.04.2016): Kammermusik für Anspruchsvolle - Petra Müllejans und Sabine Bauer spielen Bachs Sonaten für Violine und obligates Cembalo beim 2. Kaisersaalkonzert (von Ingo Negwer)
Dortmund (03.05.2016): Beim 3. Konzert Wiener Klassik gibt es unter dem Titel feuer_werk Stücke von Christoph Willibald Gluck, Luigi Boccherini, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven (von Thomas Molke)
Schwetzingen (01.05.2016): Bei den Schwetzinger SWR Festspielen präsentiert Amélie Niermeyer in ihrer Inszenierung der deutschen Erstaufführung von Francesco Cavallis Veremonda, l'amazzone di Aragona eine aktuelle Sichtweise auf das Stück (von Thomas Molke)
Hagen (30.04.2016): Unter dem Titel Tanzquartett präsentiert Ballettdirektor Ricardo Fernando mit seiner Compagnie vier völlig unterschiedliche Choreographien des zeitgenössischen Tanzes (von Thomas Molke)
Stuttgart (24.04.2016): Gemütlich zurückgelehnt konnte sich das Publikum in Stuttgart an Nicola Hümpels Inszenierung von Philippe Boesmans' Schnitzler-Vertonung Reigen erfreuen (von Christoph Wurzel)
Dortmund (28.04.2016): Das NRW Juniorballett präsentiert gemeinsam mit dem Ballett Dortmund unter dem Titel Stepping Future in musikalisch unterschiedlichen Choreographien vier verschiedene Formen des modernen Tanzes (von Thomas Molke)
Schwelm (26.04.2016): Noch mehr vom Klavierfestival Ruhr - in der ehemaligen Klaviermanufaktur Ibach gibt sich Denis Kozhukhin genial eigenwillig (von Stefan Schmöe)
Dortmund (9./24.04.2016): Keine Fischerromantik, nirgends - Tilman Knabe inszeniert einen ungemütlichen Peter Grimes (von Stefan Schmöe)
Bonn (Frühjahr 2016): Die Bundeskunsthalle widmet einer großen Choreographin eine großartige Ausstellung - Pina Bausch und das Tanztheater (von Stefan Schmöe)
Kassel (23.04.2016): In Korngolds Die tote Stadt treibt eine sehr lebendige Tote ihr gemeines Spiel (von Bernd Stopka)
Essen (23.04.2016): Unter dem Titel Archipel präsentiert das Aalto Ballett vier thematisch recht unterschiedliche Choreographien von Jiří Kylián (von Thomas Molke)
Mülheim a.d. Ruhr (22.04.2016): Klare Vorstellungen statt romantischer Verhangenheit - Sophie Pacini spielt beim Klavierfestival Ruhr (von Stefan Schmöe)
Wuppertal (21.04.2016): Trügerische Sicherheit vor ungezähmter Natur - das Tanztheater Wuppertal nimmt Pina Bauschs Água von 2001 wieder in den Spielplan auf (von Stefan Schmöe)
Essen (19.04.2016): Im Rahmen des Klavier-Festival Ruhr 2016 ist Lang Lang zu Gast in der Essener Philharmonie (von Stefan Schmöe)
Bonn (17.04.2016): Viel fällt der Bonner Oper nicht zu Puccini ein, aber dem Publikum gefällt Madama Butterfly trotzdem (von Stefan Schmöe)
Hagen (17.04.2016): Die "Fabulous Bäckström Brothers" beweisen mit ihrem musikalischen Kabarett Big Bang Siegfried, wie viel Komik in Richard Wagners Opernschaffen und der Teilchenpyhsik steckt (von Thomas Molke)
Hannover (16.04.2016): An der Staatsoper Hannover hinterlässt Alexander Zemlinskys Der Traumgörge in seiner erst vierten Inszenierung einen überwältigenden Eindruck (von Bernd Stopka)
Gelsenkirchen (16.04.2016): Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka verlegen Amilcare Ponchiellis Oper La Gioconda vom Venedig des 17. Jahrhunderts in die 70er Jahre des Sozialismus (von Thomas Molke)
Düsseldorf (15.04.2016): Dmitry Bertman präsentiert Rimski-Korsakows Gesellschaftssatire Der goldene Hahn mit derber Komik (von Thomas Molke)
Stuttgart (10.04.2016): Christoph Marthaler feiert in Stuttgart mit seiner surreal-komischen Inszenierung von Hoffmanns Erzählungen ein umjubeltes Hausdebut (von Christoph Wurzel)
Zürich (3./10.04.2016): Höllennachtschwarz - Teodor Currentzis und Barrie Kosky deuten Verdis Macbeth radikal düster (von Roberto Becker)
Vorschau (April 2016): Hier gibt es einen Ausblick auf die folgenden Festspiele: St. Galler Festspiele und Domstufen-Festspiele Erfurt (von Thomas Molke)
Liège (10.04.2016): Daniel-François-Esprit Aubers Spätwerk Manon Lescaut kann es weder musikalisch noch dramaturgisch mit den späteren Versionen von Jules Massenet und Giacomo Puccini aufnehmen (von Thomas Molke)
Hagen (09.04.2016): Ein Garant für ausverkaufte Vorstellungen dürfte die neue Revue Von Babelsberg nach Hollywood sein, die einen Streifzug durch fast 100 Jahre legendäre Filmmusik bietet (von Thomas Molke)
Köln (09.04.2016): Uraufführung (2) - Tree of Codes von Liza Lim beschwört ein wenig hyperaktiv den ständigen Wandel (von Stefan Schmöe)
Detmold (02.04.2016): Uraufführung (1) - Sogno d'um mattino di primavera von Alexander Muno träumt den Impressionismus psychoanalytisch fort (von Stefan Schmöe)
Baden-Baden (20./22.3.2016): Bei den Osterfestspielen wird im Stadttheater als heiteres Kontrastprogramm Haydns Il mondo della luna gegeben (von Christoph Wurzel)
Essen (07.04.2016): Die A & O Pyrogames GmbH beginnt in der Philharmonie Essen mit Carl Orffs berühmtem Chorwerk Carmina Burana eine Tournee durch große deutsche Konzertsäle (von Thomas Molke)
Essen (06.04.2016): Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Große Stimmen begeistert Jonas Kaufmann mit der Staatskapelle Weimar unter der musikalischen Leitung von Jochen Rieder in der Philharmonie Essen mit einem Streifzug durch Puccinis Opern-Höhepunkte (von Thomas Molke)
Baden-Baden (18.-28.3.2016): Hochwertiges Festspielbeiprogramm - die Meisterkonzerte der Berliner Philharmoniker bei den Osterfestspielen 2016 (von Stefan Schmöe und Christoph Wurzel)
Ternitz (02.04.2016): In der Stadthalle des niederösterreichischen Ternitz organisieren die Amici del Belcanto Ponchiellis La Gioconda in einer glanzvoll konzertanten Aufführung (von Thomas Tillmann)
Berlin (01.04.2016): Heute Nacht oder nie geben die Geschwister Pfister an der Komischen Oper als Motto einer Spoliansky-Revue aus (von Joachim Lange)
Essen (19.3./3.4.2016): Keine Aussicht auf Heilung - David Böschs packende Elektra ist von Antwerpen und Gent nach Essen gewandert (von Stefan Schmöe)
Lübeck (04.03.2016): Inzwischen repertoiretauglich und ungeheuer spannend - Jochen Biganzoli inszeniert Schostakowitschs einstiges Skandalstück Lady Macbeth von Mzensk (von Joachim Lange)
Dresden (12.3./4.4.2016): Da tanzt die Kuh - Alexander Ekman choreographiert Cow zur Musik von Mikael Karlsson (von Joachim Lange)
Frankfurt (03.04.2016): Im Bockenheimer Depot begeistert Händels selten gespielte Oper Radamisto als konzentriertes Kammerspiel mit einer hervorragenden Besetzung (von Thomas Molke)
Antwerpen (25.03.2016): An der Vlaamse Opera macht Andrij Zholdak aus Alexander von Zemlinskys König Kandaules einen packenden Thriller (von Joachim Lange)
Lyon (15.03.2016): Beim Festival pour l'humanité ehrt die Oper Lyon den Philosophen Walter Benjamin mit einer Uraufführung - Benjamin, dernière nuit und mahnt mit Halevys La juive (von Roberto Becker)
Erfurt (24.3.2016): Nicht ganz geglückte Uraufführung - Johann Sebastian Bach wird bemüht, um der Digitale Revolution und Gutenberg, letzteres eine neue Oper von Volker David Kirchner, zu höheren Weihen zu verhelfen (von Roberto Becker)
Bonn (1.1./28.3.2016): Um das Wesen des Tango geht es in Astor Piazzollas María de Buenos Aires (von Stefan Schmöe)
Chemnitz (27.03.2016): Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg werden in der Regie von Michael Heinicke klassisch erzählt, aber eigenwillig bebildert (von Bernd Stopka)
Düsseldorf (18./26.03.2016): Im Ballettabend b.27 kombiniert Martin Schläpfer Kurt Jooss' frappierendes Anti-Kriegs-Ballett Der grüne Tisch mit Balanchines Duo concertant und der Uraufführung seiner eigenen Variationen und Partiten (von Stefan Schmöe)
Vorschau (März 2016): Hier gibt es schon einmal einen Ausblick auf die folgenden Festspiele: Schwetzinger SWR Festspiele, Internationale Händel-Festspiele Göttingen, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Klangvokal Musikfestival Dortmund, Salzburger Pfingstfestspiele, Händel-Festspiele in Halle, Internationale Gluck-Opern-Festspiele, Neuburger Kammeroper und Festival della Valle d'Itria (von Thomas Molke)
Baden-Baden (19./22.03.2016): Bei den Osterfestspielen 2016 glänzen Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker mit Wagners Tristan und Isolde (von Stefan Schmöe)
Braunschweig (20.03.2016): Dame Gwyneth Jones ist als Gräfin in einer musikalisch sehr hörenswerten und auch szenisch ansprechenden Pique Dame von Tschaikowsky zu erleben (von Bernd Stopka)
Strasbourg (16./20.03.2016): Gemäßigter Sturm und Drang - die Opéra national du Rhin spielt Mozarts Idomeneo (von Stefan Schmöe)
Kön (17.03.2016): Im Staatenhaus gibt es Carl Orffs selten gespielte Oper Die Kluge als märchenhafte Familienoper für Groß und Klein (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (13.03.2016): Hrachuhí Bassénz kehrt für Vincenzo Bellinis Norma aus Nürnberg zurück und bietet mit dem Gelsenkirchener Ensemble Belcanto vom Feinsten, wobei der musikalische Genuss lediglich von überflüssigen Pasolini-Zitaten unterbrochen wird (von Thomas Molke)
Kiel (12.03.2016): Intendant Daniel Karasek folgt in seiner Ring-Inszenierung bei der Walküre zwar nicht ganz dem klassischen Ansatz aus dem Rheingold, musikalisch hält die Produktion aber das hohe Niveau des "Vorabends" (von Thomas Molke)
Hagen (11.03.2016): Tschaikowskis Eugen Onegin hat in der Regie von Holger Potocki szenisch und musikalisch Licht- und Schattenseiten (von Thomas Molke)
München (06.03.2016): Musikalisch ist das ganz große Kunst, was Zubin Mehta, Anja Harteros, Piotr Beczala und viele andere in Verdis Maskenball zaubern, nur die Regie macht sich unnötig klein (von Roberto Becker)
Berlin (19.02.2016): Die Deutsche Oper setzt mit der Sache Makropulos ihren Janáček-Zyklus erfolgreich fort. (von Roberto Becker)
Heidelberg (18.02.2016): Johann Kresnik begegnet Edgar Allan Poe - die Uraufführung der Oper Pym von Johannes Kalitzke (von Joachim Lange)
Kassel (05.03.2016): Für eine musikalisch fulminante Neuproduktion von Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen wird wieder einmal der Zirkus als Regie-Idee bemüht (von Bernd Stopka)
Köln (05.03.2016): Kein Wintermärchen - Emmanuelle Bastet lässt Don Giovanni im Schnee erstarren, das allerdings musikalisch hochkarätig (von Stefan Schmöe)
Dortmund (05.03.2016): Das Rock-Musical Next to Normal (Fast normal) von Tom Kitt und Brian Yorkey macht in einer packenden Inszenierung von Stefan Huber in Dortmund Mut, mit schweren Verlusten und Ängsten umgehen zu können (von Thomas Molke)
Bielefeld (27.02.2016): Bei der europäischen Erstaufführung von David T. Littles Dog Days erlebt man in einer packenden Inszenierung von Klaus Hemmerle ein düsteres Endzeit-Szenario, das unter die Haut geht (von Thomas Molke)
Frankfurt (06.02.2016): Die Kaisersaalkonzerte müssen des Faschings wegen aus dem Kasisersaal in die Heiliggeistkirche ausweichen - was aber in diesem Konzert mit Vokalmusik von Bach gar nicht so schlecht ist (von Ingo Negwer)
Hagen (25.02.2016): Judith Guntermann begeistert stimmlich und darstellerisch als "Spatz von Paris" in Pam Gems' Schauspiel mit Musik Piaf (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (20./26.02.2016): Im Kleinen Haus des Musiktheater im Revier herrscht Anarchie mit Stil - bei der Rocky Horror Show (von Stefan Schmöe)
Krefeld (23.02.2016): Ballettdirektor Robert North bettet in seinem neuen Ballettabend Rhapsodie und Rumba Klavieretüden von Franz Liszt in amerikanischen Blues und spanische Rumba ein (von Thomas Molke)
Dortmund (19.02.2016): Ballettdirektor Xin Peng Wang gelingt mit seinem neuen Handlungsballett Faust I - Gewissen! eine großartige Umsetzung von Goethes Klassiker (von Thomas Molke)
Düsseldorf (13.02.2016): Irgendwie absurd - Guy Joosten scheitert mit der Idee, Verdis Polittragödie Don Carlo auf das Familiendrama zu reduzieren (von Thomas Tillmann)
Antwerpen (13.02.2016): Tiefschwarz - Michael Thalheimer inszeniert einen abgründigen Otello (von Roberto Becker)
Köln (14.02.2016): Lange wollte niemand Jeanne d'Arc - Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna von Walter Braunfels hören oder sehen - jetzt hinterfragt Tatjana Gürbaca dieses ebenso unzeitgemäße wie aktuelle Werk (von Stefan Schmöe)
Hildesheim (13.02.2016): Grotesk überzeichnet aber faszinierend verbreitet die TfN-Produktion von Aubers Fra Diavolo gute Laune (von Bernd Stopka)
Karlsruhe (13.02.2016): Bei den 39. Internationalen Händel-Festspielen macht der Countertenor Max Emanuel Cencic nicht nur als Titelfigur in Händels Spätwerk Arminio stimmlich und darstellerisch eine gute Figur, sondern überzeugt auch als Regisseur mit einer spannungsgeladenen Personenführung (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (12.02.2016): Der dreiteilige Ballettabend B³ vertanzt mit Choreographien von David Dawson, Bridget Breiner und Benvindo Fonseca zur Musik von Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven bietet eine großartige Kombination von modernem Tanz und Sinfoniekonzert (von Thomas Molke)
Weimar (06.02.2016): Andrea Moses inszeniert den Freischütz als düsteren Kommentar zur Lage der deutschen Nation (von Roberto Becker)
Detmold (12.02.2016): Und auch der nächste Regisseur schickt sein Personal auf die grüne Wiese - hier ist es Christian von Götz, der Elektra im Park wüten lässt (von Stefan Schmöe)
Berlin (31.01.2016): Musikdrama auf der grünen Wiese - an der Komischen Oper gelingt dem Hausherrn Barrie Kosky mit Eugen Onegin ein Meisterwerk (von Roberto Becker)
München (31.01.2016): Den Wettlauf zum Südpol zwischen Scott und Amundsen hat der tschechische Komponist Miroslav Srnka zu einer Doppel-Oper verarbeitet - und die Münchner Staatsoper verhilft South Pole mit einer Starbesetzung zur Uraufführung (von Joachim Lange)
Baden-Baden (30.01.2016: In Baden-Baden erhält Thomas Hengelbrock den Herbert-von-Karajan-Musikpreis 2016 und bedankt sich mit Mendelssohns Elias auf hohem musikalischen Niveau (von Christoph Wurzel)
Film (Februar 2016): Annette von Wangenheim hat den Choreographen Martin Schläpfer portraitiert, und daraus ist sogar eine Kinofassung geworden - Feuer bewahren, nicht Asche anbeten (von Stefan Schmöe)
Gießen (06.02.2016): Im Stadttheater trifft in François-Adrien Boieldieus selten gespielter Oper Die weiße Dame schottische Schauerromantik auf französische Opéra comique (von Thomas Molke)
Buch (Februar 2016): Der Pianist James Rhodes leitet aus seiner düsteren Autobiographie zwischen Vergewaltigung, Suizidversuchen und Psychatrie ziemlich provokativ einen Reformbedarf des Konzertlebens ab - Der Klang der Wut (von Stefan Schmöe)
Bonn (31.01.2016): Die Reihe der selten gespielten frühen Verdi-Opern wird mit einer musikalisch überzeugenden szenischen Erstaufführung der französischen Oper Jérusalem an der Oper Bonn fortgesetzt (von Thomas Molke)
Essen (30.01.2016): Neu ist er nicht, der neue Essener Faust, aber insgesamt doch eine sehens- und hörenswerte Angelegenheit (von Thomas Tillmann)
Hannover (30.01.2016): Verdis Die Macht des Schicksals (La forza del destino) erscheint in Hannover in einer modernisierenden, gut verständlichen Interpretation, bleibt aber emotional eher kühl (von Bernd Stopka)
Nürnberg (30.01.2016): Gabriele Rech verlegt Fromental Halévys Grand Opéra Die Jüdin (La Juive) in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts und bleibt dem Werk dabei szenisch trotzdem treu (von Thomas Molke)
Berlin (24.01.2016): Schatten auf dem deutschen Wirtschaftswunder - Claus Guth verlegt an der Deutschen Oper Salome in ein Kaufhaus. Das hat seinen Preis. (von Roberto Becker)
Dessau (23.01.2016): Das Anhaltische Theater stemmt musikalisch grandios den schwierigen Troubador - nur der Regie fällt arg wenig dazu ein (von Roberto Becker)
Duisburg (16./30.01.2016): Erst begeistert, dann ärgert Terence Kohler das Publikum mit seiner hier uraufgeführten Choreographie ONE - getanzt neben einem Bournonville Divertissement und Tudors Dark Elegies beim Ballettabend b.26 (von Stefan Schmöe)
Magdeburg (24.01.2016): Grenzgänge zwischen Leben und Tod - das Theater Magdeburg stemmt sehr beachtlich Korngolds Die tote Stadt (von Roberto Becker)
Hamburg (24.01.2016): An der Staatsoper erlebt Toshio Hosokawas vierte Oper Stilles Meer ihre Uraufführung und geht dabei unter die Haut (von Ursula Decker-Bönniger)
Wien (22.01.2016): Das Theater an der Wien feiert sein Jubiläum mit einer glänzenden Aufführung von Mozarts Idomeneo unter der musikalischen Leitung von René Jacobs mit einem großartigen Ensemble - zwar konzertant, aber dafür umso eindringlicher (von Christoph Wurzel)
Wuppertal (24.01.2016): Seit langer Zeit steht der scheidende Opernintendant und Generalmusikdirektor Toshiyuki Kamioka mal wieder selbst am Pult des Opernhauses und begeistert musikalisch mit einer emotionsgeladenen Interpretation von Tschaikowskijs Eugen Onegin (von Thomas Molke)
Osnabrück (22.01.2016): Floris Visser spielt in Brittens Owen Wingrave ausdrucksstark mit ironischer Distanz und personifizierter Familiengewalt (von Ursula Decker-Bönniger)
Frankfurt (23.01.2016): Im Bockenheimer Depot inszeniert Caterina Panti Liberovici die völlig in Vergessenheit geratene Opera buffa Le cantatrici villane (Aufstieg der Sängerinnen) von Valentino Fioravanti als ironischen, dabei allerdings erschreckend aktuellen Blick auf die Welt des Theaters (von Thomas Molke)
Essen (21.01.2016): In der Philharmonie begeistern in der Reihe Alte Musik bei Kerzenschein Lawrence Zazzo und Karina Gauvin in einer konzertanten Fassung von Händels selten gespielter Oper Partenope mit Maxim Emelyanychev am Pult des Ensembles Il Pomo d' Oro (von Thomas Molke)
Köln (17.01.2016): Die Oper Köln weiht mit einer musikalisch überzeugenden Umsetzung von Brittens selten gespielter Oper The Rape of Lucretia in einer bewegenden Inszenierung von Kai Anne Schuhmacher den Saal 3 im Staatenhaus als neue Spielstätte rundum gelungen ein (von Thomas Molke)
