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Musiktheater 2018 / 2019
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Die Theaterfotografen

Köln (09./20.06.2019): Der 200. Geburtstag von Jacques Offenbach wird mit der Grande-Duchesse de Gérolstein gefeiert - aber wie man mit dem Geburtstagskind heute umgehen soll, weiß die Regie nicht so genau (von Stefan Schmöe)
Osnabrück (15.06.2019): Am Theater Osnabrück gibt es eine bemerkenswerte deutsche Erstaufführung der Oper Guercœur von Albéric Magnard (von Ursula Decker-Bönniger)
Wuppertal (16.06.2019): Immo Karaman taucht in seiner Inszenierung von Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt in eindrucksvollen Bildern in Pauls Visionen ein (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (15.06.2019): Michiel Dijkema verzaubert in Jaromír Weinbergers selten gespielter Volksoper Schwanda der Dudelsackpfeier das Publikum im Musiktheater im Revier mit einer märchenhaften Inszenierung (von Thomas Molke)
Halle (10.06.2019): Im Rahmen der Händel-Festspiele in Halle gibt es in Kooperation mit dem Klangvokal Musikfestival Dortmund in der Ulrichskirche eine konzertante Aufführung von Händels Frühwerk Agrippina mit einer hervorragenden Ann Hallenberg in der Titelpartie (von Thomas Molke)
Salzburg (09.06.2019): Bei den Salzburger Pfingstfestspielen entführt die Neuproduktion von Händels Oper Alcina sowohl szenisch als auch musikalisch in einer hochkarätigen Besetzung in ein faszinierendes Zauberreich, und am Vormittag gibt es im Großen Saal der Stiftung Mozarteum Antonio Caldaras Oratorium La morte d'Abel (von Thomas Molke)
Salzburg (08.06.2019): Bei den Salzburger Pfingstfestspielen kann man in hochkarätiger Besetzung erleben, dass Nicola Porporas Polifemo viel mehr zu bieten hat als die berühmte Arie "Alto Giove" (von Thomas Molke)
Hannover (07.06.2019): In Ingo Kerkhofs Inszenierung von Monteverdis Die Krönung der Poppea wird eine völlig überzogene Amme zur Hauptfigur (von Bernd Stopka)
Hagen (05.06.2019): In einem Sparten übergreifenden Projekt wird zwei Mal die Geschichte von Dido und Aeneas erzählt, erst in der gleichnamigen Oper von Henry Purcell, anschließend als Ballett zu Händels Wassermusik (von Thomas Molke)
Köln (25./30.05.2019): Die Zauberflöte für Kinder gibt sich topaktuell, wenn auch nicht immer verständlich (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (02.06.2019): In Frankfurt gibt es Karol Szymanowskis selten gespielte Oper Król Roger in einer kontrastreichen Produktion zu entdecken (von Christoph Wurzel)
Halle (02.06.2019): Nach 30 Jahren kehren Peter Konwitschny und Helmut Brade zu den Händel-Festspielen nach Halle zurück und präsentieren mit zahlreichen Änderungen ihre ganz eigene Sicht auf Händels Julius Cäsar in Ägypten (von Thomas Molke)
Halle (01.06.2019): Bei den Händel-Festspielen in Halle spielt im Goethe-Theater Bad Lauchstädt Händels Pastoral-Oper Il pastor fido auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen (von Thomas Molke)
Essen (01.06.2019): Ein Netz von Querbezügen - Così fan tutte wird durch Stephen Lawless gleichzeitig verrätselt und entschlüsselt (von Stefan Schmöe)
Dortmund (30.05.2019): Beim Klangvokal Musikfestival gibt es im Konzerthaus Dortmund eine musikalisch großartige Umsetzung von Georges Bizets relativ selten gespielter Oper Les Pêcheurs de perles (von Thomas Molke)
Mannheim (26.05.2019): Barrie Koskys packende Inszenierung von Debussys Pelléas et Mélisande von der Komischen Oper Berlin kann in einer Neueinstudierung am Nationaltheater Mannheim zusätzlich auch durch das großartige Dirigat von GMD Alexander Soddy überzeugen (von Christoph Wurzel)
Kassel (25.05.2019): Am Staatstheater Kassel ist mit Lortzings Der Wildschütz ein ganz wundervoller Opernabend voller geistreicher Komik zu erleben (von Bernd Stopka)
