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Musiktheater 2017 / 2018
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Die Theaterfotografen

Heidenheim (20.07.2018): Im Rahmen des Zyklus der frühen Verdi-Opern in chronologischer Reihenfolge konzentriert sich Tobias Heyder bei den Opernfestspielen Heidenheim in seiner Inszenierung von Verdis vierter Oper I Lombardi mit der Black-Box-Optik auf die inneren Konflikte der Hauptfiguren (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (19.07.2018): Beim Belcanto Opera Festival Rossini in Wildbad lässt Festivalleiter Jochen Schönleber in Rossinis Moïse die Hebräer in abstrakten Bildern durch das Rote Meer ziehen (von Thomas Molke)
Heidenheim (18.07.2018): Bei den Opernfestspielen Heidenheim siedelt Helen Malkowsky Verdis Nabucco im modernen Nahostkonflikt an (von Thomas Molke)
Köln (15.07.2018): Renaud Doucet siedelt Domenico Cimarosas komische Oper Il matrimonio segreto als verrücktes Spektakel im Hühnerstall an (von Thomas Molke)
Bad Wildbad (14.07.2018): Beim Belcanto Opera Festival Rossini in Wildbad persifliert Lorenzo Regazzo in Rossinis Erstlingswerk La cambiale di matrimonio das moderne Regietheater mit modernem Regietheater (von Thomas Molke)
Lyon (25.6./3.7.2018): David Marton schickt Don Giovanni in eine eisige Hölle auf Erden (von Roberto Becker)
Bad Wildbad (13.07.2018): Zum 30. Geburtstag von Rossini in Wildbad gibt es Rossinis L'equivoco stravagante als Gastspiel der Staatsoper Russe / Bulgarien in einer Inszenierung des Festspielleiters Jochen Schönleber (von Thomas Molke)
Erl (06.07.2018): Gustav Kuhn präsentiert bei den Tiroler Festspielen Erl mit Rossinis Ermione eine absolute Rarität, leider lässt die Inszenierung einige Fragen unbeantwortet (von Thomas Molke)
Wuppertal (30.06.2018): Zum Saisonabschluss gibt es nach einer abwechslungsreichen Spielzeit in Wuppertal Georges Bizets Opernklassiker Carmen in einer großartigen musikalischen Umsetzung (von Thomas Molke)
Bonn (29.06.2018): Im Rahmen der frühen Verdi-Opern gibt es in der Oper Bonn Verdis düstere Familientragödie I due Foscari in modernen, nüchternen Bildern (von Thomas Molke)
München (28.06.2018): In München ist die Neuproduktion von Wagners Parsifal um das Bühnenbild von Georg Baselitz herumgewachsen und hat sowohl schöne als auch obskure Blüten getrieben (von Bernd Stopka)
Essen (23.06.2018): Ausverkaufte Vorstellung, während die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ein wichtiges Qualifikationsspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat? Das gelingt Ben Van Cauwenbergh mit dem Aalto Ballett Essen in dem Jubiläumsabend 10 By Ben (von Thomas Molke)
München (14.06.2018): Der tapfere Soldat, komponiert von Oscar Straus, wird am Gärtnerplatztheater von Peter Konwitschny in den Operettenkrieg geschickt (von Joachim Lange)
Berlin (17.06.2018): Anna und die alten Herren - für Macbeth bietet die Staatsoper allerhand Opernerfahrung auf (von Roberto Becker)
Berlin (16.06.2018): Schostakowitschs Nase erreicht in Barrie Koskys Inszenierung die Komische Oper (von Roberto Becker)
Bonn (17.06.2018): Roland Schwab findet für die selten gespielte Musiktragödie Oberst Chabert von Hermann Wolfgang von Waltershausen eindrucksvolle Bilder (von Thomas Molke)
Osnabrück (16.06.2018): Die letzte Opernpremiere der Saison ist mit Ferrucio Busonis Doktor Faust nicht nur eine Rarität, sondern auch ein musikalischer Genuss (von Ursula Decker-Bönniger)
Gelsenkirchen (16.06.2018): Regisseurin Sonja Trebes findet ziemlich viel Lear im wenig optimistisch stimmenden Nabucco (von Stefan Schmöe)
Hagen (16.06.2018): Das neue Leitungsteam am Theater Hagen beendet die erste Spielzeit mit dem Publikumsrenner Kiss Me, Kate von Cole Porter in einer umjubelten Inszenierung mit einem spielfreudigen Ensemble und schmissigen Tanzchoreographien absolut erfolgreich (von Thomas Molke)
Dortmund (15.06.2018): Nach sieben Jahren wechselt der Intendant der Oper Dortmund, Jens-Daniel Herzog, mit seinem Team und einem Großteil des Ensembles an das Staatstheater Nürnberg und bedankt sich beim Dortmunder Publikum mit einer Abschiedsgala unter dem Titel Addio Dortmund (von Thomas Molke)
Recklinghausen (10.06.2018): Bei den Ruhrfestspielen gibt das avantgardistische Projekt Die verlorene Oper. Ruhrepos von Thorleifur Örn Arnarsson und Albert Ostermaier nicht wirklich einen Einblick in das verlorene Ruhrepos von Bertolt Brecht und Kurt Weill und ist viel zu lang (von Thomas Molke)
Dortmund (10.06.2018): Das 10. Klangvokal Musikfestival endet in der St. Reinoldikirche Dortmund mit Antonio Caldaras selten aufgeführtem Oratorium Maddalena ai piedi di Cristo (von Thomas Molke)
Düsseldorf (08.06.2018): Martin Schläpfer choreographiert Tschaikowsys Schwanensee als klassisches Handlungsballett, wenn auch nicht ganz in der bekannten Fassung von Marius Petipa und Lew Iwanow (von Thomas Molke)
Essen (07.06.2018): Mit einem leicht ironischen Blick gelingt Bruno Klimek eine kitschfreie Umsetzung von Johann Strauß' Operette Eine Nacht in Venedig (von Thomas Molke)