Hagen (16.01.2016): Auf nach Amerika? Mit Kreneks Jonny spielt auf stellt Regisseur Roman Hovenbitzer Fragen nach der "richtigen" Kunst (von Stefan Schmöe)
Mannheim (10.01.2016): Am Nationaltheater fährt Peter Konwitschny mit seiner Inszenierung von Halévys La Juive einen großen Erfolg ein (von Christoph Wurzel)
Dortmund (09.01.2016): Jens-Daniel Herzog weckt mit seiner Inszenierung von Georg Friedrich Händels Oper Rinaldo in einer großartigen musikalischen Umsetzung die Lust auf mehr Barockoper in Dortmund (von Thomas Molke)
Passau (30.12.2015): Hatte schon im September Premiere, gefällt aber auch zum Jahreswechsel - Wiener Blut (von Stefan Schmöe)
Münster (19.12.2015): Zu Weihnachten gibt es im Theater Münster eine szenisch und musikalisch überzeugende Produktion von Mozarts Così fan tutte (von Ursula Decker-Bönniger)
Leverkusen (20.12.2015): Im Bayer Kulturhaus präsentiert l'arte del mondo unter der Leitung von Werner Ehrhardt die konzertante moderne Erstaufführung von Antonio Salieris komischer Oper La scuola de' gelosi in einer hochkarätigen Besetzung (von Thomas Molke)
Wien (14.12.2015): Zum ersten Mal überhaupt spielt die Staatsoper Die Sache Makropulos von Leoš Janáček - und Peter Steins Inszenierung sieht noch älter aus als die 300jährige Titelfigur (von Roberto Becker)
Wien (12.12.2015): Hier geht's nicht um Seemannsgarn, sondern um Homosexualität und ihren gesellschaftlichen Preis - Christof Loy inszeniert im Theater an der Wien Peter Grimes (von Joachim Lange)
Dresden (06.12.2015): Ziemlich amerikanisch - die Semperoper präsentiert die europäische Erstaufführung von John Harbisons The great Gatsby (von Roberto Becker)
Halle (04.12.2015): Hier kommt die Musik von Nino Rota und nicht von Alban Berg - das Ballett Halle tanzt Lulu von Jochen Ulrich (von Joachim Lange)
Hannover (12.12.2015): Trotz aufwändiger Bühnentechnik scheitert Samiel in Hannover bei dem Versuch, Webers Der Freischütz als aktuelle deutsche Nationaloper neu zu erfinden (von Bernd Stopka)
Kassel (12.12.2015): Leonardo Vincis Oper Artaserse kann in Kassel nur musikalisch überzeugen, szenisch geht Sonja Trebes' Konzept nicht auf, was für eine szenische deutsche Erstaufführung bei einer derartigen Rarität bedauerlich ist (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (12.12.2015): Musikalisch gibt es in dieser Tosca keine Halbherzigkeiten - szenisch schon (von Stefan Schmöe)
Dortmund (11.12.2015): Mit Verdis La Traviata hat die Oper Dortmund mit einer grandiosen Eleonore Marguerre in der Titelpartie einen weiteren Publikums-Renner auf dem Spielplan (von Thomas Molke)
Frankfurt (29.11.2015): Sieht moderner aus, als er tatsächlich ist - der Fliegende Holländer in der Version von David Bösch (von Roberto Becker)
Zürich (06.12.2015): Christoph Marthaler begibt sich auf eine schräge Reise nach Reims, die eigentlich in ein ziemlich irres Europa führt (von Roberto Becker)
Duisburg (05.12.2015): Kein großer Wurf ist die neue Turandot der Rheinoper (von Thomas Tillmann)
Bonn (06.12.2015): An der Liebe muss jede Vernunft verzweifeln, zeigt Dietrich W. Hilsdorf in einer hochkonzentrierten Inszenierung von Cosí fan tutte (von Stefan Schmöe)
Krefeld (06.12.2015): In seinem zweiteiligen Ballettabend Petruschka / Offenbach lässt Ballettdirektor Robert North auf komödiantische Weise nach Strawinskys Handlungsballett Petruschka Jacques Offenbach und seine Musik auf Igor Strawinskys Quatre Études treffen (von Thomas Molke)
Dortmund (25.11.2015): Im Rahmen der Reihe Zeitinsel kombinieren Katia und Marielle Labèque mit dem Trio Kalakan Klaviermusik von Maurice Ravel mit traditionellen baskischen Liedern (von Eckhard Süssmann)
Schwetzingen (05.12.2015): Im 5. Jahr der Vorstellung großer Meisterwerke der Neapolitanischen Schule gibt es beim Barock-Festival Winter in Schwetzingen die deutsche Erstaufführung von Händels Bearbeitung der Oper Didone abbandonata von Leonardo Vinci in einer großartigen Besetzung (von Thomas Molke)
Hamburg (15.11.2015): Stefan Herheim lässt ganz bildlich die Noten lebendig werden bei Figaros Hochzeit (von Joachim Lange)
Essen (03.12.2015): In der Reihe "Alte Musik bei Kerzenschein" präsentiert Anna Prohaska bekannte und unbekannte Arien zweier großer Frauen der Antike: Dido & Cleopatra (von Thomas Molke)
Wuppertal (02.12.2015): Leonard Bernsteins Musical-Klassiker West Side Story kann es in einer temporeich choreographierten Inszenierung in Wuppertal mit den großen Musical-Tempeln in jeder Beziehung aufnehmen (von Thomas Molke)
Bielefeld (28.11.2015): Nina Kühner präsentiert mit einem spielfreudigen Ensemble eine temporeiche Umsetzung von Rossinis Farsa La scala di Seta (von Thomas Molke)
Berlin (20.11.2015): Benedikt von Peter zeigt in der Deutschen Oper Szenen einer Ehe - was manchem erbostem Besucher etwas wenig für eine Aida ist, aber eine ebenso radikale wie spannende Perspektive öffnet (von Roberto Becker)
Wien (14./17.11.2015): Keine Erlösung im Theater an der Wien - Marc Minkowski und Olivier Py beeindrucken mit der düsteren Urfassung des Fliegenden Holländer (von Roberto Becker)
Leipzig (14.11.2015): Als Komödie funktioniert Figaros Hochzeit eigentlich immer, so auch in der Regie von Musical-Spezialist Gil Mehmert (von Roberto Becker)
Hagen (27.11.2015): Ballettdirektor Ricardo Fernando beginnt die Spielzeit mit drei Uraufführungen des modernen Tanzes unter dem Titel Tanz in 3 Sätzen (von Thomas Molke)
Hagen (25.11.2015): Roland Hüve präsentiert eine recht konventionelle Inszenierung von Lehárs Klassiker Das Land des Lächelns, bei dem Operetten-Fans auf ihre Kosten kommen dürften (von Thomas Molke)
Wien (19.11.2015): Da will die Regie gar nicht erst auffallen: Christian Thielemann veredelt an der Staatsoper Hänsel und Gretel (von Roberto Becker)
Wien (14./20.11.2015): Ich esse, also bin ich - an der Volksoper serviert Achim Freyer Don Giovanni als überdrehte Menüfolge (von Joachim Lange)
Gent (22.11.2015): In Mariame Cléments Inszenierung von Rossinis selten gespielter Oper Armida findet der Kreuzzug in einem Sportstadion statt (von Thomas Molke)
Köln (22.11.2015): Allerbeste Wohnlage - die spektakuläre Aussicht auf Paris ist auch schon der szenische Höhepunkt in Michael Hampes kreuzbraver Inszenierung von La Bohème (von Stefan Schmöe)
Essen (21.11.2015): Laurent Pelly siedelt Sergei Prokofjews komische Oper Die Liebe zu den drei Orangen im Reich der Karten an (von Thomas Molke)
Dortmund (20.11.2015): Es weihnachtet sehr in Erik Petersens Inszenierung von Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel im Dortmunder Opernhaus (von Thomas Molke)
Liège (17.11.2015): Intendant Stefano Mazzonis di Pralafera präsentiert Donizettis Lucia di Lammermoor in opulenter Ausstattung mit einer Glasharmonika als Begleitung für die berühmte Wahnsinnsarie (von Thomas Molke)
Köln (15.11.2015): Was für ein Künstlerspektakel - Kölns neuer GMD François-Xavier Roth gibt seinen Einstand als Opernchef mit Benvenuto Cellini (von Stefan Schmöe)
Herne (15.11.2015): Bei den 40. Tagen der Alten Musik, die unter dem Motto "Kult" stehen, gibt es neben zahlreichen Konzerten zum krönenden Abschluss die deutsche Erstaufführung von Giovanni Bononcinis Barockoper Camilla, die 1706 in London einen regelrechten Opern-Hype auslöste (von Thomas Molke und Ingo Negwer)
Gelsenkirchen (14.11.2015): Die Berliner Band Coppelius bringt mit der ersten Steampunk-Oper Klein Zaches, genannt Zinnober nach der gleichnamigen Erzählung von E. T. A. Hoffmann das Musiktheater im Revier zum Toben (von Thomas Molke)
Berlin (07.11.2015): Jürgen Flimm schickt sein Staatsopern-Mozart-Personal in den Urlaub - und macht aus Figaros Hochzeit ein leichtes Sommerstück (von Roberto Becker)
Stuttgart (03.11.2015): Ganz entgegen der Gewohnheit kann das Regie-Duo Wieler / Morabito mit dem neuen Stuttgarter Fidelio nicht restlos überzeugen (von Christoph Wurzel)
Krefeld (08.11.2015): In Marlene, Judy, Marilyn - Endstation Hollywood treffen die Hollywood-Diven Dietrich, Garland und Monroe aufeinander und lassen sich unterhaltsam in die Karten schauen (von Thomas Tillmann)
Aachen (08.11.2015): Jarg Pataki verlegt Händels Orlando in ein Zentrum für Psychotherapie (von Thomas Molke)
Münster (05.11.2015): Märchenoper wie zu Omas Zeiten: ob Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel in dieser Inszenierung Kinder für das Musiktheater begeistern kann, ist fraglich (von Ursula Decker-Bönniger)
Krefeld (07.11.2015): Spektakuläre Videospielereien - Kobie van Rensburg versetzt den Barbier von Sevilla multimedial in die 1960er-Jahre (von Stefan Schmöe)
Bonn (1./6.11.2015): Das eigentliche Kunstwerk ist der Künstler - die Bonner Oper übernimmt Laura Scozzis schräge Nürnberger Inszenierung von Benvenuto Cellini (von Stefan Schmöe)
Hamburg (01.11.2015): Die ungekürzte französische Fassung von Verdis Don Carlos in der Inszenierung von Peter Konwitschny hat auch nach 14 Jahren noch nichts an Aktualität eingebüßt (von Thomas Molke)
Hildesheim (31.10.2015): Am Theater für Niedersachsen stirbt Puccinis Madame Butterfly in einem Hagelsturm aus Reis (von Bernd Stopka)
Gelsenkirchen (31.10.2015): Das Ballett im Revier präsentiert im Kleinen Haus eine äußerst fantasievolle Umsetzung des Kinderbuchklassikers Alice in Wonderland in einer Choreographie von Luiz Fernando Bongiovanni (von Thomas Molke)
Frankfurt (30.10.2015): Harry Kupfer verlegt Michail Glinkas Oper Iwan Sussanin über den Beginn der Romanow-Dynastie in den Zweiten Weltkrieg und lässt die feindlichen Polen als Deutsche auftreten (von Thomas Molke)
Düsseldorf (10./29.10.2015): Traditionsbewusst: Das Ballett am Rhein tanzt im Ballettabend b.25 Choreographien von William Forsythe, Frederick Ashton und Hans van Manen (von Stefan Schmöe)
Interview (Oktober 2015): Warum läuft vieles in der Schweiz besser? Stephan Märki, Intendant in Bern und ehemaliger Intendant in Weimar, im Interview (von Joachim Lange)
Bern (24.10.2015): Reichlich surreal, so ein Schwanenritter - Stephan Märki versetzt den Lohengrin in die Bilderwelten René Magrittes (von Joachim Lange)
Mannheim (23.10.2015): Sinnfällig, schließlich ist's ein Stoff des bürgerlichen Literaturkanons, verlegt Frank Hilbrich Henzes Bassariden in die Stadtbibliothek - aber mag man sich da eine dionysische Orgie vorstellen? (von Roberto Becker)
Magdeburg (22.10.2015): Hoffnungslose Trauma-Therapie - Aniara Amos konfrontiert Elektra mit ihrer düsteren Vergangenheit (von Roberto Becker)
Wexford (25.10.2015): Pietro Mascagnis Guglielmo Ratcliff bietet in der Inszenierung von Fabio Ceresa beim Wexford Festival Opera Schauer-Romantik pur auf hohem musikalischem Niveau (von Thomas Molke)
Wexford (25.10.2015): Fortsetzungen gibt es auch auf der Opernbühne: Das Wexford Festival Opera zeigt im Rahmen der "Short Works" Jules Massenets Le Portrait de Manon, einen relativ unbekannten Epilog in einem Akt zu der berühmten Oper (von Thomas Molke)
Wexford (24.10.2015): Im Rahmen der "Short Works" beweist das Wexford Festival Opera, dass sich Puccinis Tosca auch für eine Kammerfassung mit Klavier wunderbar eignet (von Thomas Molke)
Wexford (24.10.2015): Das 64. Wexford Festival Opera eröffnet die Saison mit Frederick Delius' dritter Oper Koanga, einem Stück über die Sklaverei in den Südstaaten, in einer beeindruckenden Inszenierung von Michael Gieleta (von Thomas Molke)
Essen (24.10.2015): Jetzt hat auch das Aalto-Ballett seinen Nussknacker - in der Choreographie von Ben Van Cauwenbergh halb tolles Fantasy-Spektakel, halb konventionelle Ballett-Revue (von Stefan Schmöe)
Paris (20.10.2015): Stéphane Lissner, der neue Intendant der Opéra national de Paris, setzt Zeichen - mit Schönbergs von Romeo Castellucci grandios in Szene gesetzer Oper Moses und Aron (von Roberto Becker)
Karlsruhe (18.10.2015): Der Extremismus beginnt in unseren Vorstädten - Tobias Kratzer inszeniert Meyerbeers Propheten als düsteren Gegenwartskrimi (von Roberto Becker)
Dortmund (20.10.2015): Nicht kleckern sondern klotzen: So lässt sich wohl im 2. Philharmonischen Konzert unter dem Titel gott_selig Gustav Mahlers 2. Sinfonie c-Moll, die Auferstehungs-Sinfonie, bezeichnen (von Thomas Molke)
Essen (18.10.2015): Philippe Herreweghe beginnt als "Artist in Residence" seine Konzertreihe mit Robert Schumanns großem Chorwerk Das Paradies und die Peri in einer hochklassigen Besetzung (von Thomas Molke)
Dortmund (18.10.2015): Ganz so brav geht es in heutigen Kinderzimmern vielleicht doch nicht zu - das Dortmunder Ballett zeigt den Nussknacker in der Choreographie von Benjamin Millepied (von Stefan Schmöe)
Meiningen (16.10.2015): In Meiningen wird die filigrane Feinsinnigkeit in Richard Strauss' Capriccio mit Klamauk vergällt (von Bernd Stopka)
Berlin (15.10.2015): In der Neuproduktion von Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg an der Berliner Staatsoper im Schillertheater treffen junge und alte Meister des Wagner-Gesangs auf einen kiffenden Hans Sachs (von Bernd Stopka)
CD (Oktober 2015): (Jazz) Wie aus Bass-Linien Konzeptalben werden - Tomas Liska: Bercheros Odyssey und Jaromir Honzak: Uncertainty (von Michael Magercord)
Dresden (10./13.10.2015): So biedermeierlich geht es in Dresden sonst nicht zu - Jens Daniel Herzog inszeniert einen unzeitgemäßen Wildschütz (von Joachim Lange)
CD (Oktober 2015): (und sonst ...) Zum Einschlafen! Und das ist gut so - Max Richter: from SLEEP (von Thomas Tillmann)
Wuppertal (16.10.2015): Zur Spielzeiteröffnung begeistert Giacomo Puccinis Madama Butterfly das Wuppertaler Publikum mit einer recht klassisch gehaltenen Inszenierung von Dominik Neuner (von Thomas Molke)
Osnabrück (10.10.2015): Das Theater Osnabrück eröffnet die neue Spielzeit mit einer nachdenklich stimmenden Inszenierung von Giuseppe Verdis Simon Boccanegra (von Ursula Decker-Bönniger)
Nürnberg (11.10.2015): In Georg Schmiedleitners Inszenierung von Richard Wagners Götterdämmerung findet der Weltenbrand nur bei Twitter statt (von Thomas Molke)
Berlin (02.10.2015): Dreifacher Dichter - an der Komischen Oper inszeniert Hausherr Barrie Kosky Hoffmanns Erzählungen (von Joachim Lange)
Essen (08.10.2015): Nach der griechischen Passion in der Oper gibt es nun auch im 2. Sinfoniekonzert  Bohuslav Martinů, dieses Mal seinen Operneinakter Ariane (von Thomas Molke)
Berlin (07.10.2015): Die Deutsche Oper Berlin eröffnet mit Vasco da Gama einen auf drei Jahre angelegten Meyerbeer-Zyklus (von Thomas Molke)
Dortmund (05.10.2015): Mit dem Klavierkonzert c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart und der 49. Sinfonie f-Moll La passione schlagen die Dortmunder Philharmoniker im 1. Konzert Wiener Klassik unter dem Titel glut_voll einen eher ernsteren Tonfall an (von Thomas Molke)
Essen (04.10.2015): In der Reihe "Alte Musik bei Kerzenschein" begeistert Franco Fagioli mit Arien von Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel (von Thomas Molke)
Kassel (03.10.2015): Wenig überzeugend wird in Kassel für Bellinis Norma wieder einmal der Zweite Weltkrieg bemüht (von Bernd Stopka)
Gelsenkirchen (03.10.2015): Dem Musiktheater im Revier gelingt ein traumwandlerisch sicher ein Sommernachtstraum zwischen Poesie und Gesellschaftskomödie (von Stefan Schmöe)
Hagen (30.09.2015): Annette Wolf präsentiert Mozarts Die Zauberflöte als peppiges, modernes Märchen mit beeindruckenden Videoanimationen von Lieve Vanderschaeve (von Thomas Molke)
Düsseldorf (18./26.09.2015): Mit intelligentem Blick nähert sich Tatjana Gürbaca der gerne unterschätzten Arabella (von Thomas Tillmann)
Dessau (25.09.2015): Dessaus neuer Intendant Johannes Weigand startet mit einer Komödie von Donizetti - eigentlich nicht weiter aufregend, aber die Sitten und Unsitten am Theater sind leider tagesaktuell komisch und lassen nur einen Schluss zu: Da muss Mutti ran! (von Joachim Lange)
Gent (20./22.09.2015): Auf der Wartburg tun sich Abgründe auf - Calixto Bieto inszeniert Tannhäuser (von Roberto Becker)
Hamburg (19.09.2015): Zum Einstand als neuer Chefdirigent in Hamburg verstümmelt Kent Nagano die Trojaner (von Thomas Tillmann)
Dortmund (27.09.2015): Cole Porters unverwüstliches Musical Kiss Me, Kate bietet im Theater Dortmund in einer spritzigen Inszenierung von Martin Duncan pure Unterhaltung (von Thomas Molke)
Bonn (27.09.2015): Viel ist Regisseur und Ausstatter Walter Schütze zum Fliegenden Holländer nicht eingefallen, was der Musik nicht einmal schadet (von Stefan Schmöe)
Kiel (26.09.2015): Wie im Stadttheater Minden gibt es auch an der Oper Kiel mit Wagners Das Rheingold einen "klassischen" Auftakt zur neuen Ring-Tetralogie, und wie in Minden gibt es auch hier für diesen Ansatz frenetischen Jubel (von Thomas Molke)
Essen (26.09.2015): Bitte nicht zu modern - ein wenig zaghaft nähert sich die Essener Oper Bohuslav Martinůs Flüchtlingsdrama Die Griechische Passion (von Stefan Schmöe)
Hannover (25.09.2015): Als Untote zwischen den Welten findet Dvořáks Rusalka auch in Hannover keinen Frieden (von Bernd Stopka)
Duisburg (24./25.09.2015): Wie choreographiert man Literatur? Anne Theresa De Keersmaeker tanzt und spricht bei der Ruhrtriennale Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke (von Stefan Schmöe)
Liège (24.09.2015): Die Opéra Royal de Wallonie eröffnet die neue Saison mit Verdis selten gespielter Oper Ernani in einer recht konventionellen Inszenierung des ehemaligen Intendanten Jean-Louis Grinda (von Thomas Molke)
Dortmund (20.09.2015): Für Kinder ab fünf Jahren verlegt die Dortmunder Junge Oper Rossinis Italienerin in Algier auf ein Schiff und behauptet: Piraten fluchen nicht! (von Stefan Schmöe)