Düsseldorf (25.05.2019): Lydia Steier verlegt Tschaikowskys Pique Dame vom Russland des ausgehenden 18. Jahrhunderts an eine Pool-Party nach Hollywood (von Thomas Molke)
Dortmund (24.05.2019): Giuseppe Spota findet tolle Bilder für Philip Glass' Echnaton - und bleibt doch allzu lieb gegenüber dem geheimnisvollen Pharao (von Stefan Schmöe)
Weimar (04.05.2019): Im Digitalisierungswahn - Ludger Vollmer vertont Dave Eggers Roman The Circle (von Joachim Lange)
Wuppertal (19.05.2019): Nach 29 Jahren gibt es vom Tanztheater Wuppertal eine Neueinstudierung von Pina Bauschs Frühwerk Er nimmt sie an der Hand und führt sie auf sein Schloß die anderen folgen (von Thomas Molke)
Brüssel (02.05.2019): Tristan und Isolde kapitulieren vor der Macht der Bilder (von Roberto Becker)
Dresden (27.04./30.04.2019): Die Staatsoperette hat ein neues Musical in Auftrag gegeben - aber Der Mann mit dem Lachen ist ein wenig schematisch geraten (von Joachim Lange)
Göttingen (17.05.2019): Bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen wird mit Händels erster italienischer Oper Rodrigo die letzte Lücke der szenischen Aufführungen aller Händel-Opern seit Beginn der Festspiele geschlossen (von Thomas Molke)
Frankfurt (12.05.2019): Claus Guth rückt in seiner Inszenierung von Händels Rodelinda, Regina de' Longobardi die stumme Rolle des Königssohns ins Zentrum und findet dabei einen packenden Zugang (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (11.05.2019): In Michael Schulz' Inszenierung von Richard Wagners Das Rheingold geht es mit dem legendären Rheingold-Express nach Walhall (von Thomas Molke)
Dortmund (18.04./05.05.2019): Im Quartett von Luca Francesconi hat Erotik mehr mit Mord als mit Liebe zu tun (von Stefan Schmöe)
Berlin (29.04.2019): Die schöne Unbekannte aus dem Meer - zum Fontane-Jahr präsentiert die Deutsche Oper eine Vertonung von Fantanes Novelle Oceane, komponiert von Detlev Glanert (von Roberto Becker)
Bonn (07.04./04.05.2019): Ewiges Leben macht nicht glücklich, wie Die Sache Makropulos zeigt (von Stefan Schmöe)
Strasbourg (17.04.2019): Mobbing unter Jägern - klingt plausibel, aber Jossi Wieler und Sergio Morabito mögen den Freischütz offenbar nicht (von Roberto Becker)
Essen (02.05.2019): Ob Ben Van Cauwenberghs Ballettabend Rock around Barock in Essen genauso erfolgreich läuft wie damals in Wiesbaden? Das Potenzial dazu hätte er (von Thomas Molke)
Amsterdam (06.04.2019): Herrenbesuch im Ballettsaal - Christof Loy schaut, was bei Tannhäuser hinter den Kulissen so geschieht (von Roberto Becker)
Köln (28.04./02.05.2019): Wer solche Nachbarn hat, braucht keine Feinde mehr - John Fulljames inszeniert detailversessen Kurt Weills Street Scene (von Stefan Schmöe)
Antwerpen (24.04.2019): Der Holocaust aus Tätersicht - Héctor Parra vertont unter dem französischen Titel Les Bienveillantes Jonathan Littells Roman Die Wohlgesinnten (von Roberto Becker)
Kiel (09.03.2019/28.04.2019): In Kiel beleuchtet Brigitte Fassbaender Die Frau ohne Schatten mit ausgefeilter Personenregie in stilisierten Bildern und mit einer bitterbösen Schusssequenz (von Bernd Stopka)
Bielefeld (27.04.2019): Maximilian von Mayenburg verlegt Johann Christian Bachs Ritter-Oper Amadis de Gaule in eine U-Bahnstation nach Bielefeld (von Thomas Molke)
Berlin (13./22.04.2019): Vorsicht, Ansteckungsgefahr - Dmitri Tcherniakov inszeniert Prokowjews Verlobung im Kloster als Konfrontationstherapie für Opernsüchtige (von Roberto Becker)
Baden-Baden (13./16.04.2019): Bei den Osterfestspielen Baden-Baden erstarrt Otello in der gewohnten Robert-Wilson-Ästhetik (von Roberto Becker)
Dresden (06./11.04.2019): Roberto Villazón will als Regisseur lustig sein - und verrät Rameaus Nymphe Platée an den Klamauk (von Joachim Lange)