Enschede / Zwolle (20.04./31.05.2018): Ängste einer unglücklichen Braut - die Nederlandse Reisopera präsentiert einen sehr achtbaren fliegenden Holländer (von Stefan Schmöe)
Hannover (02.06.2018): Poulencs Dialoge der Karmelitinnen enden in Hannover nicht auf der Guillotine, sondern im gleißenden Licht (von Bernd Stopka)
Wuppertal (02.06.2018): Drei Wochen nach der letzten Uraufführung präsentiert das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch die zweite Uraufführung in dieser Spielzeit: Neues Stück II, eine Kreation von Alan Lucien Øyen (von Thomas Molke)
Dortmund (01.06.2018): Das Klangvokal Musikfestival präsentiert im Orchesterzentrum / NRW erstmals Monteverdis verschollene Oper L'Arianna in einer rekonstruierten Fassung von Claudio Cavina (von Thomas Molke)
Dortmund (27.05.2018): Marina Rebeka gibt beim Klangvokal Musikfestival ihr umjubeltes Rollen-Debüt in Verdis Giovanna d'Arco (von Thomas Molke)
Münster (26.05.2018): Christian von Götz reduziert Mozarts Don Giovanni auf clowneske Unterhaltung, und es ist fraglich, ob dieser Ansatz im 21. Jahrhundert aufgeht (von Ursula Decker-Bönniger)
Kassel (26.05.2018): In stilisierten, ästhetischen Bühnenbildern gelingt in Kassel eine eindrucksvolle Produktion von Tristan und Isolde (von Bernd Stopka)
Halle (26.05.2018): Bei den Händel-Festspiele inszeniert Sigrid T'Hooft im Goethe-Theater Bad Lauchstädt Händels Serenata Parnasso in festa mit barocker Gestik in opulenten Kostümen (von Thomas Molke)
Halle (25.05.2018): Die Händel-Festspiele in der Geburtsstadt des Komponisten starten mit einer überzeugenden Neuproduktion von Händels Berenice, Regina d'Egitto und sind damit die erste Stadt, die in der Neuzeit alle Händel-Opern szenisch auf die Bühne gebracht hat (von Thomas Molke)
Frankfurt (13.05.2018): Das gibts doch nur im Film - Claus Guth hinterfragt in der lustigen Witwe raffiniert Operettenseligkeit (von Roberto Becker)
Göttingen (21.05.2018): Die 98. Internationalen Händel-Festspiele Göttingen enden mit Händels Spätwerk Arminio mit einer musikalischen Sternstunde, nur die Regie lässt zahlreiche Fragen offen (von Thomas Molke)
Salzburg (20.05.2018): Cecilia Bartoli gibt bei den Salzburger Pfingstfestspielen ihr umjubeltes Rollen-Debüt als Isabella in Rossinis Dramma giocoso L'Italiana in Algeri (von Thomas Molke)
Salzburg (19.05.2018): Bei den Salzburger Pfingstfestspielen wird die konzertante Aufführung von Jacques Offenbachs Opéra-bouffe La Périchole im Bühnenbild der L'Italiana in Algeri durch die überbordende Spielfreude der Solisten zu einem szenischen Erlebnis (von Thomas Molke)
Hagen (06./18.05.2018): In der von Johannes Erath inszenierten europäischen Erstaufführung von Joby Talbots Everest wird der Gipfel zum Zauberberg einer ermatteten Leistungsgesellschaft (von Stefan Schmöe)
Marl (17.05.2018): Bei den Ruhrfestspielen erlebt das Rockmusikdrama The Crazy Antiwar History Rallye - Wilhelm II. von Wolfsmehl mit Musik von Sebastian Lohse seine Uraufführung (von Thomas Molke)
Wuppertal (13.05.2018): Seit dem Tod von Pina Bausch 2009 präsentiert das Tanztheater Wuppertal mit Seit sie von Dimitris Papaioannou erstmals eine abendfüllende Uraufführung eines neuen Choreographen (von Thomas Molke)
Karlsruhe (28.1./8.5.2018): Leider war das auch schon die letzte Aufführung, die wir uns angesehen haben - dabei ist Wahnfried von Avner Dorman ein langes Bühnenleben zu wünschen (von Joachim Lange)
Berlin (28.04.2018): Rolando Villazón schießt die Fledermaus ins All - schwerelos wird sie dadurch nicht (von Roberto Becker)
Gelsenkirchen (05.05.2018): Als Kooperation mit der Semperoper in Dresden bringt Intendant Michael Schulz nun auch am Musiktheater im Revier seine Inszenierung von Gaetano Donizettis L'elisir d'amore mit großem Erfolg auf die Bühne (von Thomas Molke)
Frankfurt (27.04.2018): David Hermann stellt in Janáčeks Aus einem Totenhaus einen gefangenen Journalisten in den Mittelpunkt, missversteht damit aber das Stück (von Christoph Wurzel)
Osnabrück (28.04.2018): Uraufführung im Theater am Domhof: Sidney Corbett hat Pasolinis unverfilmtes Drehbuch San Paolo für die Opernbühne bearbeitet (von Ursula Decker-Bönniger)
Köln (29.04.2018): Musikalisch grandios stürzen Bernd Alois Zimmermanns Soldaten einem merkwürdigen Ende entgegen (von Stefan Schmöe)
Essen (28.04.2018): Die Ensemble-Mitglieder Armen Hakobyan und Denis Untila stellen mit Moving Colours ihren ersten gemeinsamen abendfüllenden Ballettabend im Aalto-Theater vor (von Thomas Molke)
Bielefeld (27.04.2018): Joseph Haydns Orlando paladino irrt in Bielefeld durch Alcinas Zauberreich aus Leuchtstoffröhren (von Thomas Molke)
Düsseldorf (27.04.2018): Der Ballettabend b.35 mit Choreographien von Ohad Naharin, Ben J. Riepe und Remus Şucheană verirrt sich zwischen Moderne und Romantiksehnsucht (von Stefan Schmöe)
Oldenburg (22.04.2018): Wieder hat sich das Oldenburgische Staatstheater für eine opernrarität starkt gemacht: Roman Statkowskis Maria entwickelt sich zu einem spannenden Opernthriller (von Christoph Wurzel)
Brüssel (19.04.2018): Olivier Py stellt den Lohengrin in einen Setzkasten der deutschen Geschichte (von Joachim Lange)