Wuppertal (18.09.2015): Ein Neuanfang für das Wuppertaler Tanztheater? Zum ersten Mal gibt es seit dem Tod von Pina Bausch unter dem Titel Neue Stücke 2015 drei neue Choreographien von Theo Clinkard, Cecilia Bengolea / François Chaignaud und Tim Etchells (von Thomas Molke)
Frankfurt (18.09.2015): Auf der Bühne genügt Regisseur Benedikt von Peter ein Meerschweinchen - die Großbanken vor der Oper geben für Das Mädchen mit den Schwefelhölzern sowieso die passende Kulisse ab (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (17.09.2015): Zur Eröffnung der neuen Spielzeit gratuliert das Musiktheater im Revier dem ansässigen Fußballverein FC Schalke 04 mit einer kurzweiligen Revue von Heribert Feckler und Dieter Falk unter dem Titel Kennst du den Mythos...? (von Thomas Molke)
Bochum (16.09.2015): Auch wenn elektronische Musik von Mika Vainio eingefügt wird, bleibt Johan Simons' Inszenierung von Richard Wagners Das Rheingold bei der Ruhrtriennale in der Jahrhunderthalle Bochum traditioneller, als man befürchtet hat (von Thomas Molke)
Kommentar (September 2015): Andris Nelsons wird neuer Gewandhauskapellmeister. Eine gute Entscheidung. (Von Joachim Lange)
Buch (September 2015): Mensch, Mensch, Mensch! -zum 70. Gebutstag von Peter Konwitschny gibt es einen ausgezeichneten Blick auf dessen vielschichtige Karriere als konstruktiv provokativer Theatermacher (Von Joachim Lange)
Essen (05.09.2015): Mit Max Raabe gastiert der Meister der Nonvchalance in der Philharmonie (von Thomas Tillmann)
Mönchengladbach (12.09.2015): Die Kennedys laden ein zum Maskenball - was uns Verdi nicht näher bringt. Schön gesungen ist es trotzdem. (Von Stefan Schmöe)
Minden (11.09.2015): Mit einer hochkarätigen Besetzung und einer traditionellen Inszenierung lockt das Stadttheater Minden Wagner-Anhänger von nah und fern zum Rheingold nach Ostwestfalen (von Thomas Molke)
Duisburg (08.09.2015): Die Ruhrtriennale funktioniert die gigantische Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord um in einen Klangraum für Luigi Nonos Prometeo (von Stefan Schmöe)
Dortmund (06.09.2015): In der Diktatur ist das mit der Liebe so eine Sache - auch eine grandiose Besetzung kann Jens-Daniel Herzog nicht davon abhalten, Tristan und Isolde zu banalisieren (von Stefan Schmöe)
Bielefeld (06.09.2015): Das Theater Bielefeld wird mit dem Musical Cyrano von Koen van Dijk und Ad van Dijk seinem Ruf als Musical-Hochburg in Nordrhein-Westfalen voll gerecht (von Thomas Molke)
Hagen (05.09.2015): Mit dem Musical Avenue Q von Robert Lopez und Jeff Marx bietet das Theater Hagen mit Puppen, die stark an die Muppets oder die Figuren aus der Sesamstraße erinnern, zum Beginn der Spielzeit gute Laune pur (von Thomas Molke)
Bayreuth (21.08. - 26.08.2015): Im dritten Jahr wurde in Bayreuth über den Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Frank Castorf mehr gejubelt als protestiert (von Christoph Wurzel)
Gladbeck (5./6.09.2015): Bei der Ruhrtriennale bleibt Mozarts Weltabschiedswerk Fragment, um Kompositionen von Georg Friedrich Haas bereichert - Mozart Requiem / Sieben Klangräume in der Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck (von Stefan Schmöe)
Weimar (31.08.2015): Das Schreckliche ist nicht Vergangenheit - Der Triumph des Todes, ein Musiktheater von Frederic Rzewski nach Peter Weiss' Ermittlung (von Roberto Becker)
Bonn (30.08.2015): Grauenhaft, was hier so wächst - furioser Saisonauftakt für die Bonner Oper mit dem kleinen Horrorladen (von Stefan Schmöe)
Münster (29.08.2015): Als erste Premiere der Spielzeit gibt es in Münster Offenbachs Les Contes d'Hoffmann als operettenhaftes Dekorationstheater (von Ursula Decker-Bönniger)
Wuppertal (29.08.2015): Unter dem Titel Willkommen zum Fest lädt der Wuppertaler Opernchor mit festlichen Opernszenen zum Spielzeitauftakt im Opernhaus ein (von Thomas Molke)
Duisburg (27.08.2015): Julian Rosefeldt findet für Haydns Oratorium Die Schöpfung in der Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord bei der Ruhrtriennale beeindruckende Bilder aus Marokko und dem Ruhrgebiet (von Thomas Molke)
Salzburg (11./14./20.08.2015): Die Salzburger Festspiele unterziehen Brecht und Weill einer Sonderbehandlung - Mackie Messer. Eine Salzburger Dreigroschenoper. Den Werther dagegen gibt's nur konzertant, und er dürfte durchaus "Charlotte" heißen. (von Thomas Tillmann)
Gelsenkirchen (23.08.2015): Intendant Michael Schulz macht mit einer breit gefächerten Eröffnungsgala Lust auf die kommende Spielzeit im Musiktheater im Revier (von Thomas Molke)
Essen (20./21.08.2015): Eine "Sterbeübung" - Susanne Kennedy, Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot machen aus Monteverdis Orfeo einen bizarren Parcour durch Alltagsbanalität und die Mischanlage der Kokerei Zollverein (von Stefan Schmöe)
Innsbruck (16.08.2015): Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik gibt es eine musikalisch und szenisch spannende Wiederentdeckung von Nicola Porporas Opera seria Il Germanico (von Charles Jernigan)
Essen (15./21.08.2015): Eine halbe Uraufführung führt die Ruhrtriennale in die Hölle - Model von Richard Siegal (von Stefan Schmöe)
Pesaro (17.08.2015): Beim Rossini Opera Festival begeistert die einzige Neuproduktion in diesem Jahr, Rossinis La gazzetta, musikalisch auf höchstem Niveau und überzeugt auch szenisch durch große Komik (von Thomas Molke)
Pesaro (16.08.2015 - 17.08.2015): Damiano Michieletto inszeniert beim Rossini Opera Festival in der Adriatic Arena Rossinis La gazza ladra als Traum der Elster, und im Teatro Rossini präsentieren die Absolventen der Accademia Rossiniana wie in jedem Jahr an zwei Vormittagen Il viaggio a Reims (von Thomas Molke)
Bochum (16.08.2015): Bach-Kantaten über die Sterblichkeit, musiziert von Philippe Herreweghe und dem Collegium Vocale Gent - Ich elender Mensch bei der Ruhrtriennale (von Stefan Schmöe)
Pesaro (16.08.2015): In der Reihe der Concerti di Belcanto beim Rossini Opera Festival macht die Mezzosopranistin Chiara Amarù im Auditorium Pedrotti einen Streifzug durch das französische und italienische Opern-Repertoire des 19. Jahrhunderts (von Thomas Molke)
Pesaro (15.08.2015): Im Rahmen des Rossini Opera Festivals gibt es im Teatro Rossini eine begeistert gefeierte Wiederaufnahme von Rossinis selten gespielter Farsa L'inganno felice (von Thomas Molke)
Pesaro (15.08.2015): Juan Diego Flórez begeistert beim Rossini Opera Festival in der Adriatic Arena mit der Tenorpartie in Rossinis selten gespielter Messa di Gloria und als Armonia in Rossinis erster Kantate Il pianto d'Armonia sulla morte d'Orfeo (von Thomas Molke)
Dinslaken (14.08.2015): Johan Simons eröffnet als neuer Intendant die Ruhrtriennale in der Kohlenmischhalle der Zeche Lohberg mit einer Bearbeitung von Pasolinis Film Accattone mit Musik von Johann Sebastian Bach (von Thomas Molke)
Salzburg (31.7./4.8.2015): Bei den Salzburger Festspielen minimalisiert Claus Guth den Fidelio zum Wohle der Musik, und Cecilia Bartoli singt Norma in einer Produktion der Pfingstfestspiele 2013 (von Joachim Lange)
Interview (August 2015): Patric Seibert ist Regieassistenz von Frank Castorf beim Bayreuther Ring des Nibelungen - und er steht an allen vier Abenden auf der Bühne. (von Joachim Lange)
Bayreuth (3./4.8.2015): Wiederaufnahmen bei den Bayreuther Festspielen 2015 auf szenisch unterschiedlichem Niveau - Der fliegende Holländer bleibt matt, Lohengrin glänzt (von Ursula Decker-Bönniger)
Heidenheim (31.07.2015): Die düstere Dramatik von Verdis Macbeth kann bei den Opernfestspielen Heidenheim nur musikalisch beeindrucken (von Christoph Wurzel)
Bayreuth (25.7./2.8.2015): Musikalischer Glanz und szenische Trostlosigkeit - Katharina Wagner reduziert Tristan und Isolde zum Auftakt der Bayreuther Festspiele 2015 auf Krimiformat (von Stefan Schmöe)
Bayreuth (25.7./2.8.2015): Entschärfter Inhalt, tolle Musik - die Bayreuther Festspiele 2015 spielen Parsifal in einer Fassung für Kinder (von Stefan Schmöe)
Bregenz (22./31.07.2015): Erhöhte Kompromissbereitschaft - Marco Arturo Marelli möchte eine Turandot für alle inszenieren (von Stefan Schmöe)
Bregenz (23./30.07.2015): Bienvenue zur großen Hoffmann-Show � Stefan Herheim inszeniert Hoffmanns Erzählungen im Bregenzer Festspielhaus als großartig schrille Revue (von Stefan Schmöe)
Salzburg (26./29.07.2015): Die Salzburger Festspiele 2015 starten mit Wolfgang Rihms Die Eroberung von Mexico - und Peter Konwitschnys Regie scheitert grandios (von Stefan Schmöe)
CD (Juli 2015): Sir Simon Rattle feiert seinen 60. Geburtstag: Als Hommage stellen wir seine Aufnahme von Karol Szymanowskis Krol Roger und seine Symphony Nr. 4 (Sinfonia concertante) aus dem Jahr 1998 vor (von Susanne Westerholt)
Bad Wildbad (24.07.2015): Bei Rossini in Wildbad wird beim zweiten Konzert der Masterclass von Lorenzo Regazzo unter dem Titel Rossini & Co. zu Arien und Duetten des Belcanto der Internationale Belcanto Preis verliehen (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (23.07.2015): Bei Rossini in Wildbad kommt es zu einer konzertanten Wiederentdeckung von Peter Joseph von Lindpaintners Il vespro siciliano (Die sizilianische Vesper), deren Partitur Lindpaintner wahrscheinlich in Bad Wildbad für die Stuttgarter Hofoper vollendete (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (22.07.2015): Die Akademie BelCanto unter der Leitung von Raúl Giménez präsentiert beim Belcanto Festival Rossini in Wildbad eine Semistage-Aufführung von Rossinis L'Italiana in Algeri, wobei man auch ohne Bühnenbild szenisch nichts vermisst (von Thomas Molke)
München (21.07.2015): David Bösch entwickelt bei den Münchner Opernfestspielen in seiner Inszenierung von Monteverdis L'Orfeo eine ganz eigene Vorstellung von einem "glücklichen Ende" (von Thomas Molke)
München (20.07.2015): Bei den Münchner Opernfestspielen bringt Jonas Kaufmann mit Schuberts Liederzyklus Die schöne Müllerin das ausverkaufte Nationaltheater vor Begeisterung zum Toben (von Thomas Molke)
Neuburg (19.07.2015): Die Neuburger Kammeroper bietet in diesem Jahr als Opernraritäten die beiden Einakter Schlaukopf und Dickschädel von Marcello Bernardini und Der Hitzkopf von Ferdinando Paër in einer Inszenierung ohne entfremdende Regie-Effekte (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (18.07.2015): Beim Belcanto Festival Rossini in Wildbad wird mit einer hochkarätigen Besetzung ein neuer Versuch unternommen, der zu Unrecht vernachlässigten ernsten Oper Rossinis, Bianca e Falliero, die Aufmerksamkeit zu schenken, die das Werk musikalisch verdient; des Weiteren gibt es die vom Festspielleiter Jochen Schönleber im April in Barcelona inszenierte Salonoper Le Cinesi von Manuel García als Gastspiel im Königlichen Kurtheater (von Thomas Molke)
Interview (Juli 2015): Peter Theiler wird 2018 Intendant der Dresdner Semperoper - im Gespräch äußert er sich zu seinen Plänen (von Joachim Lange)
Bad Wildbad (17.07.2015): Beim Belcanto Festival Rossini in Wildbad gibt es nach zehn Jahren erneut Rossinis Farsa L'inganno felice im Königlichen Kurtheater, dieses Mal allerdings szenisch, zuvor präsentiert die Masterclass von Lorenzo Regazzo Arien und Opernszenen im Konzert Rossini & Co. (von Thomas Molke)
Mannheim (12.07.2015): Tatjana Gürbacas Inszenierung von Franz Schrekers Der ferne Klang darf wohl zu den stärksten Produktionen dieser Saison gezählt werden (von Christoph Wurzel)
Frankfurt (12.07.2015): Im Rahmen der Kaisersaalkonzerte wird Telemann getanzt (von Ingo Negwer)
Bad Wildbad (16.07.2015): Zur Eröffnung des Belcanto Festivals Rossini in Wildbad begeistert die Mezzosopranistin Marianna Pizzolato in einem Festkonzert mit verschiedenen Variationen von Arien aus Rossinis Opern Tancredi, La gazza ladra und L'Italiana in Algeri (von Thomas Molke)
Hannover (11.07.2015): Spannende Personenregie in stilisierten Bühnenbildern lässt Janáčeks Jenůfa in Hannover zu richtig gutem Musiktheater werden (von Bernd Stopka)
Gießen (11.07.2015): Zum Ende der Spielzeit präsentiert das Stadttheater Gießen die deutsche Erstaufführung von Ernst Kreneks satirischer Oper Kehraus um St. Stephan (von Thomas Molke)
Aix-en-Provence (05.07.2015): Nichts neues - Peter Sellars Madrider Inszenierung von Tschaikowskys Iolanthe und Strawinskys Persephone ist jetzt auch in Aix zu sehen (von Roberto Becker)
Aix-en-Provence (04.07.2015): Brittens Sommernachtstraum in der Inszenierung von Robert Carsen aus dem Jahr 1991 ist für das Festival Aix-en-Provence 2015 neu einstudiert worden. Nicht nur das erfordert ein Resüme. (von Roberto Becker)
Kommentar (Juli 2015): André Bücker verabschiedet sich als Intendant aus Dessau mit zwei fulminanten Aufführungen des kompletten Ring des Nibelungen. Eine Art Nachruf. (von Joachim Lange)
Aix-en-Provence (03.07.2015): Martin Kusej setzt Die Entführung aus dem Serail in den Sand (von Roberto Becker)
München (06.07.2015): Strauss gehört einfach dazu bei den Münchner Opernfestspielen - allerdings muss man in der Inszenierung der Arabella von Filmregisseur Andreas Dresen schon sehr genau hinschauen, um Bemerkenswertes festzustellen (von Roberto Becker)
Aix-en-Provence (02.07.2015): Katie Mitchells faszinierende Deutung von Händels Alcina mit Philippe Jaroussky und Patricia Petibon eröffnet das 67. Festival D'Aix-en-Provence (von Roberto Becker)
Kassel (04.07.2015): In der Kasseler Neuinszenierung von Tschaikowskys Eugen Onegin lebt Tatjana mit, in und sogar auf ihren alles beherrschenden Büchern (von Bernd Stopka)
Frankfurt (04.07.2015): Zum Ende der Spielzeit präsentiert die Oper Frankfurt im Rahmen eines Martinů-Schwerpunktes die drei zwischen den beiden Weltkriegen in Paris entstandenen Einakter Messertränen, Zweimal Alexander und Komödie auf der Brücke (von Thomas Molke)
Dortmund (28.06.2015): Das siebte Klangvokal Musikfestival Dortmund endet mit einer musikalisch überzeugenden Operngala im Westfalenpark und einem großartigen Feuerwerk (von Magnus Kron und Leoni Lehmann)
Stuttgart (28.06.2015): Dem Regie-Duo Jossi Wieler und Sergio Morabito gelingt eine packende szenische Umsetzung von Verdis Rigoletto (von Christoph Wurzel)
Hamburg (30.06.2015): Im Rahmen der 41. Hamburger Ballett-Tage präsentiert John Neumeier eine Neufassung seines Handlungsballettes Peer Gynt aus dem Jahr 1989 zur Musik von Alfred Schnittke (von Thomas Molke)
Nürnberg (28.06.2015): Georg Schmiedleitner übertreibt mit seinen Regiemätzchen in Richard Wagners Siegfried, so dass es zahlreiche Unmutsbekundungen gibt (von Thomas Molke)
Wuppertal (25.06.2015): Das Tanztheater Wuppertal spielt Pina Bauschs Kontakthof von 1978 (von Stefan Schmöe)
Hagen (26.06.2015): Zum Saison-Abschluss inszeniert Intendant Norbert Hilchenbach Puccinis Madama Butterfly ohne fernöstlichen Kitsch mit einer hochkarätigen Besetzung (von Thomas Molke)
Osnabrück (20.06.2015): Das Theater Osnabrück bringt 311 Jahre nach der szenischen Uraufführung Telemanns Opern-Pasticcio Germanicus heraus (von Ursula Decker-Bönniger)
Regensburg (22.-25.5.2015): Mit Mut zum Experiment - die 31. Tage Alter Musik Regensburg (von Ingo Negwer)
Dresden (21.06.2015): Bis zum großen Finale in Johannes Eraths Inszenierung der Hochzeit des Figaro muss man drei ziemlich banal gestaltete Akte durchhalten (von Joachim Lange)
Würzburg (20.06.2015): Im Rahmen des Mozartfestes 2015 präsentiert das Mainfranken Theater eine Barock-Ausgrabung, die seit über 250 Jahren nicht mehr auf der Bühne zu erleben war: Alessandro nell'Indie von Baldassare Galuppi (von Thomas Molke)
Dortmund (19.06.2015): In der St. Reinoldikirche huldigt die Accademia Bizantina unter der Leitung von Ottavio Dantone mit Kompositionen von Händel, Alessandro und Domenico Scarlatti und Giovanni Battista Ferrandini im Rahmen des Klangvokal Musikfestivals der Mutter Gottes (von Eckhard Süssmann)
Berlin (14.06.2015): Kunst ist eine Frage von Leben und Tod - und natürlich von Geld, meint Hans Neuenfels in seiner Inszenierung der Ariadne auf Naxos an der Staatsoper (von Roberto Becker)
Halle (14.06.2015): Mit einem Besucherrekord und einer musikalisch und szenisch überzeugenden Produktion des Theaters an der Wien enden die Händel-Festspiele in Halle mit dem Opern-Pasticcio Semiramide mit Musik von Leonardo Vinci und Georg Friedrich Händel (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (13.06.2015): Das Musiktheater im Revier huldigt mit einem Streifzug durch 400 Jahre Operngeschichte in einer Gala mit dem Titel Viva la Diva! der "göttlichen" Oper (von Thomas Molke)
Hildesheim (13.06.2015): Francis Poulencs Gespräche der Karmeliterinnen erscheinen in Hildesheim im klassischen Gewand, aber mit intensivster Ausdruckskraft (von Bernd Stopka)
Düsseldorf (13.06.2015): Regisseur Immo Karaman bleibt dem Wahnsinn in Sergej Prokofjews Der feurige Engel nichts schuldig (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (12.06.2015): Im Musiktheater im Revier erlebt Isidora �ebeljans Oper Nahod Simon nach dem serbischen Volksgedicht Nahod Simeun ihre Uraufführung (von Thomas Molke)
Dortmund (11.06.2015): Beim siebten Klangvokal Musikfestival in Dortmund stellt Simone Kermes in einem Liederabend ihr vielseitiges Talent unter Beweis (von Thomas Molke)
Köln (30.5./7.6.2015): Warum nicht mal ins Museum gehen? Die Kölner Oper spielt im Museum Kolumba Jaňaceks Liederzyklus Tagebuch eines Verschollenen und Holsts Kammeroper Sāvitrī. Ganz plausibel wird die Ortswahl nicht. (von Stefan Schmöe)
Halle (07.06.2015): Neben den szenischen Opernaufführungen gibt es bei den Händel-Festspielen in der Georg-Friedrich-Händel Halle auch Händels vorletzte Oper Imeneo in der konzertanten Dublin-Fassung (von Thomas Molke)
Halle (06.06.2015): Bei den Händel-Festspielen wird die vor zwei Jahren der Flutkatastrophe zum Opfer gefallene Aufführung von Händels Alessandro mit einer großartigen Besetzung im Goethe-Theater Bad Lauchstädt nachgeholt, und Nathalie Stutzmann rückt mit dem Kammerorchester Orfeo 55 in der Konzerthalle Ulrichskirche in dem Programm Heroes from the Shadows Opern-Arien von kleineren Charakteren aus dem Schatten ins Licht (von Thomas Molke)