Chemnitz (22.04.2019): "Eine Welt ohne Männer ist eine bessere": Diese Sichtweise könnte Elisabeth Stöppler zu ihrer Deutung von Wagners Götterdämmerung inspiriert haben (von Thomas Molke)
Hildesheim (20.04.2019): Das Theater in Niedersachsen setzt mit Tod in Venedig seine Tradition großartiger Aufführungen von Benjamin Brittens Bühnenwerken fort (von Bernd Stopka)
Chemnitz (20.04.2019): Sabine Hartmannshenn sieht in ihrer Inszenierung von Wagners Siegfried die Menschen als eigentlichen Nibelungenschatz und hat auch ansonsten einige fragwürdige Regie-Einfälle (von Thomas Molke)
Chemnitz (19.04.2019): Monique Wagemakers verzichtet in ihrer Inszenierung von Wagners Die Walküre auf Schwert und Feuerzauber (von Thomas Molke)
Chemnitz (18.04.2019): Zu Ostern gibt es den zweiten Zyklus von Wagners Der Ring des Nibelungen in der Inszenierung von vier verschiedenen Regisseurinnen; den Anfang macht Verena Stoibers moderne Sicht auf Das Rheingold (von Thomas Molke)
Wuppertal (14.04.2019): Mozarts Die Hochzeit des Figaro begeistert in Wuppertal musikalisch und szenisch auf ganzer Linie (von Thomas Molke)
Düsseldorf (12.04.2019): Hans van Manen bleibt konventionell, Martin Chaix wird apokalyptisch und Martin Schläpfer gibt sich detailversessen im Ballettabend b.39 (von Stefan Schmöe)
Gießen (12.04.2019): Balász Kovalik zeigt, wie viel szenisches Potenzial in Händels zweitem Oratorium La resurrezione - Die Auferstehung steckt (von Thomas Molke)
Liège (09.04.2019): Intendant Stefano Mazzonis di Pralafera setzt Donizettis Anna Bolena in opulenten Bildern um, und auch die musikalische Leistung lässt keine Wünsche offen (von Thomas Molke)
Oldenburg (07.04.2019): Das Staatstheater Oldenburg widmet sich in einer sensiblen und klaren Inszenierung der amerikanischen Oper Dead Man Walking dem sehr ernsten Thema der Todesstrafe (von Christoph Wurzel)
Münster (06.04.2019): Sebastian Ritschel setzt in seiner Inszenierung von Sergej Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen mehr auf Klamauk als auf Vielschichtigkeit (von Ursula Decker-Bönniger)
Hagen (07.04.2019): Isoliert im Rausch der Musik: In Hagen überzeugt Jochen Biganzolis Interpretation von Wagners Tristan und Isolde szenisch und musikalisch auf ganzer Linie (von Thomas Molke)
Hannover (06.04.2019): An der Staatsoper Hannover werden Schrekers Die Gezeichneten tiefenpsychologisch analysiert, beklemmend gezeichnet und großartig gesungen (von Bernd Stopka)
Gelsenkirchen (06.04.2019): Im Musiktheater im Revier entführt das Musical Big Fish von Andrew Lippa und John August das Publikum in eine fantastische Welt (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (05.04.2019): Die scheidende Ballettdirektorin Bridget Breiner verzaubert das Publikum mit Shakespeares Ein Sommernachtstraum und macht den Abschied damit noch schwerer (von Thomas Molke)
Berlin (24.03.2019): In seiner Oper Der Zwerg hat Alexander von Zemlinsky womöglich sich selbst portraitiert - behauptet Tobias Kratzer in seiner Inszenierung an der Deutschen Oper (von Roberto Becker)
Frankfurt (31.03.2019): Franz Schrekers Oper Der ferne Klang begeistert am Ort der Uraufführung in Frankfurt nach 107 Jahren erneut das Publikum (von Christoph Wurzel)
Köln (31.03.2019): Jean Renshaw setzt mit den Mitgliedern des Internationalen Opernstudios der Oper Köln Salieris Dramma giocoso La scuola de' gelosi mit enormem Tempo und Spielwitz um (von Thomas Molke)
Düsseldorf (30.03.2019): Philipp Westerbarkei wirft in seiner Inszenierung von Charles Gounods Oper Roméo et Juliette einen recht modernen und kritischen Blick auf die berühmte klassische Liebestragödie (von Thomas Molke)