Duisburg (22.04.2018): Im Rahmen der Plattform Regie stellen sich Volker Böhm und Kinga Szilágyi mit überzeugenden Inszenierungen von Donizettis Opernerstling Pygmalion und Martinůs Operneinakter Ariadne vor (von Thomas Molke)
Dortmund (21.04.2018): In der Jungen Oper fährt Volker Ludwigs und Birger Heymanns Linie 1 durch Dortmund und hat in der Inszenierung von Alexander Becker nichts von ihrer ursprünglichen Frische eingebüßt (von Thomas Molke)
Wuppertal (20.04.2018): Mit Tablet oder Smartphone irrt man in Francesca Caccinis Barockoper La liberazione di Ruggiero dall'isola d'Alcina auf der Bühne durch Alcinas Zauberlabyrinth, wobei die wunderbare Musik leider etwas untergeht (von Thomas Molke)
Bayreuth (15.04.2018): Nach siebenjähriger Restaurierung ist in Bayreuth das barocke Markgräfliche Opernhaus wiedereröffnet worden und setzt die Oper Artaserse von Johann Adolph Hasse in direkte Beziehung zur damaligen Bauherrin Wilhelmine von Bayreuth (von Christoph Wurzel)
Meiningen (13.04.2018): In Ariadne auf Naxos zeigt sich der allgegenwärtige Theaterwahnsinn, und der ist großartig (von Roberto Becker)
Berlin (25.03./01.04.2018): Auch in den Hinterhöfen behält Falstaff Größe, wenn Michael Volle ihn singt (von Roberto Becker)
Hagen (19.04.2018): Alfonso Palencia choreographiert Prokofjews Ballettklassiker Cinderella als zauberhaftes Märchen für die ganze Familie (von Thomas Molke)
Aachen (15.04.2018): Am Ende geraten Poulencs Dialogues des Carmélites in inszenatorische Schieflage, sehens- und hörenswert sind sie trotzdem (von Stefan Schmöe)
Münster (14.04.2018): In Roman Hovenbitzers Inszenierung der selten gespielten Märchenoper Cendrillon von Jules Massenet verschwimmen die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (13.04.2018): Dominique Horwitz verzichtet in seiner Inszenierung der selten gespielten Operette Moskau, Tscherjomuschki von Dimitri Schostakowitsch auf die eigentliche Handlung und setzt auf selige Walzerklänge im sowjetischen Kollektiv (von Thomas Molke)
Köln (08.04.2018): In Lotte de Beers Inszenierung von Rossinis Mosè in Egitto fungieren die Puppenspieler des niederländischen Theaterkollektivs Hotel Modern als göttliche Macht (von Thomas Molke)
Düsseldorf (07.04.2018): Die Impulse setzt die musikalische Seite - szenisch dagegen kommt der Düsseldorfer Ring im Siegfried nicht entscheidend voran (von Stefan Schmöe)
Essen (31.03.2018): Der eigentliche Täter ist der Komponist - Mariame Clément inszeniert Salome als Opernkrimi und Akt des Aufbegehrens (von Stefan Schmöe)
Wien (März 2018): Wien feiert den 100.. Geburtstag von Gottfried von Einem - mit Dantons Tod an der Staatsoper und dem Besuch der alten Dame im Theater an der Wien (von Roberto Becker)
Berlin (23.03.2018): Trotz allerlei Lokalkolorit - Stefan Herheim bremst an der Komischen Oper Offenbachs Blaubart aus (von Joachim Lange)
Krefeld (24.03.2018): Ansgar Weigner bringt die Musical-Boulevard-Komödie Otello darf nicht platzen von Brad Carroll und Peter Sham nach Ludwigs gleichnamigem Theaterstück mit großem Slapstick-Potenzial auf die Bühne (von Thomas Molke)
Hagen (24.03.2018): Eine Frage von Mensch und Tier - Mascha Pörzgen inszeniert Leoš Janačeks Das schlaue Füchslein (von Stefan Schmöe)
Amsterdam (18.03.2018): Vor fünfzig Jahren ein "Skandalon", heute ein berührendes Memento: Henzes Oratorium Das Floß der Medusa szenisch in Amsterdam (von Christoph Wurzel)
Berlin (18.03.2018): An der Deutschen Oper Berlin erlebt Erich Wolfgang Korngolds Das Wunder der Heliane eine grandiose Auferstehung (von Bernd Stopka)
Köln (18.03.2018): Im Rahmen des Forschungsprojektes "Opera buffa in Wien (1763 - 1782)" wird im Staatenhaus Leopold Florian Gassmanns Gli uccellatori in einer Inszenierung der Kammeroper des Theaters an der Wien übernommen (von Thomas Molke)
Nürnberg (17.03.2018): Musikalisch sind diese Soldaten eine Großtat - aber im Moment der Katastrophe gehen Regisseur Peter Konwitschny die Bilder aus (von Stefan Schmöe)
Halle (11.03.2018): Pastetenverkauf und Mordlust können sich ganz wunderbar ergänzen - Sweeney Todd treibt sein Unwesen in Halle (von Joachim Lange)
Braunschweig (16.03.2018): Adriana Altaras legt Elektra auf die Psychiatercouch und beleuchtet die Seelen, die sich die Braunschweiger Sängerdarsteller aus dem Leib singen (von Bernd Stopka)
Dortmund (16.03.2018): Mit einer musikalisch überzeugenden und szenisch umstrittenen Produktion von Verdis Frühwerk Nabucco verabschiedet sich Jens-Daniel Herzog nach sieben Jahren als Intendant der Oper Dortmund (von Thomas Molke)
Dessau / Halle (März 2018): In Sachsen-Anhalt hat gibt's die Dreigroschenoper gleich zweimal - mit einem klaren Punktsieg von Halle gegenüber Dessau (von Roberto Becker)
Bonn (11.03.2018): Ein doppelter Fall von religiösem Fanatismus - Laura Scozzi inszeniert Echnaton von Philip Glass (von Stefan Schmöe)
Kiel (10.03.2018): Im hohen Norden bringen Intendant Daniel Karasek und GMD Georg Fritzsch mit der Götterdämmerung Richard Wagners Ring des Nibelungen musikalisch hochwertig und szenisch überzeugend zu einem großartigen Abschluss (von Thomas Molke)