Halle (05.06.2015): Im Rahmen der Händel-Festspiele präsentiert die Oper Halle Händels Lucio Cornelio Silla in einer großartigen Besetzung und überzeugenden Regie von Stephen Lawless erstmals szenisch (von Thomas Molke)
Halle (04.06.2015): Countertenor Philippe Jaroussky bedankt sich in einem Festkonzert für die Verleihung des von der Stiftung Händel-Haus vergebenen Händel-Preis der Stadt Halle bei den Händel-Festspielen 2015 mit Auszügen aus Händels Opern unter dem Motto "Händels Helden" (von Thomas Molke)
Dortmund (03.06.2015): Zum Abschluss der Saison präsentieren die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Gabriel Feltz im 10. Philharmonischen Konzert unter dem Titel helden_gesänge den 3. Akt aus Richard Wagners Siegfried mit einer hochkarätigen Besetzung (von Thomas Molke)
Baden-Baden (29.05.2015): Bei den Pfingstfestspielen in Baden-Baden triumphieren in Verdis La Traviata neben dem Regisseur Rolando Villazón auch alle anderen Beteiligten (von Christoph Wurzel)
Bielefeld (31.05.2015): Eine Rockerlegende - Jochen Biganzoli demaskiert Tannhäuser (von Joachim Lange)
München (29.05.2015): Kühl analysiert Dmitri Tcherniakov Bergs Lulu - und Sängerin Marlies Petersen und Dirigent Kirill Petrenko machen daraus ganz großes Theater (von Roberto Becker
Essen (31.05.2015): In der Philharmonie Essen präsentiert im Abonnement Große Stimmen Shooting-Star Valer Sabadus gemeinsam mit dem Concerto Köln Raritäten von Georg Friedrich Händel (von Thomas Molke)
Wiesbaden (30.05.2015): Die Internationalen Maifestspiele in Wiesbaden schließen mit einer fulminanten Inszenierung von Leonardo Vincis selten gespielter Oper Catone in Utica mit insgesamt vier Countertenören (von Thomas Molke)
Essen (23./29.05.2015): Dieser Rusalka ist auch durch die Psychoanalyse nicht mehr zu helfen, aber das muss man gesehen haben (von Stefan Schmöe)
CD (Mai 2015): (Rock-Pop) Herbert Grönemeyer schreit, flüstert und verschluckt die Silben seiner sperrigen Texte - wie immer und doch anders, auf jeden Fall hörenswert - Dauernd jetzt (von Susanne Westerholt)
Kommentar (Mai 2015): Es gibt Gerüchte, Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly könne Leipzig früher als geplant verlassen. Zu sehr sorgen muss sich die Stadt darüber aber nicht - ein Kommentar (von Joachim Lange)
Frankfurt (24.05.2015): Der Tod ist allgegenwärtig in Claus Guths Deutung des Rosenkavalier (von Roberto Becker)
Enschede/Arnhem (01./26.05.2015): Beinahe unerträglich schön - die Nederlandse Reisopera spielt Glucks Orpheus und Eurydike (von Stefan Schmöe)
Bremen (27.05.2015): Atriden im Süden und im Norden: Während in Salzburg die Pfingstfestspiele mit Glucks Iphigénie en Tauride zu Ende gehen, gibt es im Theater Bremen Oreste von Georg Friedrich Händel (von Thomas Molke)
Salzburg (25.05.2015): Bei den Salzburger Pfingstfestspielen überzeugt die szenische Umsetzung von Glucks Iphigénie en Tauride musikalisch auf ganzer Linie, die Inszenierung von Moshe Leiser und Patrice Caurier spaltet hingegen das Publikum (von Thomas Molke)
Münster (22.05.2015): Pavel Fieber wirft in seiner Inszenierung von Puccinis La Bohème einen Blick auf "Tunnelmenschen" - eine Parallelwelt der 80er und 90er Jahre (von Ursula Decker-Bönniger)
Salzburg (23.05.2015 - 24.05.2015): Die Salzburger Pfingstfestspiele widmen sich mit einer konzertanten Aufführung von Händels Semele, einem Arienkonzert mit Philippe Jaroussky und dem Ballett Ein Sommernachtstraum in der Choreographie von John Neumeier der griechischen Mythologie (von Thomas Molke)
Wels (22.05.2015): Beim Richard Wagner Festival in Wels geht mit der Wiederaufnahme von Tannhäuser und Tristan und Isolde als Gegenpol zum modernden Regietheater eine Ära zu Ende (von Bernd Stopka)
Wuppertal (22.05.2015): Philipp Harnoncourt überträgt bei seiner szenischen Umsetzung von Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion den Leidensweg Christi auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik (von Thomas Molke)
Duisburg (8./17.5.2015): Drei Uraufführungen (von Young Soon Hue, Marco Goecke und Amanda Miller) präsentiert der Ballettabend b.24 - nur eine kann wirklich überzeugen (von Stefan Schmöe)
Göttingen (16.05.2015): Unter dem Motto "Heldinnen!?" gibt es bei den 95. Internationalen Händel-Festspielen im Rahmen der Kirchenkonzerte in der St. Johannis-Kirche Händels Oratorium Deborah (von Thomas Molke)
Göttingen (15.05.2015): Die 95. Internationalen Händel-Festspiele eröffnen mit Händels Agrippina in einer stimmlich hervorragenden Besetzung und szenisch absolut überzeugenden Inszenierung von Laurence Dale (von Thomas Molke)
Leipzig (09.05.2015): Der unverwüstliche Bajazzo trifft auf das Gespenst von Canterville, alterlos romantisierend vertont von Gordon Getty (von Joachim Lange)
Bonn (03./10.05.2015): Ziemlich viel Sophokles auf einmal - und trotzdem (oder gerade deshalb) findet Thebans von Julian Anderson kein Thema (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (09.05.2015): Im dreiteiligen Ballettabend Sweet Tragedies im Kleinen Haus präsentiert das Ballett im Revier mit Choreographien von Kevin O'Day, Bridget Breiner und Marco Goecke drei Handschriften, die unterschiedlicher kaum sein können (von Thomas Molke)
Köln (08.05.2015): Das kanadisch-französische Regie-Team interessiert sich in seiner Neuinszenierung der Arabella mehr für den Ersten Weltkrieg als für die Geheimnisse eines Mädchenherzens (von Thomas Tillmann)
Dresden (01.05.2015): Axel Köhler fällt zum Freischütz nicht viel ein - macht nichts, wenn Christian Thielemann (leider selten) am Pult steht (von Joachim Lange)
Interview (Mai 2015): André Bücker war in Dessau nicht nur Regisseur und Intendant, sondern auch Kämpfer gegen die kulturfeindliche Sparpolitik - jetzt verlässt er das Theater. Ein Bilanzgespräch. (von Joachim Lange)
Strasbourg (26.04.2015): Doch keine feministische Revolution - den Zeitgenossen erschien Paul Dukas' Blaubart und Ariane reichlich dubios, jetzt kann man die etwas merkwürdige Oper wiederentdecken (von Michael Magercord)
Bielefeld (03.05.2015): Was man mit Papier alles machen kann, zeigt Maximilian von Mayenburg eindrucksvoll in seiner Inszenierung von Händels Xerxes (von Thomas Molke)
Osnabrück (02.05.2015): Adriana Altaras inszeniert in Osnabrück Bizets Carmen packend und lebensnah (von Ursula Decker-Bönniger)
Bielefeld (29.04.2015): Ein utopisches Musiktheater für Bielefeld: Gordon Kampe, Ivan Bazak und Katharina Orthmann kreieren Plätze. Dächer. Leute. Wege. (von Ursula Decker-Bönniger)
Münster (02.05.2015): Hans Henning Paar kreiert in seinem neuen Tanzabend In Eremo gemeinsam mit seinem Ensemble beeindruckende Bilder von Wüste und Einsamkeit (von Thomas Molke)
Dortmund (28.04.2015): Kent Nagano tourt mit dem Ensemble Modern und einer Kammerfassung von Leonard Bernsteins Oper A Quiet Place durch Europas Konzertsäle und macht dabei auch im Konzerthaus Dortmund im Rahmen des Abonnements Große Stimmen Halt (von Thomas Molke)
Mainz (26.04.2015): Am Staatstheater gibt es Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg in einer recht braven Inszenierung (von Bernd Stopka)
Berlin (22.04.2015): Nennen wir es mal Musiktheater: Robert Wilson inszeniert für das Berliner Ensemble Goethes Faust - und Herbert Grönemeyer gibt dazu den passenden Ton an (von Roberto Becker)
Basel (24.04.2015): Calixto Bieito seziert mit Hilfe von Michel Houellebecq Così fan tutte - vorsichtshalber nicht mehr als "Oper von Mozart" bezeichnet, aber Mozarts Oper genial erhellend (von Joachim Lange)
Genf (09./18.04.2015): Christof Loy findet nach der Absage von Jennifer Larmore in Alexandra Deshorties eine ideale Interpretin für Cherubinis Medea (von Thomas Tillmann)
Dortmund (25.04.2015): Nachdem Jens-Daniel Herzogs szenische Umsetzung von Haydns Jahreszeiten in der letzten Spielzeit recht kontrovers diskutiert wurde, kommt nun Händels Oratorium Saul in der Inszenierung von Katharina Thoma eher brav daher und setzt auf die theatralische Dramatik der Vorlage (von Thomas Molke)
Hagen (24.04.2015): Gregor Horres inszeniert am Theater Hagen Beethovens Fidelio in einer neuen Textfassung von Jenny Erpenbeck, die nicht unbedingt zu Beethovens hoffnungsvoller Musik passt (von Thomas Molke)
Berlin (19.04.2015): Barry Kosky knöpft sich Arnold Schönbergs Moses und Aron vor - und macht alles richtig (von Roberto Becker)
Liège (19.04.2015): Yoshi Oïda inszeniert an der Opéra Royal de Wallonie Georges Bizets selten gespielte Oper Les Pêcheurs de perles, ohne dabei im Kitsch zu versinken (von Thomas Molke)
Essen (18.04.2015): Patrick Delcroix gelingen im Aalto mit seinem ersten abendfüllenden Handlungsballett Die Odyssee bewegende Bilder (von Thomas Molke)
Wuppertal (17.04.2015): Nach dem kontrovers diskutierten Parsifal überzeugt Richard Strauss' Musikdrama Salome in der Inszenierung von Michiel Dijkema auf ganzer Linie (von Thomas Molke)
Gent (14.04.2015): Peter Konwitschny zeigt mit Fromental Halévys La Juive eine beklemmende Studie über sehr heutigen Terrorismus (von Joachim Lange)
Leipzig (12.04.2015): Rosamund Gilmore lässt weiter hopsen - schlüssiger wird der Ring dadurch auch im Siegfried nicht (von Joachim Lange)
Gelsenkirchen (12.04.2015): Das Musiktheater im Revier begeistert mit einer märchenhaften Inszenierung des Musicals Der Zauberer von Oz Jung und Alt (von Thomas Molke)
Witten (11.04.2015): Das Landestheater Detmold gastiert mit Ralph Benatzkys selten gespieltem musikalischen Lustspiel Meine Schwester und ich in einer unterhaltsamen Inszenierung im Saalbau Witten (von Thomas Molke)
Feuilleton (09.04.2015): In der Reihe Komponierhäusl stellen wir kleine und große Gedenkstätten und Museen für Komponisten und Musiker vor - wie das Schumann-Haus in Leipzig (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (05.04.2015): Johannes Erath inszeniert Webers Euryanthe als Schachspiel und findet dabei eine überzeugende Umsetzung (von Joachim Lange)
Brüssel (31.3./4.04.2015): Mit archaischer Wucht inszeniert Pierre Audi die Uraufführung von Pascal Dusapins Penthesilea (von Joachim Lange)
Amsterdam (03.04.2015): Andrea Breth, eigentlich bekannt für psychologische Feinzeichnung, erschlägt Verdis Macbeth mit großen groben Bildern (von Joachim Lange)
Hannover (05.04.2015): Bei den 12. Oster-Tanz-Tagen steht in der Staatsoper auch die erfolgreiche Produktion des in Deutschland selten aufgeführten Musicals How to Succeed in Business Without Really Trying von Frank Loesser wieder auf dem Spielplan (von Thomas Molke)
Magdeburg (02.04.2015): Kafka minimalistisch - die deutsche Erstaufführung von Der Prozess in der Vertonung von Philip Glass (von Roberto Becker)
Gießen (02.04.2015): Barock²: Das Stadttheater präsentiert Georg Philipp Telemanns Der misslungene Brautwechsel, eine Bearbeitung von Georg Friedrich Händels Riccardo Primo, mit dem Comedian Maddin Schneider als Publikumsmagneten (von Thomas Molke)
Hagen (01.04.2015): Nachdem vor drei Jahren Franz Wittenbrinks musikalisches Schauspiel Die Comedian Harmonists große Erfolge feierte, inszeniert Thomas Weber-Schallauer nun mit nahezu dem gleichen Team die Fortsetzung Die Comedian Harmonists Teil 2 - Jetzt oder nie (von Thomas Molke)
Lyon (13.03.2015 - 29.03.2015): Im Rahmen des Festivals Les Jardins Mystérieux präsentiert die Opéra de Lyon Michael von der Aas Filmoper Sunken Garden, als Erstaufführung Franz Schrekers Die Gezeichneten und Orphée et Eurydice von Christoph Willibald Gluck (von Roberto Becker)
Baden-Baden (27.03.2015): Brigitte Fassbaender kann bei den Osterfestspielen in Baden-Baden mit ihrer Inszenierung des Rosenkavaliers nicht überzeugen (von Joachim Lange)
Berlin (28.03.2015): Andreas Schager gibt bei den Festtagen der Staatsoper im Schiller Theater ein überzeugendes Debüt als Parsifal, wobei die Inszenierung von Dmitri Tcherniakov nur bedingt überzeugen kann (von Joachim Lange)
Göttingen (März 2015): Die 95. Internationalen Händel-Festspiele Göttingen vom 14.05.2015 - 27.05.2015 stehen unter dem Motto Heldinnen!? (von Thomas Molke)
CD (März 2015): (Jazz) Keith Jarrett und Charlie Haden, zwei Meister des Freejazz, interpretieren Jazzstandards neu, traumhaft schön und unbedingt hörenswert, auch wenn man glaubt, die Standards schon auswendig zu kennen - Last Dance (29.03.2015)
Münster (28.03.2015): Kobie van Rensburg gelingt mit beeindruckenden Video-Projektionen eine kurzweilige Umsetzung von Händels Dramma per musica Ariodante (von Thomas Molke)
Köln (27.03.2015): Fassbar wird das Unrecht nicht, wenn Markus Bothe Luigi Dallapiccolas Prigioniero mit Bernd Alois Zimmermanns "ekklesiastischer Aktion" Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das da geschah unter der Sonne konfrontiert (von Stefan Schmöe)
Hannover (27.03.2015): Die 12. Oster-Tanz-Tage werden mit einer beeindruckenden Uraufführung von Mauro Bigonzettis Handlungsballett Der Prozess nach Franz Kafkas gleichnamigem Roman eröffnet (von Thomas Molke)
Hamburg (22.03.2015): Pathologisch schönes Schwelgen mit Klaus Florian Vogt - Karoline Gruber inszeniert Die tote Stadt (von Joachim Lange)
Halle (13.03.2015): In Henzes altersweisem Spätwerk Phaedra geraten die Geschlechterrollen raffiniert durcheinander (von Roberto Becker)
Neuburg (März 2015): Horst Vladar stellt das 47. Programm der diesjährigen Neuburger Kammeroper vom 18.07.2015 - 26.07.2015 vor (von Thomas Molke)
Dortmund (März 2015): Das siebte Klangvokal -Festival vom 31.05.2015 - 28.06.2015 in Dortmund steht unter dem Motto "Zwischen den Welten" (von Thomas Molke)
Bremen (21.03.2015): Widerspenstig und fordernd: Anna-Sophie Mahler wirft in ihrer Inszenierung von Bizets Carmen ein kritisches Licht auf die typische Rollenzuweisung einer Gesellschaft (von Ursula Decker-Bönniger)
Strasbourg (18./21.03.2015): An der Opéra du Rhin gelingt es nur teilweise, die Utopie der Liebe von Tristan und Isolde einzulösen (von Stefan Schmöe)
Nürnberg (14./17.03.2015): Woanders ist es besser? Lorenzo Fiorini deutet Szymanowskis König Roger als Flüchtlingsdrama (von Joachim Lange)
Wuppertal (21.03.2015): Im Kronleuchterfoyer des Opernhauses stellen sich die Mitglieder des neu gegründeten Opernstudios vor und entführen die Zuhörer mit einem Konzert unter dem Titel Neue Stimmen - Bekannte Melodien ins Traumland der Operette (von Thomas Molke)
Bielefeld (20.03.2015): Im Theater Bielefeld gibt es Webbers melancholisches Musical Sunset Boulevard mit einer überragenden Brigitte Oelke als Norma Desmond (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (19.03.2015): Aris Agiris kehrt für die Titelpartie in Verdis Rigoletto ans MiR zurück und begeistert stimmlich und darstellerisch, auch wenn die Inszenierung von Michael Schulz nicht in allen Aspekten überzeugen kann (von Thomas Molke)
Frankfurt (15.03.2015): Barock Vokal präsentiert gemeinsam mit der Capella Academica Frankfurt Bachs Johannes-Passion im Rahmen der Kaisersaalkonzerte in Frankfurts "guter Stube" (von Ingo Negwer)
Magdeburg (14.03.2015): Zum ersten Mal außerhalb des tschechischen Sprachraums wird Die Braut von Messina von Zdeněk Fibich aufgeführt - etwas sensibler hätte Regisseurin Cornelia Crombholz dabei mit dieser Entdeckung ruhig umgehen dürfen (von Joachim Lange)
Bonn (15.03.2015): Mit großem Theaterzauber werden Hoffmanns Erzählungen vor teuflischer Einflussnahme geschützt (von Stefan Schmöe)
Essen (14.03.2015): Guy Joosten präsentiert im Aalto-Theater Richard Strauss' selten gespielte komische Oper Die schweigsame Frau in einer peppig bunten Inszenierung mit einem glänzend aufgelegten Franz Hawlata als Sir Morosus und einer überragenden Julia Bauer in der Titelpartie (von Thomas Molke)
Düsseldorf (14.03.2015): Was hat der Rettich mit Brahms, Flamenco und dem Rokoko zu tun? Diese und andere drängende Fragen beantwortet der durch und durch geniale Ballettabend b.23 mit zwei Ur- und einer deutschen Erstaufführung von Martin Schläpfer, Brigitta Luisa Merki und Mats Ek (von Stefan Schmöe)
Wuppertal (13.03.2015): Zum Skandal reicht Thilo Reinhardts Inszenierung von Wagners Parsifal sicherlich nicht, auch wenn das Konzept in großen Teilen nicht aufgeht und den Zuschauer eher ratlos zurücklässt (von Thomas Molke)
Baden-Baden ( März 2015): Zum mittlerweile dritten Mal bieten die Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker vom 27. März bis zum 6. April Oper für Groß und Klein, ein umfangreiches Kammermusikprogramm und eine Rarität von Jacques Offenbach (von Christoph Wurzel)
Essen (21.2./8.3.2015): Dietrich Hilsdorfs schwache Walküre behauptet sich noch einmal im Repertoire (von Thomas Tillmann)
Dortmund (08.03.2015): Opernintendant Jens-Daniel Herzog präsentiert in einer großartigen musikalischen Umsetzung eine etwas andere Sicht auf Mozarts Don Giovanni (von Thomas Molke)
Hagen (07.03.2015): Vor 50 Jahren wurde Samuel Barbers Vanessa von der europäischen Kritik als anachronistische "Plüschoper" verhöhnt - jetzt wagt sich das Hagener Theater, dass sich schön länger um amerikanische Opern bemüht, an das nicht uninteressante Werk (von Stefan Schmöe)
Heidelberg (6.2./3.3.2015): Komponist Johannes Harneit und Regisseur Peter Konwitschny arbeiten in zwei Opern die jüngere deutsche Geschichte samt Erinnerungskultur auf - die Uraufführung von Abends am Fluss und Hochwasser (von Joachim Lange)
Berlin (01.03.2015): Eine spritzige Komödie wie Gianni Schicchi ist die Sache von Calixto Bieito nicht, da liegen dem Radikalregisseur die Abgründe von Herzog Blaubarts Burg schon eher - wiel beide Werke aber im gleichen Jahr entstanden, hat man ihm an der Komischen Oper auch beide Einakter im Doppelpack übertragen (von Roberto Becker)