Wuppertal (29.03.2019): Auch nach fast 30 Jahren hat Pina Bauschs Palermo Palermo nichts von seinem verstörenden Reiz verloren (von Thomas Molke)
Essen (23./28.03.2019): Ein Ehedrama in antiken Dimensionen - Kay Link inszeniert Aribert Reimanns Medea in großen Bildern (von Stefan Schmöe)
Lyon (15./22.03.2019): Eine Wiederentdeckung auf Referenzniveau - Tschaikowskis Tscharodeika (von Roberto Becker)
Dortmund (24.03.2019): Das Ballett Dortmund präsentiert in dem dreiteiligen Ballettabend Visionen Kreationen des modernen Tanzes von Douglas Lee, Wukbje Kuindersma und Jacopo Godani (von Thomas Molke)
Karlsruhe (23.03.2019): Am Badischen Staatstheater erlebt das Publikum bei Donizettis selten gespielter Oper Roberto Devereux hochwertigen Belcanto vom Feinsten in optischer Opulenz (von Thomas Molke)
Mönchengladbach (23.03.2019): Diktator mit Stil - besondere Angst haben muss man vor diesem Boris Godunow nicht (von Stefan Schmöe)
Wuppertal (21.03.2019): Pina Bauschs frühes Werk Arien hat auch fast 40 Jahre nach seiner Uraufführung nichts von der tieftraurigen Melancholie verloren (von Thomas Molke)
Bielefeld (13.01./21.03.2019): Die Todesstrafe zwingt uns, über Schuld und Strafe nachzudenken - nicht nur deshalb ist Dead Man Walking von Jake Heggie eine der besten Produktionen der laufenden Saison (von Stefan Schmöe)
Berlin (11.03.2019): Jörg Widmanns und Peter Sloterdijks Babylon-Spektakel hinterlässt an der Berliner Staatsoper zwiespältige Eindrücke (von Christoph Wurzel)
Dortmund (17.03.2019): Die konzertante Aufführung von Richard Strauss' Elektra versetzt im Konzerthaus mit der großartigen Elena Pankratova in der Titelpartie und dem fulminant aufspielenden hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada das Publikum in einen regelrechten Rausch (von Thomas Molke)
Köln (10./13.03.2019): Ach, wenn doch alle Pubertierenden so singen könnten - in der Regie von Nadja Loschky durchlebt Rusalka einen schwierigen Reifeprozess (von Stefan Schmöe)
Bonn (10.03.2019): Bei dieser Elektra produziert die Regie ziemlich viel Müll - und ein großes Hördrama (von Stefan Schmöe)
Kassel (09.03.2019): Am Staatstheater Kassel führt Markus Dietz seine Ring-Interpretation mit einer auch musikalisch beachtlichen Walküre konsequent fort (von Bernd Stopka)
Hagen (09.03.2019): In dem szenischen Projekt Viva Verdi steht der Opernchor mit Bekanntem und Unbekanntem aus Verdis umfangreichem Opernschaffen im Mittelpunkt des Abends (von Thomas Molke)
Freiburg (28.02.2019): Die Ausgrabung von César Francks Oper Hulda stellt in Freiburg erfolgreich deren hohe musikalische Qualität unter Beweis (von Christoph Wurzel)
Hildesheim (03.03.2019): Jacques Offenbachs selten gespielte Operette Die Prinzessin von Trapezunt kommt am Theater für Niedersachsen in einer neuen Bearbeitung auf die Bühne und macht vor allem Neugier auf das Original (von Bernd Stopka)
Bielefeld (02.03.2019): Nicht nur musikalisch ein Ereignis - Andrea Schwalbach inszeniert Dukas' Ariane et Barbe-bleue als bitterböses feministisches Kammerspiel (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (01.03.2019): Rahel Thiels Inszenierung von Tschaikowskis Eugen Onegin büßt musikalisch im Kleinen Haus in der Kammerfassung mit elf Musikern etwas von der großen Emotionalität des Stückes ein, kann szenisch allerdings durch große Nähe überzeugen (von Thomas Molke)
Saalfeld (16./17.02.2019): Das Theater Rudolstadt gräbt Cherubinis 235 Jahre lang vergessene Idalide aus, und das mit beträchtlichem Erfolg (von Roberto Becker)
Aachen (27.02.2019): Nina Russi kombiniert in Aachen Leonard Bernsteins Operneinakter Trouble in Tahiti mit der 30 Jahre später komponierten Fortsetzung A Quiet Place zu einer bewegenden Gesellschaftssatire über das Leben in einer US-amerikanischen Vorstadt (von Thomas Molke)