Berlin (04.03.2018): Kein Skandal - Hans Neuenfels hinterfragt in Salome Geschlechterrollen (von Roberto Becker)
Bielefeld (03./09.03.2018): Weltuntergangsgeschichte ohne Fortsetzung - Mizgin Bilgen inszeniert ein faszinierendes Rheingold (von Stefan Schmöe)
Köln (04.03.2018): Diese Frau bleibt ein Rätsel - Johannes Erath fndet grandiose Bilder für Manon (von Stefan Schmöe)
Wuppertal (03.03.2018): Inga Levant taucht in Bohuslav Martinůs "Traumoper" Julietta mit einigen szenischen Längen in surreale Traumwelten ein (von Thomas Molke)
Köln (24./27.02.2018): Am falschen Ort wird Victor Ullmanns Kaiser von Atlantis seiner satirischen Schärfe beraubt (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (25.02.2018): In Tobias Kratzers Inszenierung von Giacomo Meyerbeers letzter Grand Opéra L'Africaine kommt die Afrikanerin nicht aus Indien sondern aus dem All (von Thomas Molke)
Münster (24.02.2018): Regisseur Carlos Wagner stutzt den Angels in America von Peter Eötvös nach Tony Kushners seinerzeit heiß diskutiertem Drama die provokativen Flügel. Eindrucksvoll ist's trotzdem. (von Stefan Schmöe)
Essen (24.02.2018): Andreas Baesler zieht in seiner Inszenierung der relativ unbekannten romantischen Oper Hans Heiling von Heinrich Marschner Parallelen zwischen Alfried Krupp und dem König der Erdgeister, wobei das Konzept nicht vollständig aufgeht (von Thomas Molke)
Liège (23.02.2018): Die Opéra Royal de Wallonie versucht, Aubers unbekannte komische Oper Le Domino noir in einer spritzigen Inszenierung dem Vergessen zu entreißen (von Thomas Molke)
Nürnberg (17.02.2018): Aus Mozarts tragischem Idomeneo wird in der Regie von David Bösch eine ziemlich platte Schauergeschichte, und auch das Dirigat von Marcus Bosch trägt nicht genügend zur Differenzierung bei (von Christoph Wurzel)
Karlsruhe (18.02.2018): Bei den 41. Internationalen Händel-Festspielen zeichnet James Darrah das Zauberreich in Händels berühmter Zauberoper Alcina in abstrakt gehaltenen Bildern (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (17.02.2018): Bridget Breiner findet in ihrer Umsetzung von Prokofjews Ballettklassiker Romeo und Julia mit ihrer kleinen Compagnie bewegende Bilder (von Thomas Molke)
Chemnitz (03.02.2018): Der neue Chemnitzer Ring wird aus der Sicht von vier Regisseurinnen erzählt: Verena Stoiber startet mit einem fulminanten Rheingold (von Christoph Wurzel)
Antwerpen (02.02.2018): Spartenübergreifendes Großaufgebot - Larbi Cherkaoui, Damien Jalet, Marina Abramovič und Iris van Herpen machen Pelléas et Mélisande zum faszinierenden Gesamtkunstwerk (von Roberto Becker)
Berlin (11.02.2018): Verbotene Liebe unter gesprächstherapeutischen Aspekten - Dmitri Tcherniakov lässt Tristan und Isolde an der Staatsoper viel diskutieren (von Stefan Schmöe)
Dortmund (10.02.2018): Mauro Bigonzetti gestaltet in seinem Ballett Alice das Wunderland als surreale Traumwelt zu bewegenden süditalienischen Klängen der Gruppe ASSURD (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (09.02.2018): Im Kleinen Haus des Musiktheaters im Revier wird Eduard Künnekes schwungvolle Operette Der Vetter aus Dingsda in einer völlig uninspirierten Inszenierung vor die Wand gefahren (von Thomas Molke)
Duisburg (03./09.02.2018): Im Rahmen des Ballettabends b.34 stellt Martin Schläpfer seine Appenzellertänze den Spectre de la Rose von Marco Goecke gegenüber - und es gibt schon wieder den Grünen Tisch von Kurt Jooss zu sehen (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (27.01./04.02.2018): Szenisch wie musikalisch eine Großtat - Ben Baur findet bewegende Bilder für Poulencs Dialogues des Carmélites (von Stefan Schmöe)
Hagen (03.02.2018): Dominik Wilgenbus wählt bei seiner Fassung von Joseph Haydns Heldenkomödie Ritter Roland einen parodistischen Ansatz mit slapstickartigem Humor (von Thomas Molke)
Bonn (28.01./3.2.2018): Sogar die Stasi hört mit - Aron Stiehl inszeniert gefährlich-turbulent Figaros Hochzeit (von Stefan Schmöe)
Berlin (21.01.2018): Calixto Bieito schickt an der Komischen Oper Die Gezeichneten in die pädophile Schmuddelecke, Stefan Soltész leistet musikalische Ehrenrettung (von Joachim Lange)
Düsseldorf (28.01.2018): Dietrich W. Hilsdorf macht die Walküre zur Familiensache (von Stefan Schmöe)
Essen (27.01.2018): Ben Van Cauwenbergh lässt bei seiner klassischen Choreographie von Tschaikowskis Schwanensee mit perfektioniertem Spitzentanz die Herzen der Liebhaber des klassischen Balletts höher schlagen (von Thomas Molke)
Dortmund (26.01.2018): Erik Petersens opulente Inszenierung von Paul Linckes Frau Luna zeigt, dass ein klassischer, revuehafter Ansatz auch heute noch überzeugen kann (von Thomas Molke)
Hagen (25.01.2018): Alfonso Palencia gelingt mit dem dreiteiligen Ballettabend Dancing Souls ein überzeugender Einstieg als neuer Ballettdirektor in Hagen (von Thomas Molke)
Wuppertal (21.01.2018): Pina Bauschs Tanzabend Die sieben Todsünden von 1976 ist grandios neu einstudiert worden (von Stefan Schmöe)