Bielefeld (03.03.2015): Nicht "Sein oder Nichtsein", sondern vielmehr "Sinn oder Unsinn" ist die Frage in Andrea Schwalbachs wenig überzeugenden Inszenierung der selten gespielten Oper Hamlet von Ambroise Thomas (von Thomas Molke)
Frankfurt (01.03.2015): Anselm Weber führt mit einer unter die Haut gehenden Inszenierung von Mieczysław Weinbergs Die Passagierin den Zuschauern ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte schonungslos vor Augen (von Thomas Molke)
Münster (28.02.2015): Der Generalintendant des Theaters Münster, Ulrich Peters, bietet in seiner Inszenierung von Cole Porters Musical Anything Goes Unterhaltung pur und kann es damit durchaus mit den kommerziellen Musical-Tempeln aufnehmen (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (14./22.02.2015): Ballettchefin Bridget Breiner hat ein eindrucksvolles Handlungsballett über Charlotte Salomon geschaffen - Der Tod und die Malerin (von Stefan Schmöe)
Berlin (21.02.2015): Mozarts Witz und Charme gemischt mit einer Portion Sehnsucht und Melancholie - Così fan tutte am Radialsystem V mit Beteiligung von syrischen Kriegsflüchtlingen. (von Lisa Jüttner))
Essen (21.02.2015): In der Reihe Große Orchester stellt das NDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Thomas Hengelbrock Mahlers 4. Sinfonie und das Violinkonzert der zeitgenössischen Komponistin Sofia Gubaidulina vor (von Ursula Decker-Bönniger)
Karlsruhe (20.02.2015): Die 38. Internationalen Händel-Festspiele werden mit Händels Dramma tragico Teseo in einer hervorragenden Solisten-Besetzung eröffnet (von Thomas Molke)
Berlin (13./15.02.2015): Wie umgehen mit Musik, deren Funktion in den Konzentrationslagern pervertiert wurde? Die Staatsoper spielt Marc Neikrugs Musikdrama für Schauspieler und Instrumente Through Roses (von Lisa Jüttner)
Hamburg (14.02.2015): Eine weitere Wiederaufnahme der legendären Everding-Elektra hat ihre Besetzungsmeriten, zeigt aber vor allem eines: Eine neue Inszenierung muss her! (von Thomas Tillmann)
Stuttgart (15.02.2015): Die Oper Stuttgart gratuliert Niccolò Jommelli mit der ersten szenischen Neuinszenierung seiner Oper Berenike, Königin von Armenien (Il Vologeso) seit fast 250 Jahren in einer musikalisch hervorragenden Besetzung nachträglich zum 300. Geburtstag (von Thomas Molke)
Essen (14.02.2015): Vielleicht geht unsere Welt gerade unter, vielleicht aber auch nicht - mit Ligetis skurrilem Apokalypse-Szenario Le grand Macabre jedenfalls gelingt dem Aalto-Theater ein Paukenschlag (von Stefan Schmöe)
Dortmund (14.02.2015): Unter dem Titel Drei Streifen: Tanz präsentiert das Ballett Dortmund mit Choreographien von Benjamin Millepied, Demis Volpi und Jiří Bubeníček ein breites Spektrum von modernem Ausdruckstanz bis hin zum Handlungsballett (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (13.02.2015): Christa Platzer begeistert im Kleinen Haus des MiR in Georg Kreislers Ein-Personen-Stück Heute Abend: Lola Blau (von Thomas Molke)
Dessau (30.01.2015): Der Ring des Nibelungen wird ganz unkonventionell mit seinem Vorabend, dem Rheingold, vollendet (von Roberto Becker)
Halle (07.02.2015): Der Wahnsinn des Schicksals - aber mit Bildern gegenwärtigen Terrors kommt G.H. Seebald Verdis La forza del destino nicht wirklich nahe (von Joachim Lange)
Hamburg (1./7.02.2015): Immigrantenschicksale statt Cowboygeschichten - eigentlich nicht falsch, aber trotzdem bleibt Puccinis La fanciulla del West recht hölzern (von Thomas Tillmann)
Münster (07.02.2015): Nach München und Erfurt ist Detlef Glanerts Oper Joseph Süß nun auch in Münster zu erleben (von Ursula Decker-Bönniger)
Berlin (30.01./5.2.2015): Zwei Darsteller in 30 Rollen reichen an der Komischen Oper völlig aus für Oscar Straus' Operette Eine Frau, die weiß, was sie will (von Lisa Jüttner)
Hagen (07.02.2015): Das Ballett Hagen präsentiert im neuen Ballettabend Ballett? Rock It! mit Choreographien von Marguerite Donlon, James Wilton und Ballettdirektor Ricardo Fernando Tanz als pure Lebensfreude (von Thomas Molke)
Gießen (05.02.2015): Im Rahmen der Belcanto-Raritäten des 19. Jahrhunderts ist im Stadttheater Gießen nun Donizettis selten gespielte Oper Linda di Chamounix in einer szenisch und musikalisch überzeugenden Inszenierung zu erleben (von Thomas Molke)
CD (Februar 2015): (Rock-Pop) David Guetta, der derzeit weltweit wohl bekannteste DJ, beglückt (na ja) uns mit seiner neuen Doppel-CD Listen und gibt Rätsel auf über den Zusammenhang von Erfolg und fehlender Qualität (06.02.2015)
Essen (01.02.2015): Im Repertoire - Turandot in der radikalen Regie von Tilman Knabe (von Thomas Tillmann)
Berlin (25.01.2015): So viel Pornographie ging schon Stalin auf die Nerven - die Deutsche Oper spielt Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk (von Lisa Jüttner)
Oldenburg (24.01.2015): Dem Oldenburgischen Staatstheater gelingt eine glänzende Umsetzung von Weinbergs Der Idiot in der Regie von Andrea Schwalbach (von Christoph Wurzel)
Frankfurt (01.02.2015): Walter Sutcliffe inszeniert Antonio Cestis L'Orontea als buntes Spektakel mit zahlreichen komischen Einfällen (von Thomas Molke)
Bonn (01.02.2015): Surreale Familientragödie - Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka inszenieren eine bildgewaltige und verstörende Salome (von Stefan Schmöe)
Düsseldorf (30.01.2015): Nur teilweise berauschend: Der Liebestrank in der Inszenierung von Joan Anton Rechi (von Ursula Decker-Bönniger)
Dortmund (31.01.2015): Im Rahmen "Große Stimmen - Konzertante Oper" begeistern Philippe Jaroussky und Karina Gauvin im Konzerthaus mit dem Boston Early Music Festival Orchestra in einer konzertanten Aufführung von Agostino Steffanis Niobe, regina di Tebe (von Thomas Molke)
Wuppertal (29.01.2015): Blühende Landschaften im ansonsten theaterpolitisch arg gebeutelten Wuppertal - das Tanztheater spielt Pina Bauschs Nelken (von Stefan Schmöe)
Berlin (22.01.2015): Die Akte Carmen - an der Neuköllner Oper kreieren David Mouchtar-Samorai und Bernharrd Glocksin aus Georges Bizets Oper ein sehr zeitgemäßes Musiktheater (von Lisa Jüttner)
Dortmund (25.01.2015): Das Zeitalter des Rokoko geht unter - na und? In Jens-Daniel Herzogs Rosenkavalier besteht aus allerlei Versatzstücken, die sich nicht zu einem Konzept fügen wollen (von Stefan Schmöe)
Duisburg (23.01.2015): Martin Schläpfers hier uraufgeführtes Ballett Verwundert seyn - zu sehn kann sich nicht so recht entscheiden, wie viel es erzählen will - ganz anders Ein Wald, ein See. Und mit Jerome Robbins' Moves wird der Ballettabend b.22 einemitreißende Angelegenheit (von Stefan Schmöe)
Wuppertal (22.01.2015): Das Ende der Kindheit - das Tanztheater Wuppertal spielt Pina Bauschs Danzón von 1995 (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (18.01.2015): Im Musiktheater im Revier wird nach fünf Spielzeiten Mozarts Die Zauberflöte in der Inszenierung von Michiel Dijkema wieder aufgenommen (von Thomas Molke)
Osnabrück (17.01.2015): Im Theater am Domhof ist die aktualisierende Interpretation von Manfred Gurlitts Soldaten politisch, satirisch und provokant (von Ursula Decker-Bönniger)
Hagen (17.01.2015): Holger Potocki inszeniert Gounods Faust als Traumvision eines alten, kranken Mannes (von Thomas Molke)
Mönchengladbach (23.11.2014/16.01.2015): Ganz so biedermeierlich, wie sie in Mönchengladbach gezeigt werden, sind Hoffmanns Erzählungen sicher nicht (von Stefan Schmöe)
Essen (11.01.2015): In der Reihe Große Stimmen begeistert Maximilian Schmitt in der Philharmonie Essen mit romantischen Arien von Weber bis Wagner (von Thomas Molke)
Frankfurt (10.01.2015): Nach dem großen Erfolg im Bockenheimer Depot 2010 nimmt die Oper Frankfurt Benjamin Brittens selten gespielte Oper Owen Wingrave im Opernhaus mit größtenteils neuer Besetzung wieder auf (von Thomas Molke)
Frankfurt (03.01.2015): Brenda Rae begeistert als Schlafwandlerin in Bellinis La sonnambula mit halsbrecherischen Koloraturen und präsentiert Belcanto vom Feinsten (von Thomas Molke)
Dresden (19.12.2014): Kurz vor Weihnachten stehen an der Semperoper szenisch eindrucksvolle und musikalisch wundervolle Königskinder auf dem Spielplan (von Bernd Stopka)
Karlsruhe (13.12.2014): Jacques Offenbachs ziemlich vergessene Oper Fantasio wird erstmals, leider als allzu derber Schwank, nach der kritischen Neuausgabe gespielt (von Roberto Becker)
Schwetzingen (21.12.2014): Beim Barock-Fest Winter in Schwetzingen erlebt Niccolò Jommellis letzte Oper für den württembergischen Hof, Fetonte, eine spannende Wiederentdeckung (von Thomas Molke)
Wuppertal (20.12.2014): Ein halbes Jahr früher als ursprünglich geplant legt Andreas N. Tarkmann seine Auftragskomposition Alice im Wunderland auf einen Text von Jörg Schade nach dem gleichnamigen Klassiker von Lewis Carroll vor (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (19.12.2014): Dietrich Hilsdorf beschert dem Musiktheater im Revier mit Emmerich Kálmáns Die Csárdásfürstin einen langen, aber zu keinem Zeitpunkt langweiligen Theaterabend (von Thomas Molke)
Baden-Baden (12.12.2014): Im Festspielhaus bedanken sich die Wiener Philharmoniker für den Herbert von Karajan Musikpreis 2014 mit einem glanzvollen Konzert (von Christoph Wurzel)
CD (Dezember 2014): (Klassik) Weihnachtsgeschenk für Latein-Narren? Komponist Jan Novak (*1921) jedenfalls setzt dieser Sprache mit passender Chormusik ein klingendes Denkmal - Testamentum heißt die CD, auf der das neu eingespielt ist (von Michael Magercord)
Brüssel (2.12.2014): Erst eine Pistole gibt in einer übersexualisierten Gesellschaft den entscheidenden Kick - Krzysztof Warlikowski setzt Don Giovanni ziemlich radikal in Szene (von Roberto Becker)
CD (Dezember 2014): (Klassik) Eine Portion Kammermusik der besonderen Art gefällig? Das Ensemble Villa Musica überzeugt mit der Einspielung von Kammermusik von Erwin Schulhoff (von Susanne Westerholt)
CD (Dezember 2014): (Musiktheater) Schöner kann man den Orpheus kaum singen - Valer Sabadus mit seinem neuen Gluck-Album Le belle imagini (11.12.2014) (von Joachim Lange)
Basel (29.11./5.12.2014): Calixto Bieito liefert mit Verdis Otello eine beklemmende Studie über Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft (von Joachim Lange)
Münster (07.12.2014): Das neue Kammertheater U2 erweist sich für die Kammeroper Der Musikmeister von Pietro Auletta und Giovanni Battista Pergolesi als absolut geeignete Spielstätte (von Ursula Decker-Bönniger)
Aachen (07.12.2014): Das Theater Aachen präsentiert die deutsche Erstaufführung von Charles Wuorinens Oper Brokeback Mountain in einer bewegenden Inszenierung von Ludger Engels (von Thomas Molke)
Osnabrück (05.12.2014): Sandra Wissmanns Inszenierung von Albert Lortzings Der Wildschütz bleibt farblos und kann nicht überzeugen (von Ursula Decker-Bönniger)
Hagen (06.12.2014): Dem Theater Hagen gelingt mit Paul Abrahams selten gespielter Operette Ball im Savoy musikalisch und szenisch ein großer Wurf (von Thomas Molke)
Köln (6.12.2014): Mariame Clément verliert die Zauberflöte in postapokalyptischen Gedankenspielen (von Stefan Schmöe)
Dortmund (05.12.2014): Die Preisträgerin der Kulturstiftung Dortmund, Edita Gruberova, bedankt sich für die Auszeichnung ihres Lebenswerkes mit Auszügen aus den drei großen Königinnen-Opern von Gaetano Donizetti (von Thomas Molke)
Baden-Baden (22.11. - 30.11.2014): Bei den Herbstfestspielen Baden-Baden gibt es neben einem Klavierrezital von Grigory Sokolov zwei Konzerte mit Barockmusik, einen Abend für Dimitry Schostakowitsch und eine konzertante Aufführung von Bellinis I Capuleti e i Montechhi (von Christoph Wurzel)
Frankfurt (30.11.2014): Die Kaisersaalkonzerte 2014 im Frankfurter Römer enden mit Weihnachtshistorien von Heinrich Schütz und Marc-Antoine Charpentier (von Ingo Negwer)
Essen (29.11./2.12.2014): Ein Ritual für die Toten an den Küsten dieser Welt - Francisco Negrin inszeniert einen berührenden Idomeneo (von Stefan Schmöe)
Lìège (29.11.2014): Patrizia Ciofi scheitert in einer sehr braven Inszenierung von Verdis Luisa Miller an der Titelpartie (von Thomas Tillmann)
Berlin (30.11.2014): Ein Mozartkugelfeuerwerk an der Komischen Oper - Herbert Fritsch inszeniert Don Giovanni im Zeichen höheren Blödsinns (von Roberto Becker))
Bonn (30.11.2014): Händels Zauberoper Rinaldo ohne Zauber: Jens-Daniel Herzog siedelt die Geschichte im Hier und Jetzt an (von Thomas Molke)
Düsseldorf (28./30.11.2014): Allzu leichtgewichtig verschenkt die Rheinoper Aida (von Stefan Schmöe)
Dortmund (29.11.2014): Dem Theater Dortmund gelingt mit der Ausgrabung von Paul Abrahams Fußballoperette Roxy und ihr Wunderteam in einer schwungvollen Inszenierung von Thomas Enzinger ein Coup, der hervorragend in die Fußballstadt passt (von Thomas Molke)
Hamburg (22.11.2014): Nach der Verdi-Trilogie in der letzten Spielzeit hat Simone Young dieses Mal Luisa Miller im Visier (von Thomas Tillmann)
Essen (22.11.2014): In der Philharmonie präsentiert Yannick Nézet-Séguin mit dem London Philharmonic Orchestra deutsche Romantik auf höchstem Niveau (von Ursula Decker-Bönniger)
Halle (21.11.2014): Händels Arminio in der Inszenierung von Nigel Lowery begeistert das Publikum bei der Wiederaufnahme im Rahmen von Händel im Herbst (von Joachim Lange)
Halle (11.11.2014): Die Berliner Philharmoniker feiern europaweit "25 Jahre Mauerfall" - auch (das ist die einzige deutsche Station außerhalb Berlins) in Halle (von Roberto Becker)
Köln (21.11.2014): Hexe Hillary geht in die Oper - aber warum nur geizt die Kölner Kinderoper dabei so mit Musik? (von Stefan Schmöe)
Dresden (19.11.2014): Für die Richard-Strauss-Tage bringt die Semperoper Marco Arturo Marellis Inszenierung des Capriccio auf musikalischen Hochglanz (von Joachim Lange)
Wien (16.11.2014): Im Theater an der Wien inszeniert Lotte de Beer Bizets Perlenfischer als makabre Fernsehshow (von Roberto Becker)
Berlin (16.11.2014): Dunkle Schatten der Vergangenenheit - Claus Guth seziert für die Staatsoper im Schillertheater Benjamin Brittens The Turn of the Screw (von Joachim Lange)
Berlin (14.11.2014): Opernverschiebungen - die Deutsche Oper übernimmt Fiona Shaws Inszenierung von Brittens The Rape of Lucretia vom Glyndeborne Festival 2013 in das Haus der Berliner Festspiele (von Lisa Jüttner)
Dresden (10.11.2014): Musikalische Sternstunde an der Semperoper mit Arabella in Luxusbesetzung (von Joachim Lange)
München (15.11.2014): Anna Netrebko mag in Hans Neuenfels' Inszenierung nicht Manon Lescaut sein - aber auch ohne Anna gibt es noch viel Startheater (von Roberto Becker)
Amsterdam (16.11.2014): Pierre Audis Inszenierung von Wagners Lohengrin aus dem Jahr 2002 überzeugt auch nach zwölf Jahren noch (von Thomas Tillmann)
Münster (16.11.2014): Yona Kim wirft mit Smetanas Die verkaufte Braut einen gelungenen Blick hinter die Kulissen kleinbürgerlicher Sittsamkeit (von Ursula Decker-Bönniger)
Essen (17.11.2014): Unter dem Titel St. Petersburg begeistert Cecilia Bartoli mit I Barocchisti unter der Leitung von Diego Fasolis mit unbekannter Barockmusik vom Zarenhof (von Thomas Molke)
Herne (16.11.2014): Die 39. Tage Alter Musik in Herne enden mit dem Atto d'Orfeo aus Glucks Festoper Le feste d'Apollo in einer großartigen musikalischen Besetzung mit Valer Sabadus als Orfeo (von Thomas Molke)
Wuppertal (15.11.2014): Inmitten der Querelen um den Opernintendanten Toshiyuki Kamioka kann Mozarts Don Giovanni musikalisch nur bedingt überzeugen (von Thomas Molke)
Dortmund (14.11.2014): Dem Dortmunder Ballettdirektor Xin Peng Wang gelingen bei seinem neuen Handlungsballett Zauberberg nach Thomas Manns Roman beeindruckende Bilder von ästhetischer Schönheit (von Thomas Molke)
Duisburg (08.11.2014): Die Übernahme der Zirkusprinzessin aus dem Münchner Zirkus Crone hat einige Schwachpunkte (von Thomas Tillmann)
Liège (05.11.2014): Juan Diego Flórez huldigt an der Opéra Royal de Wallonie der französischen Oper auf allerhöchstem Niveau (von Thomas Tillmann)
Aachen (09.11.2014): Mario Corradi siedelt Verdis Luisa Miller im Mafia-Milieu an, wobei die Produktion musikalisch auf ganzer Linie überzeugt (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (08.11.2014): Am Musiktheater im Revier wirft Sonja Trebes' szenische Umsetzung von Händels Oratorium Belsazar einige Fragen auf (von Thomas Molke)
Dresden (18./21.10.2014): Frank Hilbrich gibt mit Janačeks Schlauem Füchslein sein Regie-Debut an der Semperoper - und empfiehlt sich für weitere Aufgaben (von Joachim Lange)
Essen (07.11.2014): In der Reihe "Alte Musik bei Kerzenschein" begeistert Magdalena Ko�ená mit dem La Cetra Barockorchester Basel unter der Leitung von Andrea Marcon mit Monteverdi und seinen Zeitgenossen (von Thomas Molke)
Essen (05.11.2014): Elīna Garanča begeistert in der Philharmonie Essen trotz leichter Angeschlagenheit mit stimmlicher Perfektion (von Thomas Molke)
Köln (02.11.2014): Luft von anderem Planeten - die deutsche Erstaufführung von Detlev Glanerts Solaris nach dem Roman von Stanislaw Lem (von Stefan Schmöe)
Hagen (02.11.2014): Annette Wolf setzt in ihrer Inszenierung von Stephen Sondheims Erstlingswerk Die spinnen, die Römer! zu sehr auf Klamauk (von Thomas Molke)
Essen (01.11.2014): Alles nur Notwehr? Ziemlich konfliktscheu gibt sich Ben Van Cauwenbergh, Chef des Aalto-Balletts, in seiner Choreographie von Romeo und Julia (von Stefan Schmöe)
Dortmund (31.10.2014): Im Rahmen der "Zeitinsel" präsentiert Valery Gergiev mit dem Mariinsky-Theater St. Petersburg im Konzerthaus Sergej Prokofiews selten gespielte komische Oper Die Verlobung im Kloster in einer konzertanten Fassung (von Thomas Molke)
Bonn (26.10.2014): Verdis Giovanna d'Arco hätte eine intelligentere Regie verdient, kann sich aber hören lassen (von Thomas Tillmann)