Halle (20.01.2018): Einen ziemlich weiten Bogen von den Kriegen des 19. Jahrhunderts bis zur krisengeschüttelten Gegenwart (über)spannt Michael von zur Mühlen in seiner Aida (von Roberto Becker)
Osnabrück (20.01.2018): Analytisch genau und ästhetisch in Szene gesetzt: Tommaso Traettas musikalische Tragödie Antigona (von Ursula Decker-Bönniger)
Kassel (20.01.2018): Philipp Rosendahl spielt in der West Side Story mit Kontrasten und löst heftige Assoziationen zur Realität aus (von Bernd Stopka)
Frankfurt (14.01.2018): In Frankfurt befragt Brigitte Fassbaender Richard Strauss' Vermächtniswerk Capriccio überzeugend aber nicht gewaltsam nach dem Verhältnis von Kunst und Politik (von Bernd Stopka)
Hannover (13.01.2018): In Hannover wird Die Zauberflöte unter anderen Vorzeichen und mit einem fragwürdigen Lösungsvorschlag erzählt (von Bernd Stopka)
Bielefeld (13.01.2018): Sieben Jahre nach der posthum uraufgeführten Oper Benzin von Emil Nikolaus von Reznicek gibt es in Bielefeld eine peppige Neuinszenierung in schrillem Ambiente (von Thomas Molke)
Wien (Dezember 2017): Am Theater an der Wien haben Regisseurin Tatjana Gürbaca, Dramaturgin Bettina Auer und Dirigent Constantin Trinks Richard Wagners Ring des Nibelungen zerschlagen und (gekürzt) neu zusammengesetzt - herausgekommen ist eine drei Abende dauernde Ring-Trilogie (von Roberto Becker)
Stuttgart (27.12.2017): Beziehungskonflikt mit tödlichen Folgen für die Unschuldigsten, die Kinder: Peter Konwitschnys Medea ist in Stuttgart beklemmendes Musiktheater (von Christoph Wurzel)
Bonn (01.01.2018): Das neue Jahr beginnt beinahe so, wie es (in München) geendet hat - mit Puccinis Trittico, allerdings in Bonn nur zweiteilig und "semikonzertant" - Gianni Schicchi und Il Tabarro (von Stefan Schmöe)
*** Allen Leserinnen und Lesern ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2018 ***
München (17.12.2017/23.12.2017): An der Bayerischen Staatsoper ist Puccinis Il trittico in einer großartigen, rundum gelungenen Produktion zu erleben (von Bernd Stopka)
Gelsenkirchen (23.12.2017): Welches Christusbild wollen wir haben? Michael Schulz predigt über Jesus Christ Superstar (von Stefan Schmöe)
Dresden (16.12.2017): So grandios auch musiziert wird, es gibt keinen Weg zurück ins Leben - David Bösch inszeniert Die tote Stadt (von Roberto Becker)
Berlin (8./15.12.2017): In der frisch renovierten Staatsoper Unter den Linden verlaufen sich Hänsel und Gretel in Achim Freyers Märchenwald (von Joachim Lange)
Dortmund (19.12.2017): Im Konzerthaus Dortmund lässt ein konzertanter Il barbiere di Siviglia unter der musikalischen Leitung von Jérémie Rhorer mit einer hochkarätigen Besetzung und großartigem Spiel die fehlende Ausstattung vergessen (von Thomas Molke)
Düsseldorf (16.12.2017): Beklemmende Uraufführung im Rahmen des Ballettabends b.33 - Martin Schläpfer und Adriana Hölszky zeichnen, flankiert von den Ballettgöttern George Balanchine und Hans van Manen, in Roses of Shadow ein düsteres Panorama der Orientierungslosigkeit (von Stefan Schmöe)
Karlsruhe (15.12.2017): Zu einem neuen Ring gesellen sich in Karlsruhe Die lustigen Nibelungen von Oscar Straus und zeigen vergnüglich, was passiert, wenn Nibelungen gemütlich sind (von Bernd Stopka)
Duisburg (15.12.2017): Guy Joosten inzeniert Donizettis Königinnendrama Maria Stuarda als Duell zweier Rivalinnen in einem Panopticon (von Thomas Molke)
Schwetzingen (10.12.2017): Beim Winter in Schwetzingen gibt es im letzten Jahr des auf sieben Jahre angelegten Querschnitts durch die "scuola napoletana" Nicola Antonio Porporas Mitridate mit einer musikalisch hochkarätigen Besetzung (von Thomas Molke)
Wuppertal (09.12.2017): Generalmusikdirektorin Julia Jones feiert mit Engelbert Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel einen gelungenen Einstand in der Wuppertaler Oper (von Thomas Molke)
Paris (06./07.12.2017): Ritterschlag für Alexander Ekman - sein neues Ballett Play wird im Palais Garnier getanzt (von Roberto Becker)
Berlin (26.11.2017): Die Deutsche Oper vervollständigt ihren Meyerbeer-Zyklus mit einem streitbaren Propheten (von Roberto Becker)
Dortmund (08.12.2017): Passend zur Vorweihnachtszeit wird der Ballettklassiker Der Nussknacker in der Choreographie von Benjamin Millepied wieder aufgenommen (von Thomas Molke)
Dortmund (07.12.2017): Tina Lanik findet in Tschaikowskys Eugen Onegin berührende Bilder für die verpassten Lebenschancen der Figuren (von Thomas Molke)
Berlin (03.12.2017): Publikumserfolg garantiert - Barrie Kosky inszeniert an der Komischen Oper Anatevka (von Roberto Becker)
Frankfurt (30.11.2017): Bei der Wiederaufnahme in Frankfurt krankt Verdis Grand Opéra Die sizilianische Vesper partiell am Verlust der darstellerischen Lebendigkeit (von Christoph Wurzel)
Hildesheim (02.12.2017): Sigrid T'Hooft und Florian Ziemen zeigen mit Telemanns Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe, wie lebendig eine Barockoper in historischem Gewand sein kann (von Bernd Stopka)
Hagen (02.12.2017): Holger Potocki verlegt Paul Linckes Operette Frau Luna in das Jahr 2023 und mutmaßt, dass der Berliner Flughafen dann immer noch nicht eröffnet ist (von Thomas Molke)