Heidelberg (25.10.2014): Zum Tod aus weiblicher Sicht gab es am Theater Heidelberg mit Twice Through the Heart von Mark-Anthony Turnage, Death Knocks von Christian Jost und Erwartung von Arnold Schönberg drei sehr unterschiedlicher Kurzopern in einer überzeugenden Inszenierung (von Christoph Wurzel)
Mannheim (24.10.2014): Tilman Knabe wird mit seiner überfrachteten Deutung von Alfredo Catalanis selten gespielter Oper La Wally leider nicht gerecht (von Christoph Wurzel)
Detmold (26.10.2014): Weder Kreuz noch Talisman können Otello helfen (von Stefan Schmöe)
Wexford (25.10.2014): Den dritten Höhepunkt beim diesjährigen Wexford Festival Opera markiert im Rahmen der "Short Works" die Kurzfassung von Rossinis La Cenerentola in der Inszenierung von Roberto Recchia. Als weitere Ausgrabung gibt es als große Produktion im O'Reilly Theatre Salomé von Antoine Mariotte, die wie die berühmte Vertonung von Richard Strauss auf Oscar Wildes Theaterstück basiert (von Thomas Molke)
Wexford (24.10.2014): Stehende Ovationen beim 63. Wexford Festival Opera gibt es auch bei der Europa-Premiere der vor drei Jahren in Minnesota uraufgeführten Oper Silent Night von Kevin Puts über einen spontanen Waffenstillstand zwischen deutschen, französischen und schottischen Soldaten am Weihnachtsabend 1914. Bei Puccinis im Rahmen der "Short Works" präsentierten Il tabarro fehlt hingegen das Orchester, um wirklich unter die Haut zu gehen (von Thomas Molke)
Wexford (23.10.2014): Stehende Ovationen gibt es beim 63. Wexford Festival Opera für die Buffo-Oper Don Bucefalo von Antonio Cagnoni, die mit einem spielfreudigen und stimmlich hervorragenden Ensemble von Kevin Newbury als großer Spaß in Szene gesetzt wird (von Thomas Molke)
Wexford (23.10.2014): Beim diesjährigen Wexford Festival Opera beginnen die "Short Works" im Whites Hotel mit dem "Double Bill" The Wandering Scholar von Gustav Holst und Trial by Jury von dem britischen Erfolgs-Duo Gilbert & Sullivan in einer kurzweiligen Inszenierung von Conor Hanratty (von Thomas Molke)
Essen (22.10.2014): Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Große Stimmen" beweist Klaus Florian Vogt, dass er neben Wagner auch die sogenannte "leichte Muse" beherrscht (von Thomas Molke)
Braunschweig (19.10.2014): Meyerbeers Der Prophet gibt in Braunschweig Anstöße zum Selbstdenken bei glänzender Unterhaltung auf hohem Niveau (von Bernd Stopka)
München (19.10.2014): Ewige Jugend verspricht Die Sache Makropolus - jetzt eröffnet sie die neue Spielzeit des "Opernhauses des Jahres" (von Joachim Lange)
Leverkusen (19.10.2014): Georg Friedrich Händels Opern-Pasticcio Giove in Argo ist nach den Händel-Festspielen in Halle nun auch im Bayer Kulturhaus zu erleben (von Thomas Molke)
Dortmund (19.10.2014): Gil Mehmerts im Vorjahr in Bonn gefeierte Inszenierung von Jesus Christ Superstar ist jetzt in Dortmund zu sehen (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (18.10.2014): Das Musiktheater im Revier dürfte mit Franz Wittenbrinks Fußball-Liederabend Männer im Kleinen Haus einen neuen Publikumsrenner im Programm haben (von Thomas Molke)
Düsseldorf (17.10.2014): Hans van Manen choreographiert für Martin Schläpfer ein kurzes Stück, in dem Martin Schläpfer selbst Martin Schläpfer tanzt - das und mehr gibt's beim Ballettabend b.21 (von Stefan Schmöe)
Feuilleton (18.10.2014): In der Reihe Komponierhäusl stellen wir kleine und große Gedenkstätten und Museen für Komponisten und Musiker vor - heute das Franz-Liszt-Museum in Bayreuth (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (12.10.2014): Im Rahmen der Kaisersaalkonzerte im Frankfurter Römer gibt es Kantaten von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Georg Anton Benda (von Ingo Negwer)
Berlin (11.10.2014): Hausherr Barrie Kosky bestätigt mit seiner Inszenierung von Jacques Offenbachs Operette Die schöne Helena den guten Ruf der Komischen Oper Berlin (von Joachim Lange)
Osnabrück (11.10.2014): Das Theater Osnabrück macht mit Peter Lunds Inszenierung Lust auf Mozarts Le nozze di Figaro (von Ursula Decker-Bönniger)
Kassel (12.10.2014): In Kassel poltert man sich recht grob durch Richard Strauss' Der Rosenkavalier (von Bernd Stopka)
Altenburg (12.10.2014): Der Tod lässt verführerisch grüßen � Maximilian von Mayenburg inszeniert einen ziemlich eigenwilligen Rosenkavalier (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (12.10.2014): Die Ballettchefin Bridget Breiner begeistert im Musiktheater im Revier in Adolphe Adams Giselle in der Titelrolle (von Thomas Molke)
Münster (11.10.2014): Hans Henning Paar zeichnet in der Uraufführung seines Handlungsballettes Lulu - Eine Monstretragödie nach Frank Wedekind Lulus Lebensstationen bis zu ihrem tragischen Tod bewegend nach (von Thomas Molke)
Wuppertal (08.10.2014): Das Schauspiel Wuppertal eröffnet mit Franz Schuberts Liederzyklus Die schöne Müllerin in einem Arrangement für neun SchauspielerInnen zum einen die neue Spielstätte, das Theater am Engelsgarten, und stellt zum anderen das komplette neue Ensemble vor (von Thomas Molke)
Berlin (03.10.2014): Bilderkitsch statt Inszenierung - Alvis Hermanis langweilt an der Staatsoper mit Tosca (von Roberto Becker)
Frankfurt (21.09.2014): Im Rahmen der Kaisersaalkonzerte im Römer spielt die Capella Academica englische Raritäten des Barock (von Ingo Negwer)
Nürnberg (4.10.2014): Kein happy end - Turandot bleibt in der Sichtweise Calixto Bieitos unvollendet (von Joachim Lange)
Krefeld (21.9./5.10.2014): Auch am Niederrhein ehrt man den Jubilar Richard Strauss gebührend - mit einem doch sehr ordentlichen Rosenkavalier (von Stefan Schmöe)
Kiel (04.10.2014): Der Oper Kiel gelingt mit Atys von Jean-Baptiste Lully in der Inszenierung von Lucinda Childs eine spannende Wiederbelebung der französischen Barockoper (von Thomas Molke)
Essen (4.10.2014): Stefan Herheim bittet Puccini persönlich auf die Bühne, um über manche szenischen Ungereimtheiten seiner Manon Lescaut, nach Graz und Dresden nun auch an der Ruhr zu sehen, hinwegzuhelfen (von Stefan Schmöe)
Strasbourg (27.09.2014): Jenseits des Rheines darf die Moderne, wenn das Sujet schon so trist ist, vergleichsweise versöhnlich klingen - die Uraufführung von Quai Ouest von Regis Campo (von Michael Magercord)
Hannover (02.10.2014): In Hannover wird Puccinis Tosca mit aller Gewalt auf ein Freiheitsdrama reduziert (von Bernd Stopka)
Köln (02.10.2014): Die Oper Köln beginnt die letzte Interimsspielzeit vor der Wiedereröffnung des renovierten Opernhauses im Palladium mit Johann Adolf Hasses Leucippo in einer recht langweiligen Inszenierung von Tatjana Gürbaca (von Thomas Molke)
Bochum (28.09.2014): Im Abschlusskonzert der Ruhrtriennale wird mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter der Leitung von Jonathan Nott Musik des 20. Jahrhunderts zu einem Genuss (von Ursula Decker-Bönniger)
Bonn (28.09.2014): Beethovens Fidelio entfaltet in der hausbackenen Bonner Neuinszenierung nicht seine volle Kraft (von Thomas Tillmann)
Essen (29.09.2014): In der Reihe Große Stimmen begeistert Joyce DiDonato in der Philharmonie Essen mit ihrem neuen Programm "Stella di Napoli" (von Thomas Molke)
Dessau (28.09.2014): Das Anhaltische Theater erzählt Wagners Ring rückwärts - und ist bei der Walküre angekommen (von Roberto Becker)
Gelsenkirchen (28.09.2014): Ein wenig verbiegen muss Michael Schulz die Frau ohne Schatten schon, um ein Kriegsstück daraus zu machen (von Stefan Schmöe)
Düsseldorf (27.09.2014): So, jetzt wissen wir, wie es hinter den Kulissen der Rheinoper zugeht - das zeigt uns Dietrich W. Hilsdorf mit einer fulminanten Ariadne auf Naxos (von Stefan Schmöe)
Hagen (27.09.2014): Ballettdirektor Ricardo Fernando begeistert mit der Uraufführung seines neuen Handlungsballettes Alice im Wunderland nach Lewis Carroll Groß und Klein (von Thomas Molke)
Hagen (26.09.2014): Robert Thomas' Kriminalkomödie Die acht Frauen wird in der erfolgreichen Inszenierung von Thomas Weber-Schallauer wieder aufgenommen (von Thomas Molke)
Bremen (21.09.2014): Traum oder Trauma - das fragt sich Benedikt von Peter in seiner faszinierenden Deutung der Meistersinger von Nürnberg (von Joachim Lange)
Duisburg (20.09.2014): Der Orchester-Zyklus Surrogate Cities von Heiner Goebbels bietet zwar schillernde Musik, ist aber als Projekt insgesamt noch ausbaufähig (von Ursula Decker-Bönniger)
Arnhem (Arnheim) (20.9.2014): Mit Benjamin Brittens War Requiem wird der Zerstörung von Arnheim und Nimwegen vor 70 Jahren gedacht (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (14.09.2014): Rolf Riehms Sirenen verlieren sich bei der Uraufführung im Ungefähren (von Roberto Becker)
Liège (21.09.2014): Cécile Roussat und Julien Lubek setzen in ihrer Neuinszenierung von Rossinis La Cenerentola auf märchenhafte Momente voller Magie (von Thomas Molke)
Dortmund (20.09.2014): Die Oper Dortmund mischt bei der abwechslungsreichen Operetten-Gala unter dem Titel Der Himmel hängt voller Geigen gängige Operettenhits mit absoluten Raritäten (von Thomas Molke)
Bochum (13.9.2014): Das hr-Sinfonieorchester spielt bei der Ruhrtriennale unter der Leitung von Sylvain Cambreling Musik von Messiaen, Ferrari und Zimmermann (von Ursula Decker-Bönniger)
Amsterdam (2./7.09.2014): Die szenische Welturaufführung der Gurrelieder in Amsterdam ist hervorragend - und bleibt dennoch etwas hinter den Erwartungen zurück (von Thomas Tillmann)
Brüssel (09.09.2014): Die Operá La Monnaie müht sich mit Richard Strauss' schwieriger Daphne (von Joachim Lange)
Dortmund (13.09.2014): Die Oper Dortmund eröffnet die neue Spielzeit mit Verdis Ein Maskenball (Un ballo in maschera) in einer recht konventionellen Inszenierung von Katharina Thoma (von Thomas Molke)
Münster (12.09.2014): Die Saison in Münster beginnt mit einer szenisch enttäuschenden Inszenierung von Bizets Carmen (von Ursula Decker-Bönniger)
Antwerpen (10.09.2014): Wo ist Papa? fragt sich die Vlaamse Opera und startet mit einer fulminanten Elektra in die neue Spielzeit (von Joachim Lange)
Bochum (6.9.2014): Verwirrend viel Bein zeigt Romeo Castellucci in seiner Inszenierung von Morton Feldmanns Oper Neither auf der Ruhrtriennale (von Ursula Decker-Bönniger)
Bielefeld (07.09.2014): Frank Wildhorns 2009 in Kalifornien uraufgeführtes Musical Bonnie & Clyde erlebt in Bielefeld in einer kurzweiligen Inszenierung von Jens Göbel seine deutschsprachige Erstaufführung (von Thomas Molke)
Hagen (06.09.2014): Das Theater Hagen beginnt die neue Spielzeit mit Mozarts Singspiel Die Entführung aus dem Serail in einer überzeugenden Inszenierung von Thomas Weber-Schallauer (von Thomas Molke)
Wuppertal (05.09.2014): Dem neuen Opernintendanten Toshiyuki Kamioka gelingt mit Puccinis Tosca in der Inszenierung von Stefano Poda ein vom Publikum gefeierter Saisonstart (von Thomas Molke)
Bonn (04.09.2014): Der ehemalige Intendant des Staatstheaters Darmstadt, John Dew, präsentiert als Eröffnungspremiere in Bonn Jerry Hermans Ein Käfig voller Narren (La Cage aux Folles) gewissermaßen als Wiederaufnahme seiner Produktion aus Darmstadt aus der Spielzeit 2012/13 (von Thomas Molke)
Bremen (30.8.2014): Das Musikfest Bremen 2014 startet mit einer Großen Nachtmusik (von Joachim Lange)
CD (September 2014): (Rock - Pop) Ich hör auf mein Herz - meint Christina Stürmer mit dieser neuen CD und etabliert sich mit endgültig als feste Größe ihres Metiers (von Susanne Westerholt)
Buchbesprechung (September 2014): Gerard Mortier wird postum die Goethe Medaille verliehen - Grund genug, sein knappes, aber ungeheuer anregendes Büchlein Dramaturgie einer Leidenschaft nachzulesen (von Joachim Lange)
Gelsenkirchen (31.08.2014): Das Musiktheater im Revier eröffnet die neue Spielzeit mit der traditionellen Eröffnungsgala und der Verleihung des Gelsenkirchener Theaterpreises (von Thomas Molke)
Krefeld (30.08.2014): Ballettdirektor Robert North beginnt die neue Spielzeit mit einer szenischen Umsetzung von Carl Orffs berühmtem Chorwerk Carmina Burana (von Thomas Molke)
CD (Mai 2014): (und sonst ...) Ein Feature spürt einem Mythos der Musik nach: Das Bayreuther Festspielhaus - Einblicke in ein Phänomen (von Stefan Schmöe)
Bochum (28.8.2014): Lemi Ponifasio entwirft mit I AM ein sehr fremdartiges Trauerritual für die Opfer (nicht nur) des Ersten Weltkriegs (von Ursula Decker-Bönniger und Stefan Schmöe)
Essen (23./24.8.2014): So ein Flügel ist ja nicht unhistorisch: Matthew Herbert untersucht an 20 Pianos die Seele des Klaviers (von Stefan Schmöe)
Gladbeck (22.8.2014): Boris Nikitin untersucht für die Ruhrtriennale Künstlerbiographien - Sänger ohne Schatten (von Ursula Decker-Bönniger)
Feuilleton (23.08.2014): In der Reihe Komponierhäusl stelen wir kleine und große Gedenkstätten und Museen für Komponisten und Musiker vor - und zum 150. Geburtstag des Komponisten das Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen (von Stefan Schmöe)
Berlin (August 2014): Im September gibt es in der Philharmonie zum mittlerweile zehnten Mal das Musikfest Berlin (von Christoph Wurzel)
Bochum (16./17.8.2014): Offene Zweierbeziehung im Dämmerzustand - Anne Teresa De Keersmaeker choreographiert für die Ruhrtriennale Schönbergs Verklärte Nacht (von Stefan Schmöe)
Duisburg (15./17.8.2014): 37 Maschinen und 6 Tonnen Knochenmehl ersetzen die Tänzer in Romeo Castelluccis Interpretation von Le Sacre du Printemps (von Ursula Decker-Bönniger)
Duisburg (15./17.8.2014): Tierisch guter Auftakt der Saison 2014 - aber 100 echte Schafe aus dem Raum Düsseldorf auf der Theaterbühne machen aus Louis Andriessens De Materie noch kein großes Theater (von Stefan Schmöe)
Bayreuth (15.8.2014): Kein Weltenbrand an der Wall Street - mit der Götterdämmerung findet Castorfs Ring des Nibelungen ein spannendes Finale (von Stefan Schmöe)
Salzburg (12.8.2014): Ziemlich museal, dieser Trovatore, denkt sich Regisseur Alvis Hermanis - seine Starbesetzung rettet die Aufführung (von Thomas Tillmann)
Salzburg (11.8.2014): Festspielreifes Gebirtstagsgeschenk für Richard Strauss bei den Salzburger Festspielen 2014 - der Rosenkavalier (von Thomas Tillmann)
Bayreuth (13.8.2014): Endstation Alexanderplatz - Siegfried beendet mit der Kalaschnikow alle kommunistischen Utopien (von Stefan Schmöe)
Wexford (August 2014): Während die Festspiele allerorts noch im Gange sind, gibt es in Wexford schon einen Ausblick auf das 63. Wexford Festival Opera im Oktober dieses Jahres (von Thomas Molke)
Bayreuth (11.8.2014): Bitte jetzt nicht mehr bewegen: Viel musikalischer Glanz in der (szenisch eher öden) Walküre (von Stefan Schmöe)
Bayreuth (10.8.2014): Der Ring des Nibelungen in Frank Castorfs umstrittener Inszenierung startet bei den Bayreuther Festspielen 2014 mit dem Rheingold erfolgreich an der Route 66 (von Stefan Schmöe)
Salzburg (28.7./7.8.2014): Spannende Uraufführung bei den Salzburger Festspielen 2014, gemäßigt modern - Charlotte Salomon von Marc-André Dalbavie (von Stefan Schmöe)
Bayreuth (06.08.2014): Bei den Bayreuther Festspielen bleibt Hans Neuenfels' Deutung des Lohengrin szenisch auch im fünften Jahr ein, wenn nicht gar der Höhepunkt der diesjährigen Festspiele (von Thomas Molke)
Salzburg (27.7./3.8.2014): Weil Mozart nun mal nach Salzburg gehört, müssen die Salzburger Festspiele den Don Giovanni alle paar Jahre neu inszenieren - auch wenn Sven-Eric Bechtolf nicht viel dazu einfällt (von Stefan Schmöe)
Bayreuth (04.08.2014): Bei den Bayreuther Festspielen geht Jan Philipp Glogers moderne Sicht auf den fliegenden Holländer auch im dritten Jahr nur bedingt auf, wobei musikalisch keine Abstriche zu machen sind (von Thomas Molke)
Bayreuth (02.08.2014): Bei den Bayreuther Festspielen geht Wagners Tannhäuser in der Regie von Sebastian Baumgarten in die letzte Runde, und wohl kaum ein Zuschauer weint dieser Inszenierung eine Träne nach (von Michael Magercord)
Erl (01.08.2014 - 03.08.2014): Anlässlich des 70. Geburtstags von Hans Peter Haselsteiner, dem Präsidenten der Tiroler Festspielen Erl, präsentiert Gustav Kuhn Wagners Tetralogie mit Das Rheingold, Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung als HPH-24-Stunden-Ring (von Thomas Molke)
Erl (31.07.2014): Bei den Tiroler Festspielen Erl stimmen die Sängerinnen und Sänger der Chorakademie gemeinsam mit dem Javier Quartett in einer Ring-Session auf den folgenden 24-Stunden-Ring ein (von Thomas Molke)
Baden-Baden (24.07.2014): Im Festspielhaus Baden-Baden schließt die Spielzeit mit Mozarts Singspiel Die Entführung aus dem Serail in einer hochkarätigen Besetzung (von Christoph Wurzel)
Stuttgart (27.07.2014): An der Oper Stuttgart feiert mit einer Neuinszenierung von Wagners Tristan und Isolde das Ensembletheater Triumphe (von Christoph Wurzel)
Bad Wildbad (27.07.2014): Das Belcanto-Festival Rossini in Wildbad endet mit der Wiederentdeckung von Francesco Morlacchis Tebaldo e Isolina in einer konzertanten Fassung (von Thomas Molke)
Berching (26.07.2014): Im Rahmen des dreitägigen Barockfestes Berchinger Glucksmomente zum 300. Geburtstag von Christoph Willibald Gluck gibt es die selten gespielte Opernserenade Le Cinesi in einer szenischen Fassung der Opera Incognita im Pfarrgarten der St. Lorenzkirche (von Thomas Molke)
Neuburg (25.07.2014): Bei der Neuburger Kammeroper inszeniert Horst Vladar in diesem Jahr als Opernausgrabung Der Kalif von Bagdad (Il Califfo di Bagdad) des spanischen Komponisten Manuel García (von Thomas Molke)
Nürnberg (24.07.2014): Bei den Internationalen Gluck-Opern-Festspielen sorgt die szenische Festspiel-Premiere von Glucks selten gespielter Reformoper Paris und Helena bei den Zuschauern für recht konträre Reaktionen (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (23.07.2014): Beim Belcanto-Festival Rossini in Wildbad gibt es die deutsche Erstaufführung von Rossinis selten gespielter ernster Oper Adelaide di Borgogna über Adelheid von Burgund und Otto I. (von Thomas Molke)