Essen (02.12.2017): Action-Oper von der Front - Verdis toll musizierter Trovatore gerät unter Beschuss (von Stefan Schmöe
Gelsenkirchen (01.12.2017): Mit einer Hochzeit hat der neue Ballettabend Old, New, Borrowed, Blue zwar nichts zu tun, beschreibt jedoch in vier unterschiedlichen Choreographien die vier Attribute der Brautgaben recht treffend (von Thomas Molke)
Gießen (26.11.2017): Das Stadttheater präsentiert als Operetten-Rarität Emmerich Kálmáns Frühwerk Ein Herbstmanöver in einer im Großen und Ganzen überzeugenden Inszenierung (von Thomas Molke)
Köln (26.11.2017): Diese Fledermaus torkelt ziemlich besoffen durch das Staatenhaus und braucht reichlich lang, um alle Frivolitäten ins Ziel zu bringen (von Stefan Schmöe)
Krefeld (25.11.2017): Wahnsinn mit Goldrand - Helen Malkowsky inszeniert einen beeindruckenden Hamlet in der Vertonung von Ambroise Thomas (von Stefan Schmöe)
Dortmund (24.11.2017): Die Compagnie von Xin Peng Wang setzt in dem Doppelabend Rachmaninow / Tschaikowsky zwei Meisterwerke der russischen Musik in ausdrucksvoll choreographierten Bildern um (von Thomas Molke)
Frankfurt (12.11.2017): Das Grauen lauert (nicht nur) im Treppenhaus - das muss Der Mieter erfahren, vertont von Arnulf Herrmann und jetzt uraufgeführt (von Roberto Becker)
Köln (5./18.11.2017): Die Kölner Kinderoper wagt sich an Wagners Ring des Nibelungen - ganz rund läuft das beim Rheingold noch nicht (von Stefan Schmöe)
Gera (10.11.2017): Zwei hebräische Kammeropern schlagen etwas gewagt die Brücke zum israelischen Staatsverständnis - Samuel in Ein Dor und Die Jugend Abrahams (von Joachim Lange)
Liège (19.11.2017): Rosetta Cucchi findet in ihrer Inszenierung von Gaetano Donizettis La Favorite beeindruckende Bilder, und auch die musikalische Umsetzung lässt keine Wünsche offen (von Thomas Molke)
Hannover (18.11.2017): In Hannover wird der "Tanz der sieben Schleier" in Richard Strauss' Salome zu einer peinlichen Gruppenaktion (von Bernd Stopka)
Hagen (17.11.2017): Der neue Generalmusikdirektor am Theater Hagen, Joseph Trafton, gibt mit Puccinis Tosca als erster Operneinstudierung einen soliden Einstand (von Thomas Molke)
Baden-Baden (12.11.2017): Auch der permanent rieselnde Schnee vermag bei La Bohème in Baden-Baden kaum Atmosphäre zu schaffen, die allerdings unter der Leitung von Teodor Currentzis umso beeindruckender aus dem Orchestergraben kommt (von Christoph Wurzel)
Herne (12.11.2017): Zum Abschluss der Tage Alter Musik in Herne kann die Capella Thuringia unter der Leitung von Bernhard Klapprott bei der Aufführung von Reinhard Keisers Passionsoratorium Der blutige und sterbende Jesus leider nur bedingt überzeugen (von Thomas Molke)
Aachen (12.11.2017): Nichts als Hirngespinste einer frustrierten Ehefrau? Tibor Torell gibt Katja Kabanova Gedankenfreiheit (von Stefan Schmöe)
Herne (11.11.2017): Bei den Tagen Alter Musik in Herne gibt es mit der konzertanten Aufführung von Francesca Caccinis La liberazione di Ruggiero dall'isola d'Alcina die erste erhaltene Barockoper einer Komponistin (von Thomas Molke)
Wuppertal (10.11.2017): Bevor die neue Intendantin und künstlerische Leiterin des Tanztheaters Wuppertal, Adolphe Binder, in dieser Spielzeit mit der Compagnie neue Wege einschlägt, gibt es zunächst einmal eine Wiederaufnahme des "Klassikers" 1980 - Ein Stück von Pina Bausch (von Thomas Molke)
Brüssel (29.10.2017): Von den Obsessionen der Mächtigen und Reichen - Tobias Kratzer inszeniert Mozarts Jugendwerk Lucio Silla (von Roberto Becker)
Gelsenkirchen (09.11.2017): Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Reformation gibt es im Musiktheater im Revier Paul Hindemiths Oper Mathis der Maler in beeindruckenden Bildern (von Thomas Molke)
Hamburg (29.10.2017): Weniger ist manchmal mehr: In Hamburg beweist Willy Deckers Inszenierung von Monteverdis Il ritorno d'Ulisse in patria, dass die Beschränkung der Mittel ein großer Gewinn sein kann (von Christoph Wurzel)
Lübeck (26.10.2017): Dass auch kleineren Häusern mit großer Oper Beeindruckendes gelingen kann, beweist das Theater Lübeck mit Franz Schrekers Der ferne Klang (von Christoph Wurzel)
München (26.10.2017): Mensch und Möbel - Christof Loy verschiebt die Proportionen in Le nozze di Figaro (von Roberto Becker)
Dortmund (05.11.2017): Teodor Currentzis lotet im Konzerthaus Dortmund mit dem Orchester MusicAeterna und guten Solisten die emotionalen Tiefen von Puccinis Meisterwerk La bohème bewegend aus (von Thomas Molke)
Braunschweig (04.11.2017): Brigitte Fassbaender durchleuchtet Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel psychoanalytisch und bleibt dabei szenisch ebenso zwiespältig wie die menschliche Seele im Allgemeinen und Besonderen (von Bernd Stopka)
Essen (05.11.2017): Wer hätte gedacht, dass einen die Handlung von Hänsel und Gretel überfordern könnte? Der Essener Neuinszenierung gelingt das (von Stefan Schmöe)
Kassel (21.10.2017/03.11.2017): Otto Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor sind in Kassel weder lustig noch komisch, sondern flach modernisiert; so geht auch die Umdeutung des Falstaff baden - aber nicht in der Themse, sondern auf der Müllhalde (von Bernd Stopka)
Wexford (28.10.2017): Fiona Shaw beweist beim Wexford Festival Opera in ihrer Inszenierung von Cherubinis Medea in der italienischen Version, dass eine Modernisierung ohne Konzept nicht funktioniert, Roberta Recchia hingegen macht im Rahmen der "Short Works" bei der reduzierten Fassung von Verdis Rigoletto alles richtig (von Thomas Molke)
Budapest (28.10.2017): Zum 500. Jahrestag des Reformationsbeginns spielt die Ungarische Staatsoper Meyerbeers Hugenotten - musikalisch wertvoll, aber zu einer zeitgemäßen Auseinandersetzung mit der Thematik führt das nicht (von Stefan Schmöe)
Wexford (27.10.2017): Beim Wexford Festival Opera findet Rosetta Cucchi in ihrer Inszenierung von Franco Alfanos Risurrezione nach Leo Tolstoys letztem Roman bewegende Bilder, und Nathan Troup siedelt im Rahmen der "Short Works" Rossinis Farsa La scala di seta im Theatermilieu an (von Thomas Molke)
Wexford (26.10.2017): Beim diesjährigen Wexford Festival Opera gibt es als Ausgrabung die Belcanto-Oper Margherita von Jacopo Foroni in einer überzeugenden Inszenierung und im Rahmen der "Short Works" die Uraufführung Dubliners von Andrew Synnott (von Thomas Molke)
Berlin (08.10.2017): Eine Aura von Spätwerk - die Uraufführung von Aribert Reimanns L'Invisible an der Deutsche Oper Berlin (von Roberto Becker)
Stuttgart (22.10.2017): In Stuttgart hatte Humperdincks Hänsel und Gretel eine ungewöhnliche Premiere, die zwar wegen der Verhaftung des Regisseurs Kirill Serebrennikov unfertig bleiben musste, als Experiment aber dennoch in beeindruckender Weise gelang und der Kunstform Oper eine ganz neue Dimension gab (von Christoph Wurzel)
Wuppertal (22.10.2017): Die Übernahme des Musicals My Fair Lady aus dem Pfalztheater Kaiserslautern in der erfolgreichen Inszenierung von Cusch Jung dürfte auch in Wuppertal für ausverkaufte Vorstellungen sorgen (von Thomas Molke)
Dortmund (21.10.2017): Melissa King bringt mit dem Musical Hairspray in einer bunten Inszenierung mit einem großartigen Ensemble das Publikum zum Toben (von Thomas Molke)
Düsseldorf (20.10.2017): Revue mit Sollbruchstelle - Stefan Herheim lässt im durch und durch großartigen Wozzeck die Theaterwelt anhalten (von Stefan Schmöe)
Karlsruhe (15.10.2017): Vier Regisseure haben beim Karlsruher Ring des Nibelungen inszeniert; jetzt hat Tobias Kratzer in der Götterdämmerung das letzte Wort - und lässt seine Kollegen indirekt ein wenig mitmachen (von Roberto Becker)
Hagen (19.10.2017): Thomas Weber-Schallauers Inszenierung des Schauspiels Wie im Himmel nach dem gleichnamigen Film von Kay Pollak zeigt den Zauber des Gesangs, ohne dass viel gesungen wird (von Thomas Molke)
Köln (15./18.10.2017): La Traviata wird von Regisseur Benjamin Schad nüchtern betrachtet (von Stefan Schmöe)
Paris (10.10.2017): Viel stimmlichen Glanz gibt es an der Bastille im neuen Don Carlos (von Roberto Becker)
Bonn (15.10.2017): Dem neuen Generalmusikdirektor Dirk Kaftan gelingt mit Othmar Schoecks Operneinakter Penthesilea musikalisch ein fulminanter Einstand an der Oper Bonn (von Thomas Molke)
Essen (14.10.2017): Parallel zur Premiere im Aalto-Theater gibt es im Rahmen der Reihe Alte Musik bei Kerzenschein in der Philharmonie Essen Georg Friedrich Händels Giulio Cesare in Egitto in einer hochkarätigen Besetzung als konzertante Aufführung (von Thomas Molke)
Essen (14.10.2017): Albträume statt Volkstanz - das Regieduo SKUTR entromantisiert Smetanas verkaufte Braut (von Stefan Schmöe)
Berlin (03.10.2017): Zur vorgezogenen Wiedereröffnung der Staatsoper ist der behutsam umgebaute Saal spannender als Schumanns merkwürdige Faust-Szenen - (von Roberto Becker)
Münster (07.10.2017): Generalintendant Ulrich Peters vermengt unter dem Titel Don Carlo. Ein Requiem auf fragliche Weise Verdis Meisterwerk mit dem Requiem von Alfred Schnittke (von Thomas Molke)
Bielefeld (07.10.2017): Die Stunde des großen Manipulators - Paul-Georg Dittrich verstört mit einem ausgesprochen unbehaglichen Otello (von Stefan Schmöe)
Meiningen (29.09.2017): Farbenfroh in den Weltuntergang - Herbert Fristch inszeniert Le Grand Macabre (von Roberto Becker)
Dortmund (24.09./03.10.2017): Bitte keinen Kitsch - Jens-Daniel Herzog serviert eine unterkühlte Arabella (von Stefan Schmöe)
Amsterdam (09.09./01.10.2017): Eva-Maria Westbroek kann als Leonora di Vargas in Christof Loys La forza del destino nur bedingt überzeugen (von Thomas Tillmann)
Gelsenkirchen (01.10.2017): Nach dem großen Erfolg mit Franz Wittenbrinks musikalischem Stück Die Comedian Harmonists vor fünf Jahren im Kleinen Haus gibt es nun im Großen Haus Comedian Harmonists in Concert mit dem gleichen Ensemble (von Thomas Molke)
Halle (15.09.2017): Ein Lehrstück aus dem Theaterintrigantenstadl? Intendant Florian "Florestan" Lutz inszeniert sich im Fidelio selbst als Kämpfer gegen finanzielles Unrecht (von Roberto Becker)
Enschede (30.09.2017): Identitätsfindungsprobleme in Reizwäsche - Floris Visser inszeniert an der niederländischen Reiseoper La Traviata (von Stefan Schmöe)