Regensburg (6. - 9.6.2014): Ein Rückblick auf die 30. Tage Alter Musik Regensburg (von Ingo Negwer)
Mannheim / Schwetzingen (19.07.2014): Nicolas Brieger inszeniert im Rokokotheater Schwetzingen Mozarts Frühwerk Mitridate, Re di Ponto spannend wie einen Krimi (von Christoph Wurzel)
Nürnberg (20.07.2014): Das Staatstheater Nürnberg beschließt die Spielzeit mit einer spektakulären Inszenierung von Giacomo Meyerbeers selten gespielter Grand Opéra Die Hugenotten (von Thomas Molke)
München (19.07.2014): Emmerich Kálmáns Operette Die Zirkusprinzessin verbreitet im Circus Krone in einer bunten Inszenierung von Josef E. Köpplinger traumhaftes Zirkus-Flair (von Thomas Molke)
Fürth (18.07.2014): Der Dortmunder Ballettdirektor Xin Peng Wang verbindet bei den Internationalen Gluck-Opern-Festspielen in der Uraufführung seines Handlungsballettes Orpheus Igor Strawinskys Musik mit dem chinesischen Mythos Mudan Ting aus der altchinesischen Ming-Zeit (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (17.07.2014): Eine Woche nach der konzertanten Festaufführung zur Eröffnung des Königlichen Kurtheaters begeistert beim Belcanto-Festival Rossini in Wildbad auch Jochen Schönlebers szenische Umsetzung von Rossinis Il viaggio a Reims mit einem jungen Ensemble (von Thomas Molke)
Nürnberg (14.07.2014): Die Internationalen Gluck-Opern-Festspiele werden im Schauspielhaus des Staatstheaters Nürnberg mit einer konzertanten Aufführung von Glucks Iphigenie in Aulis in der Bearbeitung von Richard Wagner eröffnet (von Thomas Molke)
München (13.07.2014): Antú Romero Nunes entwickelt in seiner Festspiel-Inszenierung von Rossinis Guillaume Tell eine sehr diskutable Sicht auf die Titelfigur (von Thomas Molke)
Heidenheim (04.07.2014 und 11.07.2014): Heidenheim an der Brenz ist nur geographische Provinz. Im Sommer gibt es hier hochkarätige Opernfestspiele mit unter anderem Der Bajazzo / Cavalleria Rusticana und einem Galakonzert mit der Pianistin Olga Scheps (von Christoph Wurzel)
Aix-en-Provence (03.07.2014): Beim Festival Aix-en-Provence wird die Premiere von Händels Ariodante trotz widriger Umstände ein musikalischer und szenischer Erfolg (von Roberto Becker)
Aix-en-Provence (02.07.2014): Das Festival Aix-en-Provence startet mit einer nicht schlechten, aber nicht neuen Zauberflöte (von Roberto Becker)
Bad Wildbad (12.07.2014): Eine Woche vor dem offiziellen Beginn des Belcanto Opera Festivals Rossini in Wildbad wird das Königliche Kurtheater zum 150. Geburtstag mit einer konzertanten Festaufführung von Rossinis Il viaggio a Reims in einer hervorragenden Besetzung wiedereröffnet (von Thomas Molke)
Erfurt (10.07.2014): Das Wetter zeigt sich bei den DomStufen-Festspielen gnädig und ermöglicht eine umjubelte und vor allem trockene Uraufführung von Werner Böhmers und Peter Lunds Rockoper Jedermann auf den Domstufen (von Thomas Molke)
Feuilleton (10.07.2014): In der Reihe Komponierhäusl stelen wir kleine und große Gedenkstätten und Museen für Komponisten und Musiker vor - und beginnen mit Gustav Mahlers Komponierhäusl in Steinbach am Attersee (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (04.07.2014): Zum Ende der Spielzeit gibt es im Bockenheimer Depot die Uraufführung von Peter Eötvös' Musiktheaterwerk Der goldene Drache (von Ursula Decker-Bönniger)
Zürich (22./28.06.2014): Barrie Kosky beschert der Oper Zürich eine spannende Neuinszenierung von Puccinis La Fanciulla del West (von Thomas Tillmann)
Hamburg (29.06.2014): Zum Auftakt der 40. Hamburger Ballett-Tage präsentiert der Ballettintendant John Neumeier das Handlungsballett Tatjana auf der Grundlage von Puschkins Versroman Eugen Onegin mit eigens dafür komponierter Musik von der russisch-amerikanischen Komponistin Lera Auerbach (von Thomas Molke)
Hamburg (29.06.2014): Zum Auftakt der 40. Hamburger Ballett-Tage präsentiert der Ballettintendant John Neumeier das Handlungsballett Tatjana auf der Grundlage von Puschkins Versroman Eugen Onegin mit eigens dafür komponierter Musik von der russisch-amerikanischen Komponistin Lera Auerbach (von Thomas Molke)
Berlin (20.06.2014): An der Staatsoper im Schiller Theater bleibt bei Vincent Boussards Inszenierung von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Kurt Weill und Bertolt Brecht unklar, was den Regisseur dabei eigentlich interessiert hat (von Christoph Wurzel)
Buchbesprechung (Juni 2014): Taschenbuchlektüre für Opernfreunde - die Verlage Bärenreiter und Henschel geben gemeinsam die Reihe Opernführer kompakt heraus (von Stefan Schmöe)
Magdeburg (20./21.06.2014): Die Rocky Horror Show rockt open air den Domplatz (von Joachim Lange)
Frankfurt (21.06.2014): Frederick Delius' Romeo und Julia auf dem Lande erleben eine insgesamt überzeugende Frankfurter Erstaufführung (von Thomas Tillmann)
Dortmund (24.06.2014): Aus gesundheitlichen Gründen muss Cecilia Bartoli ihr Rollen-Debüt in Rossinis L'Italiana in Algeri im Konzerthaus absagen, die Vorstellungen entfallen (von Thomas Molke)
Monschau (Juni 2014): Zum mittlerweile 13. Mal locken vom 8. bis zum 17. August 2014 die Monschauer Festspiele zu zahlreichen Open-Air-Veranstaltungen auf die Monschauer Burg (von Thomas Molke)
Osnabrück (21.06.2014): Yona Kim beleuchtet in Walter Braunfels' Oper Die Vögel das Lebensgefühl und die Kriegseuphorie der künstlerischen Avantgarde (von Ursula Decker-Bönniger)
Dortmund (22.06.2014): Dem sechsten Klangvokal Musikfestival gelingt mit Falvettis Oratorium Il diluvio universale in der Reinoldikirche ein fulminanter Festival-Abschluss (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (22.06.2014): Alles, was auf das Rokoko verweist, wird kurzerhand gestrichen - Dietrich W. Hilsdorf erzählt Tschaikowskys Pique Dame an der Schwelle zum 20. Jahrhundert ziemlich modern (von Stefan Schmöe)
Liège (20.06.2014): Zum Saison-Ausklang inszeniert der Intendant der Opéra Royal de Wallonie, Stefano Mazzonis di Pralafera, Rossinis selten gespielte Oper La Gazzetta erstmals mit dem 2012 wiederentdeckten Quintett im ersten Akt (von Thomas Molke)
Berlin (15.06.2014): Die Komische Oper wagt sich an Zimmermanns Soldaten in der Regie von Calixto Bieito (von Lisa Jüttner)
Hamburg (19.06.2014): Jetske Mijnssen lässt an der Staatsoper Händels Almira in opulenter Ausstattung durch die Jahrhunderte wandeln, die eigentliche Handlung bleibt dabei allerdings auf der Strecke (von Thomas Molke)
Berlin (16.06.2014): Startenor Vittorio Grigolo kann bei der konzertanten Aufführung in der Philharmonie Berlin die hohen Erwartungen an sein Rollendebüt als Werther nicht ganz einlösen (von Ursula Decker-Bönniger)
Düsseldorf (18.06.2014): Der Britten-Zyklus an der Deutschen Oper am Rhein endet mit Brittens letzter großer Oper Death in Venice in einer bewegenden Inszenierung von Immo Karaman (von Thomas Molke)
Frankfurt (14.06.2014): Die Oper Frankfurt gratuliert Richard Strauss mit einer konzertanten Aufführung der Liebe der Danae originell zum 150. Geburtstag (von Thomas Tillmann)
Leipzig (14.06.2014): Richard Strauss' Die Frau ohne Schatten bleibt als Bühnentechnik-Show ohne überzeugende Personenregie reichlich oberflächlich (von Bernd Stopka)
Wuppertal (14.06.2014): Den Wuppertaler Bühnen gelingt mit der selten gespielten Oper König Roger (Król Roger) von Karol Szymanowski in einer bewegenden Inszenierung von Jakob Peters-Messer ein grandioser Saisonabschluss (von Thomas Molke)
Detmold / Solingen (12.06.2014): Das Landestheater Detmold zieht mit der West Side Story durchs Land (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (13.06.2014): Cathy Marston präsentiert mit dem Ballett im Revier eine gelungene Adaption von Anton Tschechows Drama Drei Schwestern mit Musik von Sergej Rachmaninow, Galina Ustwolskaya und Arvo Pärt (von Thomas Molke)
Berlin (09.06.2014): Ein vielversprechendes Debüt beim VIII. Abonnementskonzert der Staatskapelle Berlin: Der 25-jährige Lahav Shani aus Israel dirigiert ein großartiges Mahler-Konzert (von Christoph Wurzel)
Halle (08.06.-09.06.2014): Bei den Händel-Festspielen gibt es in der Oper Halle Händels selten gespielte heroische Oper Arminio in einer recht verwirrenden Inszenierung von Nigel Lowery und im Goethe-Theater Bad Lauchstädt Riccardo I., Re d'Inghilterra in einer ebenfalls recht eigenwilligen Lesart von Clara Kalus, wobei beide Inszenierungen zumindest musikalisch überzeugen können (von Thomas Molke)
Berlin (06.06.2014): Die Deutsche Oper Berlin würdigt Benjamin Britten mit einem beeindruckenden Billy Budd in einer Inszenierung von David Alden (von Christoph Wurzel)
Frankfurt (01.06.2014): Kammermusik von Telemann, Jubilar Carl Philipp Emmanuel Bach und Vater Johann Sebastian gab es beim Kaisersaalkonzert im Römer (von Ingo Negwer)
Saarbrücken (07.06.2014): Der Mond stürzt auf die Erde und entfesselt in der Frau ohne Schatten eine musikalische Sternstunde (von Bernd Stopka)
Essen (10.5.2014): Und noch einmal Anja Harteros in Essen - da holt sie das erste, seinerzeit ausgefallene "Artist in Residence"-Konzert unter dem Motto Le bonne chanson nach (von Thomas Tillmann)
Salzburg (07.06.2014): Bei den Salzburger Pfingstfestspielen setzt Cecilia Bartoli in der Titelpartie von Rossinis La Cenerentola hohe Maßstäbe für die diesjährige Festspielsaison (von Thomas Molke)
Dortmund (06.06.2014): Bei der konzertanten Aufführung von Bellinis Oper I Capuleti e i Montecchi im Konzerthaus im Rahmen des Klangvokal Musikfestivals begeistert Jana Kurucová in der Partie des Romeo als Ersatz für die erkrankte Vivica Genaux (von Thomas Molke)
Hagen (07.06.2014): Soldaten an der Front verlieren die Nerven - das Opfer ist Verdis Otello (von Stefan Schmöe)
Augsburg (9.-11.5.2014): Zauber der leisen Töne - Impressionen vom Internationalen Festival der Laute (von Ingo Negwer)
Würzburg (23.5. - 29.6.2014): Das Mozartfest Würzburg 2014 denkt Mozart in die Zukunft (von Joachim Lange)
Dresden (30.05.2014): Szenisch bleibt vieles dunkel, aber musikalisch trumpfen Christian Thielemann und ein exquisites Verdi-Ensemble hell leuchtend auf mit Simon Boccanegra (von Joachim Lange)
Göttingen (31.05.2014): Den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen gelingt mit Händels selten gespielter heroischer Oper Faramondo eine Produktion, die musikalisch begeistert und in der modernen Inszenierung von Paul Curran überzeugt (von Thomas Molke)
Dortmund (30.05.2014): Beim Klangvokal Musikfestival präsentiert das Puppentheater "Buchty a Ioutky" Cavallis La Calisto mit Marionetten und Menschen, wobei die Puppen in der Inszenierung das Nachsehen haben (von Thomas Molke)
Bielefeld (29.05.2014): Andrea Schwalbach inszeniert am Theater Bielefeld Benjamin Brittens Kammeroper The Rape of Lucretia als Gerichtsverhandlung, in der die Geschehnisse nachgestellt werden (von Thomas Molke)
München (25.05.2014): Operngroßtat - Andreas Kriegenburg findet beklemmende Bilder für Zimmermanns Soldaten (von Roberto Becker)
Dortmund (27.05.2014): Unter dem Titel Phönix kombiniert der Dortmunder Ballettdirektor Xin Peng Wang im Rahmen des Klangvokal Musikfestivals John Rutters Mass of the Children als übergreifendes Projekt von Tanz, Chor und Musik mit dem interkulturellen Jugendprojekt Mittendrin (von Thomas Molke)
Amsterdam (10./25.05.2014): Theater für Herz und Kopf bietet die spannende Faust-Inszenierung von "La fura del baus"-Mitglied Álex Ollé (von Thomas Tillmann)
Schwetzingen (22.05.2014): Schöne Musik wird Hasses dramaturgisch wenig stringenten Leucippo auf Dauer nicht retten können (von Joachim Lange)
Mannheim (24.05.2014): Das Nationaltheater Mannheim präsentiert Verdis selten gespielte Oper Stiffelio in einer spannenden Inszenierung (von Christoph Wurzel)
Essen (24.05.2014): Anja Harteros gratuliert Richard Strauss mit einer großartigen, aber nicht perfekten Wiedergabe der "Vier letzten Lieder" (von Thomas Tillmann)
Frankfurt (25.05.2014): Georg Philipp Telemanns polyglottes Operndrama Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe avanciert im Bockenheimer Depot in der musikalischen Bearbeitung von Titus Engel und der spannenden Inszenierung von Florentine Klepper zu einem musikalischen und szenischen Höhepunkt der diesjährigen Spielzeit (von Thomas Molke)
Kassel (24.05.2014): Das Staatstheater Kassel zeigt in Richard Strauss' Die Frau ohne Schatten das Erkämpfen der Mutterschaft während des Ersten Weltkriegs (von Bernd Stopka)
Gießen (24.05.2014): Opernintendantin Cathérine Miville gräbt mit Emilio Arrietas Die Eroberung von Granada spanischen Belcanto aus (von Thomas Molke)
Münster (21.05.2014): Das 8. Sinfoniekonzert beschäftigt sich mit Nachkriegs- bzw. Kriegskompositionen von Igor Strawinsky und Richard Strauss (von Ursula Decker-Bönniger)
Dortmund (15. - 18.05.2014): Bei der Zeitinsel Dvorák begeistert das Budapest Festival Orchestra gleich in vier Konzerten (von Christoph Wurzel)
Köln (18.05.2014): Der "neue" Kölner Otello ist eigentlich ein alter Hut aus Stockholm (von Thomas Tillmann)
Hannover (17.05.2014): Don Giovanni sehen Sie in der Regie von Benedikt von Peter nicht. Aber Sie sehen durch dessen Augen. (von Joachim Lange)
Essen (24.05.2014): An der Vlaamse Opera Antwerpen und Gent hat Robert Carsen Ende des letzten Jahrtausends Jenufa inszeniert - in Essen funktioniert diese Regie noch immer (von Stefan Schmöe)
Düsseldorf (23.05.2014): Adriana Hölszky und Martin Schläpfer tasten sich in DEEP FIELD musikalisch-tänzerisch an die Grenzen des Universums heran (von Stefan Schmöe)
Dortmund (22.05.2014): Das sechste Klangvokal Musikfestival wird in der St. Reinoldikirche mit einer konzertanten Aufführung von Monteverdis L'Orfeo eröffnet (von Thomas Molke)
Hagen (21.05.2014): Ballettdirektor Ricardo Fernando widmet in einem TANZFONDS ERBE Projekt unter dem Titel Der Schrank der Georgi der zu Unrecht vergessenen Ballettmeisterin Yvonne Georgi einen Ballettabend mit rekonstruierten Choreographien (von Thomas Molke)
Frankfurt (11.05.2014): Portrait des Verführers als alter Mann - Christof Loy findet für den Don Giovanni große Bilder (von Roberto Becker)
Bonn (18.05.2014): Die Oper Bonn präsentiert Jules Massenets selten gespielte Comédy-lyrique Thaïs in einer bewegenden Inszenierung von Francisco Negrin (von Thomas Molke)
Dortmund (17.05.2014): Jens-Daniel Herzog verlegt Mozarts Die Entführung aus dem Serail in einen Dortmunder Hinterhof (von Thomas Molke)
Liège (16.05.2014): Die Opéra Royal de Wallonie trumpft mit zwei hervorragenden Sängerinnen in Donizettis Maria Stuarda auf, wobei Francesco Espositos Inszenierung eher konventionell bleibt (von Thomas Molke)
CD (Mai 2014): (und sonst ...) Jazz meets Mittelalter - das Tiburtina Ensemble und das David Doruzka Trio crossovern hörenswert in die Apokalypsis (von Michael Magercord)
CD (Mai 2014): (Jazz) Bettina Pohle & Ralf Ruh Trio zeigen wie Jazz geht - authentisch und mit viel Können entführen sie uns auf ihrer aktuellen CD Sophisticated Lady in die Welt der Jazz Standards (von Susanne Westerholt)
Wuppertal (12.05.2014): Zum Ende des 40-jährigen Jubiläums des Wuppertaler Tanztheaters ist Pina Bauschs Ahnen in einer überzeugenden Neueinstudierung zu erleben (von Thomas Molke)
Münster (10.05.2014): In Ulrich Peters' Inszenierung von Strawinskys The Rake's Progress wird der Wüstling zum unbedarften Träumer ohne satirischen Biss (von Ursula Decker-Bönniger)
Krefeld (10.05.2014): Don Giovanni treibt sich im Ney Nork der 1930er-Jahre herum. Steinerne Gäste, die ihn zur Hölle fahren lassen könnten, gibt es da nicht. (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (08.05.2014): Das Musiktheater im Revier präsentiert Benjamin Brittens einzige komische Oper Albert Herring in einer stimmlich und darstellerisch überzeugenden Inszenierung von Thomas Weber-Schallauer (von Thomas Molke)
Bielefeld (04.05.2014): Antiker Mythos mit etwas anderem Ende: In Bielefeld wird Luigi Cherubinis Médée nicht zur Kindsmörderin, sondern nimmt gemeinsam mit ihnen an Jason Rache (von Thomas Molke)
Berlin (8.3./26.4.2014): Der Komischen Oper und den Geschwistern Pfister gelingt mit Dostals Clivia eine Punktlandung (von Thomas Tillmann))
Detmold (12.4./3.5.2014): Die Schöpfung ist längst ein Fall für's Sanatorium - Written on Skin von George Benjamin (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (03.05.2014): Christa Platzer begeistert im Kleinen Haus in Non je ne regrette rien, einer szenischen Lesung mit Chansons, in ihrer Paraderolle als Edith Piaf (von Thomas Molke)
Düsseldorf (30.04.2014): Joan Anton Rechi inszeniert Massenets Werther als Retrospektive des sterbenden Protagonisten (von Thomas Molke)
Dortmund (27.04.2014): Jens-Daniel Herzog inszeniert Joseph Haydns Oratorium Die Jahreszeiten als Geschichtsstunde der Bundesrepublik Deutschland (von Thomas Molke)
Köln (12./27.04.2014): Der scheidende GMD Markus Stenz verabschiedet sich mit einem Freischütz, der szenisch ziemlich nichtssagend ist, das aber ziemlich grell (von Stefan Schmöe)
Hagen (26.04.2014): Massenets Don Quichotte kämpft gegen die Industrie- und Spaßgesellschaft (von Stefan Schmöe)
Leverkusen (25.04.2014): Im Bayer Kulturhaus gibt es mit Domenico Scarlattis La Dirindina und Pergolesis La serva padrona zwei Intermezzi mit einem kulinarisch-pantomimischen Intermezzo mit dem Starpantomimen Milan Sládek (von Thomas Molke)
Baden-Baden (12.04.2014 - 21.04.2014): Im Rahmen der Osterfestspiele 2014 der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden gibt es neben einer eher routiniert als inspiriert inszenierten Manon Lescaut mit einer großartigen Eva Maria Westbroek auch noch eine Kleine Manon mit Happy End als Fassung für Kinder, des Weiteren Bachs Johannespassion in einer szenischen Umsetzung und ein Konzert der Sonderklasse mit Yefim Bronfman und Zubin Mehta (von Christoph Wurzel)