Hannover (29.09.2017): In tollen, stilisierten Bühnenbildern meisterhaft choreographiert beweist die West Side Story in Hannover ihre überregionale Aktualität (von Bernd Stopka)
Hagen (27.09.2017): Im Theater Hagen beginnt man die neue Saison mit heißen Latino-Rhythmen in dem Musical In den Heights von New York von Lin-Manuel Miranda (von Thomas Molke)
Köln (24.09.2017): Frauen wie deutsche Eichen und eine leibhaftige heilige Jungfrau - da kann Tannhäuser nicht glücklich werden (von Stefan Schmöe)
Mönchengladbach (24.09.2017): Kobie van Rensburg setzt Musik aus verschiedenen Werken von Claudio Monteverdi in einem Opernpasticcio unter dem Titel Der seltsame Fall des Claus Grünberg zusammen und erzählt dabei eine bewegende Geschichte (von Thomas Molke)
Hildesheim (23.09.2017): Mit Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny gibt Florian Ziemen mit einem erschreckend aktuellen Werk einen gelungenen Einstand am TfN (von Bernd Stopka)
Mönchengladbach (23.09.2017): Bei der Eröffnung der neuen Spielzeit mit Emmerich Kálmáns Die Faschingsfee weht ein Hauch der Csárdásfürstin durch den Saal (von Thomas Molke)
Hamburg (16.09.2017): Mit Achim Freyer versenkt den Parsifal in eigenwillige Bilderwelten (von Joachim Lange)
Gelsenkirchen (17.09.2017): Bei der Wunschkonzert-Show Fifty-Fifty im Kleinen Haus entscheidet das Publikum bei einem interaktiven Abend, was gespielt wird (von Thomas Molke)
Wuppertal (16.09.2017): Bei der Eröffnungspremiere Surrogate Cities / Götterdämmerung versucht Jay Scheib in seiner Inszenierung zusammenzufügen, was nicht zusammenpasst (von Thomas Molke)
Minden (10.09.2017): Bayreuth in Ostwestfalen: Wagners Ring geht in Minden mit Siegfried in die dritte Runde und dürfte mit der hochkarätigen Besetzung in der Inszenierung von Gerd Heinz nicht nur Wagner-Puristen begeistern (von Thomas Molke)
Dortmund (09.09.2017): Teodor Currentzis lässt im Konzerthaus Dortmund Mozarts La clemenza di Tito ganz neu erklingen, zumal er auch noch Auszüge aus Mozarts c-moll-Messe einbaut (von Thomas Molke)
Detmold (08.09.2017): Im falschen Film gelandet? Keineswegs, auch wenn Kay Metzger den Fliegenden Holländer im Foyer eines Kinos an Land gehen lässt (von Stefan Schmöe)
Hannover (02.09.2017): Die Staatsoper Hannover startet fulminant, urkomisch und erfrischend mit Hans Werner Henzes Der junge Lord in die neue Spielzeit (von Bernd Stopka)
Salzburg (August 2017): Sterbende Könige - bei den Salzburger Festspielen kommen Reimanns Lear und Mozarts Titus ums Leben (von Stefan Schmöe)
Innsbruck (22.08.2017): Das Akademie Projekt BAROCKOPER:JUNG präsentiert bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Reinhard Keisers selten gespieltes Sing-Spiel Die römische Unruhe, oder Die edelmütige Octavia in einer überzeugenden Inszenierung von François De Carpentries (von Thomas Molke)
Innsbruck (21.08.2017): Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik gibt Natalie van Parys mit ihrer Choreographie von Rameaus Acte de ballet Pygmalion bewegende Einblicke in den französischen Tanz der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (von Thomas Molke)
Bayreuth (August 2017): Bei den Bayreuther Festspielen 2017 gibt es zum letzten Mal Frank Castorfs Sicht auf den Ring des Nibelungen zu sehen, Tristan und Isolde und Parsifal behaupten sich mehr oder weniger gut im Repertoire (von Ursula Decker-Bönniger und Christoph Wurzel)
Bochum (18.08.2017): Bei der Eröffnung der Ruhrtriennale 2017 findet Krzysztof Warlikowski in seiner Inszenierung von Debussys Pelléas et Mélisande in der Jahrhunderthalle Bochum bewegende Bilder, auch wenn nicht jeder Regie-Einfall nachvollziehbar wird (von Thomas Molke)
Pesaro (13.08.2017 - 15.08.2017): Beim Rossini Opera Festival in Pesaro kann die einzige Neuproduktion Le Siège de Corinthe in der Inszenierung von La Fura dels Baus nur musikalisch überzeugen; dagegen begeistern die beiden Wiederaufnahmen La pietra del paragone aus dem Jahr 2002 und Torvaldo e Dorliska aus dem Jahr 2006 auf ganzer Linie. Auch die alljährliche Veranstaltung von Il viaggio a Reims ist mit Teilnehmern der Accademia Rossiniana hochkarätig besetzt (von Thomas Molke)
Salzburg (August 2017): Placido Domingo glänzt bei den Salzburger Festspielen in Verdis selten gespielten I due Foscari (von Thomas Tillmann)
Bayreuth (25.07./31.7./1.8.2017): Bei den Bayreuther Festspielen 2017 macht Barrie Kosky grandios den Meistersingern von Nürnberg den Prozess; der Tannhäuser für Kinder spielt an verbotenem Ort und wird zur Strafe zu einem Erwachsenen geschickt (von Stefan Schmöe)
Heidenheim (29.07.2017): Barbora Horáková Joly verlegt bei den Opernfestspielen Heidenheim Giuseppe Verdis selten gespielte komische Oper Un giorno di regno ins Mafia-Milieu (von Thomas Molke)
Heidenheim (28.07.2017): Die letzte Aufführung von Richard Wagners Der fliegende Holländer wird bei den Opernfestspielen Heidenheim zur Premiere auf der Freilichtbühne im Rittersaal in Schloss Hellenstein (von Thomas Molke)

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Da capo al Fine

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