Amsterdam (20.04.2014): Jacquelyn Wagner gratuliert als Arabella Richard Strauss wunderbar zum Geburtstag (von Thomas Tillmann)
Gelsenkirchen (21.04.2014): Das Musiktheater im Revier beweist in seiner Reihe MiR Goes Operette, dass Lehárs Das Land des Lächelns auch konzertant überzeugen kann (von Thomas Molke)
Essen (19.04.2014): Händels Ariodante überzeugt im Aalto-Theater musikalisch, kann szenisch aber nicht über einige Längen hinwegtäuschen (von Thomas Molke)
Berlin (17.04.2014): Im Rahmen der Festtage begeistert Federico Tiezzis Inszenierung von Verdis Simon Boccanegra aus dem Jahr 2009 mit einem großartigen Solistenensemble, allen voran Plácido Domingo in der Titelpartie (von Thomas Molke)
Berlin (16.04.2014): Sasha Waltz macht zwar bei den Festtagen in der Staatsoper im Schiller Theater Wagners Tannhäuser nicht zu einem Tanzhäuser, integriert aber dennoch verstärkt tänzerische Elemente in diese große romantische Oper (von Thomas Molke)
Salzburg (12.04.2014): Zwar kapituliert die Regie vor den gewaltigen Dimensionen des Großen Festspielhauses, aber diese Arabella in luxuriöser Besetzung wird ohnehin zum Triumph der Sächsischen Staatskapelle und ihrem Chefdirigenten Christian Thielemann (von Joachim Lange)
Wuppertal (13.04.2014): Mit Händels Alcina macht der zum Ende der Spielzeit scheidende Opernintendant Johannes Weigand dem Wuppertaler Publikum musikalisch und szenisch ein schönes Abschiedsgeschenk (von Thomas Molke)
Gießen (12.04.2014): Andriy Zholdak stülpt Bohuslav Martinůs komischer Oper Mirandolina einen religiösen Kontext über, der einerseits nicht aufgeht, anderseits dem Stück die eigentliche Komik raubt (von Thomas Molke)
Düsseldorf (10.04.2014): Das Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein präsentiert mit Karl Amadeus Hartmanns Wachsfigurenkabinett mit einem ambitionierten jungen Ensemble fünf Opern-Miniaturen (von Thomas Molke)
Essen (08.04.2014): David Dawson verzaubert mit seiner Version von Adolphe Adams Giselle die Anhänger des klassischen Handlungsballettes (von Thomas Molke)
Aachen (06.04.2014): Im Rahmen des über drei Jahre angelegten Zyklus mit Händels Ariost-Opern deutet Jarg Pataki die Zauberoper Alcina als Künstlerinnen-Drama (von Thomas Molke)
Nürnberg (05.04.2014): Im Staatstheater Nürnberg vermag nach dem Rheingold auch Die Walküre das Publikum zu begeistern, auch wenn nicht jeder Regie-Einfall von Georg Schmiedleitner nachvollziehbar ist (von Thomas Molke)
Meiningen (04.04.2014): Im Südthüringischen Staatstheater Meiningen wird Der Rosenkavalier erfolglos renoviert (von Bernd Stopka)
Wuppertal (02.04.2014): In der Reihe "Oper in der Stadt" touren die Wuppertaler Bühnen mit Adolphe Adams Der Torero oder Liebe im Akkord in einer spritzigen Inszenierung von Björn Reinke durch unterschiedliche Betriebsstätten von Wuppertaler Unternehmen (von Thomas Molke)
Zürich (22.03.2014): Tatjana Gürbaca bringt mit ihrer Inszenierung von Verdis Aida das konservative Publikum in Zürich auf die Barrikaden (von Thomas Tillmann)
Bonn (31.03.2014): Sinn oder Unsinn? Jürgen R. Weber weitet Walter Braunfels' Oper Der Traum ein Leben zu einem gewaltigen Spektakel aus (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (31.03.2014): Rossinis selten gespielte Oper Die diebische Elster (La gazza ladra) überzeugt musikalisch, David Aldens Regieansatz wirft szenisch allerdings einige Fragen auf (von Thomas Molke)
Göttingen (21.03.2014): Wie ist es eigentlich, wenn jenseits der Musikzentren mal nicht Mozart, Beethoven oder Brahms gespielt wird? Ein Abstecher zum Symphoniekonzert mit dem Untertitel Liturgisch nach Göttingen (von Michael Magercord)
Münster (29.03.2014): Vom Münchner Gärtnerplatztheater aus sind die Piraten von Penzance losgesegelt und liegen in Holger Seitz' amüsanter Regie derzeit in Münster vor Anker (von Stefan Schmöe)
Bremen (29.03.2014): John Fulljames gelingt im Theater am Goetheplatz eine bewegende Umsetzung von Bohuslav Martinůs selten gespielter phantastischer Oper Juliette (von Thomas Molke)
Düsseldorf (28.03.2014): Das Ballett am Rhein tanzt, wie es im Inneren eines Computers zugeht - aber zum Glück kombiniert der Ballettabend b.19 die etwas missglückte Uraufführung von Antoine Jullys Hidden Features mit Merce Cunninghams reduziertem Scenario und Hans van Manens grandioser Großer Fuge (von Stefan Schmöe)
Dresden (23./24.03.2014): Mit quietschbunten Kostümen bekommt Andreas Kriegenburg Così fan tutte nicht in den Regiegriff (von Roberto Becker)
Baden-Baden (März 2014): Bereits zum zweiten Mal sind die Berliner Philharmoniker bei den Osterfestspielen 2014 zu Gast in Baden-Baden (von Christoph Wurzel)
Erfurt (März 2014): Bei den 21. DomStufen-Festspielen gibt es in diesem Jahr als Welturaufführung den Jedermann als Rockoper mit Musik von Wolfgang Böhmer und einer bearbeiteten Textfassung von Peter Lund (von Thomas Molke)
Liège (25.03.2014): In der Opéra Royal de Wallonie gibt es Verdis Aida in einem bombastischen Bühnenbild, aber leider mit nur spärlicher Personenregie (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (22.03.2014): Michael Schulz inszeniert Janaceks Jenufa spannend wie einen Krimi (von Ursula Decker-Bönniger)
Dortmund (22.03.2014): Die Oper Dortmund begeistert mit Rossinis La Cenerentola in einer phantasievollen Inszenierung von Erik Petersen mit einem absolut spielfreudigen Ensemble (von Thomas Molke)
Köln (22.03.2014): Für eine Oper aus dem Geiste des protestantischen Dichtermilieus des späten 18. Jahrhunderts ist die Trinitatiskirche eigentlich kein schlechter Aufführungsort, man müsste nur etwas daraus machen - Jakob Lenz von Wolfgang Rihm (von Stefan Schmöe)
München (16.03.2014): Wird Norman Mailer als Auto wiedergeboren? Darüber ließ sich in Matthew Barney und Jonathan Beplers sechsstündiger Filmoper (oder Opernfilm?) River of Fundament sinnieren (von Joachim Lange)
Osnabrück (19.03.2014): Im Theater Osnabrück gibt es die szenische Erstaufführung von Dvoráks Frühwerk Vanda (von Ursula Decker-Bönniger)
Bad Wildbad (März 2014): Im Rahmen des 26. Belcanto-Opera Festivals Rossini in Wildbad wird rechtzeitig zum 150. Geburtstag das restaurierte Königliche Kurtheater eingeweiht (von Thomas Molke)
Göttingen und Halle (März 2014): Die Internationalen Händel-Festspiele in Göttingen und die Händel-Festspiele in Halle (Saale) stehen in diesem Jahr ganz im Zeichen des 300-jährigen Jubiläums der Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover (von Thomas Molke)
Düsseldorf (16.03.2014): Aus dem Repertoire: Der Rosenkavalier in wunderbar nostalgischer Inszenierung von Otto Schenk (von Stefan Schmöe)
Nürnberg (März 2014): Zum 300. Geburtstag von Christoph Willibald Gluck gibt es schon einmal einen Ausblick auf die im Juli in und um Nürnberg stattfindenden Internationalen Gluck-Opern-Festspiele (von Thomas Molke)
Essen (08.03.2014): Camilla Nylund springt bei der Essener Strauss-Gala für die erneut absagende Anja Harteros ein (von Thomas Tillmann)
Berlin (09.03.2014): Nicolas Stemann lässt an der Staatsoper Elfriede Jelinek auf Wagners Ring des Nibelungen prallen - heraus kommt Rein Gold (von Roberto Becker)
Wuppertal (14.03.2014): Der neue Opernintendant Toshiyuki Kamioka geht in Wuppertal ab der kommenden Spielzeit neue Wege und verzichtet auf ein fest engagiertes Solisten-Ensemble (von Thomas Molke)
Neuburg (März 2014): Auch im 46. Jahr verspricht Horst Vladar in der Neuburger Kammeroper im Juli 2014 mit Manuel Garcías Der Kalif von Bagdad (Il Califfo di Bagdad) eine absolute Rarität (von Thomas Molke)
CD (März 2014): (Rock-Pop) Archy Marshall alias King Krule veröffentlicht mit 19 Jahren sein Debut-Album 6 Feet Beneath the Moon - eine verblüffende Stimme, aber inhaltlich leider ebenso verblüffend harmlos (von Susanne Westerholt)
Hagen (08.03.2014): Lola rennt, anders als in Tom Tykwers Filmvorlage, direkt in den Kitschhimmel (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (08.03.2014): Antonio Vivaldis Orlando furioso begeistert mit hervorragenden Sängerdarstellern in der peppigen Inszenierung von David Bösch auch noch vier Jahre nach der Premiere (von Thomas Molke)
Stuttgart (02.03.2014): Komponist Mark Andre schickt sein Personal auf die Suche nach dem gelobten Land, lässt die Einreisebestimmungen aber unklar - die Uraufführung von Wunderzaichen (von Joachim Lange)
Dortmund (05.03.2014): Der Oper Dortmund hat mit Katharina Thomas Inszenierung von Bizets Carmen einen regelrechten Publikumsrenner im Programm (von Thomas Molke)
Münster (01.03.2014): Stefan Behnke setzt im Großen Haus Tom Waits' Kult-Musical The Black Rider spritzig und unterhaltsam in Szene (von Ursula Decker-Bönniger)
Essen (02.03.2014): Nach Zürich ist Christof Loys Inszenierung von Vincenzo Bellinis Belcanto-Rarität La Straniera mit einer überragenden Marlis Petersen in der Titelpartie nun am Aalto-Theater zu erleben (von Thomas Molke)
Karlsruhe (01.03.2014): Im Rahmen der 37. Händel-Festspiele begeistert die renommierte Compagnia Marionettistica Carlo Colla e Figli aus Mailand gemeinsam mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner mit einer barocken Umsetzung von Händels Zauberoper Rinaldo (von Thomas Molke)
Krefeld (01.03.2014): Manon erliegt der Faszination des Geldes - eine spätbarocke Angelegenheit? (von Stefan Schmöe)
Dortmund ( März 2014): Torsten Mosgraber stellt das sechste Klangvokal Musikfestival in Dortmund mit insgesamt 30 Aufführungen vom 22.05.2014 - 22.06.2014 unter das Motto "Von der Suche nach dem Glück" (von Thomas Molke)
Basel (20./24.02.2014): Ziemlich kompliziertes Märchen - Achim Freyer legt seine Bildfantasien über Heinz Holligers herausforderndes Schneewittchen (von Joachim Lange)
CD (Februar 2014): (und sonst ...) Dagmar Manzel ist ein beglückendes Album mit Liedern und Chansons von Friedrich Hollaender gelungen - MENSCHENsKIND (von Thomas Tillmann)
Magdeburg (22.02.2014): Ach ja, es ist Richard-Strauss-Gedenkjahr - die Oper Magdeburg startet in selbiges nicht allzu originell, aber doch gelungen mit dem Rosenkavalier (von Joachim Lange)
Dresden (21.02.2014): Weil Intendant Serge Dorny aus heiterem Himmel seine Kündigung erhält, gerät die grellbunte Premiere von Schostakowitschs Moskau, Tscherjomuschki zur Nebensache (von Joachim Lange)
Dortmund (22.02.2014): Xin Peng Wang gelingt in seinem neuen Ballettabend Geschichten aus dem Wiener Wald zur Musik von Johann Strauß (Sohn) und Alban Berg eine grandiose Umsetzung von Ödön von Horváths gleichnamigem Volksstück (von Thomas Molke)
Osnabrück (19.02.2014): Als "mutiges" Projekt inszeniert das Theater Osnabrück die Johannes-Passion mit Musik von Arvo Pärt, Steve Reich und Igor Strawinsky (von Ursula Decker-Bönniger)
Karlsruhe (21.02.2014): Zur Eröffnung der 37. Händel-Festspiele gibt es Händels unbekannte Oper Riccardo Primo in der Inszenierung von Benjamin Lazar als barocken Ohren- und Augenschmaus (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (21.02.2014): Das gibt es nicht nur hier in Gelsenkirchen: Oliver Augst und John Birke konzipieren ein witzig-intelligentes Sprechstück zum Thema "Arbeit" für Chor und vier Solisten - Stadt der 1000 Feuer (von Stefan Schmöe)
Bonn (16.02.2014): Großer Festakt in der Bundesstadt Bonn am Rhein zur Feier der jüngsten militärischen Erfolge - Dietrich W. Hilsdorf arbeitet sich noch einmal an Verdis Aida ab (von Stefan Schmöe)
Münster (15.02.2014): Aron Stiehl siedelt Hector Berlioz' große Künstleroper Benvenuto Cellini zwischen Klamauk und Graffiti an und verliert dabei ein wenig den durchgängigen roten Faden (von Thomas Molke)
CD (Februar 2014): (Musiktheater) Sébastien d'Hérin und das Orchester „Les Nouveaux Caractères“ überraschen mit einer peppigen Ersteinspielung von Jean-Philippe Rameaus wenig bekannte Ballettoper Les Surprises de l'Amour (von Susanne Westerholt)
Aachen (09.02.2014): Das Theater Aachen präsentiert Verdis Don Carlo in der fünfaktigen Modena-Fassung musikalisch überzeugend, auch wenn die Inszenierung Schwächen hat (von Thomas Molke)
Hagen (08.02.2014): Das Ballett Hagen präsentiert in seinem neuen Ballettabend Terra brasilis das bevölkerungsreichste Land Südamerikas in drei zeitgenössischen brasilianischen Choreographien fernab von Fußball, Karneval und Zuckerhut (von Thomas Molke)
Wuppertal (07.02.2014): Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Kulturstiftung NRW gelingt den Wuppertaler Bühnen mit der Uraufführung von Stephan Winklers "musikalischer Bildgeschichte" Der Universums-Stulp nach Eugen Egners gleichnamigem Roman eine vom Publikum begeistert aufgenommene Premiere (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (01.02.2014): Mit Leonard Bernsteins erstem Musical On the Town knüpft das Musiktheater im Revier in einer schwungvollen Inszenierung an eine alte Tradition an, die das Haus zu Beginn des Jahrtausends zu einer "Musicalhochburg des Reviers" gemacht hat (von Thomas Molke)
Berlin (29.01.2014): Die Staatsoper im Schiller-Theater präsentiert mit Leoš Janáčeks Katja Kabanowa eine höchst lohnende Übernahme aus Brüssel mit einem großartigen Ensemble und einer fantastisch spielenden Staatskapelle unter der Leitung von Simon Rattle (von Christoph Wurzel)
Berlin (18./23.01.2014): Ziemlich krude, was Sergej Prokofjew da 1928 in seinem Feurigen Engel zusammenphantasiert - aber Henrik Nánási und Benedict Andrews machen an der Komischen Oper eindrucksvolles Theater daraus (von Roberto Becker)
Münster (28.01.2014): Im Rahmen des KlangZeit Festivals Münster präsentiert das Sinfonieorchester Münster das 5. Sinfoniekonzert als tönernes Zeitdokument mit Werken von Schönberg, Jarrell und Tschaikowsky (von Ursula Decker-Bönniger)
Hagen (29.01.2014): Dem Theater Hagen gelingt mit Andrew Lloyd Webbers Rockoper Jesus Christ Superstar musikalisch ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen Spielzeit (von Thomas Molke)
Bremen (26.01.2014): Nur Poesie? Benedikt von Peter erfindet La Bohème neu (von Roberto Becker)
Essen (26.01.2014): Die russische Koloratursopranistin Olga Peretyatko tritt mit einer Operngala in der Essener Philharmonie in der Reihe "Große Stimmen" auf, auch wenn die Stimme nicht wirklich groß ist (von Thomas Tillmann)
CD (Januar 2014): (Klassik) Marcus Bosch und die Staatsphilharmonie Nürnberg setzen mit Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60 die Kompletteinspielung der Sinfonien von Antonin Dvořák fort (von Thomas Molke)
Baden-Baden (18.01.2014): Im Konzerthaus Baden-Baden stemmt Mitsuko Uchida Beethovens Diabelli-Variationen und noch eine Schubertsonate (von Christoph Wurzel)
CD (Januar 2014): (Rock-Pop) Ana Popovic gilt als eine der Besten auf der Gitarre und beeindruckt auf ihrem aktuellen Album Can You Stand the Heat darüber hinaus mit einer gewaltigen Stimme (25.01.2014)
Wuppertal (24.01.2014): Das Wuppertaler Tanztheater hat Pina Bauschs Bandoneon neu einstudiert (von Stefan Schmöe)
Hamburg (19.01.2014): Die Staatsoper Hamburg beginnt das Jahr mit Bizets Carmen in einer Starbesetzung (von Ursula Decker-Bönniger)
Dresden (19.01.2014): In der Semperoper wird unter dem Dirigat von Christian Thielemann Richard Strauss' Elektra mit einem großartigen Ensemble zu einer Sternstunde (von Bernd Stopka)
Nürnberg (19.01.2014): Auch in Nürnberg wagt sich ein Schauspiel-Regisseur an Wagners monumentalen Ring: Georg Schmiedleitner inszeniert den Vorabend Das Rheingold als Kammerspiel mit einer ausgeklügelten Personenregie in einer respektablen musikalischen Umsetzung (von Thomas Molke)
Dortmund (18.01.2014): Im Konzerthaus Dortmund beendet Andrea Marcon mit dem La Cetra Barockorchester Basel die "Zeitinsel" Antonio Caldara mit der Wiederentdeckung von Caldaras La concordia de' pianeti, einem Applausus musicus für die damalige Kaiserin Elisabeth Christine von Österreich (von Thomas Molke)
Düsseldorf (18.01.2014): Neue Helden braucht die finanzkrisengeschüttelte Gesellschaft - und treibt dem Lohengrin doch schnell alles Wunderbare aus, das aber sehr spannend (von Stefan Schmöe)
Duisburg (17.01.2014): Der Weg zur wohligen Trauer bei Gorecki führt über Webern und Killmayer - der Ballettabend b.18 vereinigt Balanchines Episodes mit Schläpfers Sinfonien und Christes Sorrowful Songs. (von Stefan Schmöe)
Essen (15.01.2014): Pergolesi bei Kerzenschein - Philippe Jarrousky und Julia Lezhneva betören in der Philharmonie (von Thomas Tillmann)
Dortmund (17.01.2014): Im zweiten Konzert im Rahmen der "Zeitinsel Antonio Caldara" im Dortmunder Konzerthaus stellt Andrea Marcon unter dem Titel Concerto da camera Caldaras Instrumentalwerke Vivaldis Le quattro stagioni gegenüber (von Thomas Molke)
Dortmund (16.01.2014): Andrea Marcon beginnt im Dortmunder Konzerthaus die "Zeitinsel" zu dem unbekannten Barockkomponisten Antonio Caldara unter dem Titel Concerto di arie mit exquisiten Arien aus dessen zahlreichen Opern und Oratorien (von Thomas Molke)
Hannover (12.01.2014): In der Staatsoper finden Cavalleria rusticana und Der Bajazzo ein noch dramatischeres Ende als üblich (von Bernd Stopka)
Dortmund (11.01.2014): Dem Theater Dortmund gelingt mit einem hervorragenden Ensemble eine gelungene Umsetzung von Franz Lehárs Der Graf von Luxemburg (von Thomas Molke)
Dessau (05.01.2014): In Dessau ist erneut die deutsche Erstaufführung von Jules Massenets' Oper Esclarmonde in einer hervorragenden musikalischen Umsetzung zu erleben (von Thomas Molke)
Berlin (01.01.2014): Der Rias Kammerchor präsentiert mit der Akademie für Alte Musik Berlin zum Jahresauftakt Haydns Vier Jahreszeiten (von Christoph Wurzel)
Karlsruhe (Januar 2014): Das Programm der 37. Händel-Festspiele in Karlsruhe vom 21.02. - 03.03.2014 spannt einen weiten Bogen von der Ritterromantik der Kreuzzüge bis hin zur Bedeutung des Tanzes für die französische Barockoper (von Thomas Molke)


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