Frankfurt (24.02.2019): Florentine Klepper verlegt Bedřich Smetanas selten gespielte Oper Dalibor in eine von Kameras überwachte Gegenwart (von Thomas Molke)
Münster (23.02.2019): Intendant Ulrich Peters setzt die Musical-Adaption von Billy Wilders berühmtem Klassiker Some Like It Hot, Sugar - Manche mögens heiß, rasant und mit großartiger Komik um (von Thomas Molke)
Düsseldorf (16./23.02.2019): Vieles kommt einem irgendwie bekannt vor in der Uraufführung von Schade, dass sie eine Hure war (von Stefan Schmöe)
Karlsruhe (17.02.2019): Bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe verlegt Max Emanuel Cencic Händels Serse in das "sündige" Spielerparadies Las Vegas (von Thomas Molke)
Hannover (16.02.2019): Ein Job als Manager kann die Hölle sein - oder dahin führen. In der Staatsoper Hannover wird Hector Berlioz' Fausts Verdammnis dahingehend untersucht (von Bernd Stopka)
Dortmund (16.02.2019): Kammersänger Hannes Brock, der sich eigentlich mit dem Ende der letzten Spielzeit in den Ruhestand verabschiedet hat, meldet sich mit dem Galakonzert I am still here zurück und begeistert das Publikum gemeinsam mit Deborah Woodson (von Thomas Molke)
Hagen (15.02.2019): Jan Peter setzt bei Rossinis selten gespielter Opera buffa Il turco in Italia zu sehr auf Klamauk und wird dem Stück damit nicht gerecht (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (14.02.2019): Am Musiktheater im Revier verlegt man Brechts und Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny ins Ruhrgebiet der Nachkriegszeit (von Thomas Molke)
Luzern (03.02.2019): Benedikt von Peter verbannt in Luzern die Titelfigur in Mozarts Don Giovanni zwar von der Bühne, kann aber dennoch mit einer szenisch und musikalisch packenden Aufführung vollkommen überzeugen (von Christoph Wurzel)
Frankfurt (27.01.2019): Eine kleine Geschichte des amerikanischen Rassismus erzählt Tobias Kratzer in Verdis La forza del destino - und es funktioniert sogar erstaunlich gut (von Roberto Becker)
Paris (25./26.01.2019): Doppelt gescheitert - an der Bastille kennt Dmitri Tcherniakov kein Pardon mit den Trojanern und schickt Dido direkt in die Psychatrie, im Palais Garnier versetzt Romeo Castellucci den ersten Mord der Menschheitsgeschichte, nämlich den von Kain an Abel, in Alessandro Scarlattis Il primo omicidio ziemlich ratlos in die Gegenwart (von Roberto Becker)
München (10.02.2019): Mit Ernst Kreneks Karl V. bricht das Nationaltheater München eine Lanze für die Zwölftonoper und feiert szenisch und musikalisch einen großen Erfolg (von Bernd Stopka)
Wuppertal (10.02.2019): Opern-Potpourri der anderen Art: In John Cages Play* Europeras 1 & 2 erklingen Fragmente aus über 200 Jahren europäischer Operngeschichte, ohne dass sich ein "opernseliger Wohlklang" einstellt (von Thomas Molke)
Dortmund (09.02.2019): Tomo Sugao umschifft die dramaturgischen Ungereimtheiten in Puccinis letzter Oper Turandot geschickt, und auch musikalisch kann die Produktion auf ganzer Linie überzeugen (von Thomas Molke)
Duisburg (09.02.2019): Remus Şucheană erzählt eine brave Kriegsgeschichte, William Forsythe wirft eine aberwitzige Maschine an und Martin Schläpfer sitzt der Schalk im Nacken - der Ballettabend b.38 ist zu etwa zweieinhalb Dritteln tolles Tanztheater (von Stefan Schmöe)
Essen (02./08.02.2019): Alles Hirngespinste? Bei Roland Schwab scheitert Otello beklemmend intensiv an Wahnvorstellungen (von Stefan Schmöe)
Krefeld (26.01.2019): Beverly und Rebecca Blankenship denken bei Poulencs Gesprächen der Karmeliterinnen an Terroristinnen und Selbstmordattentäterinnen - ganz gut, dass sie das nicht allzu genau inszeniert haben (von Stefan Schmöe)
Berlin (20.01.2019): Der Senkrechtstarter Lahav Shani dirigiert an der Berliner Staatsoper einen dramatischen Don Giovanni als Wiederaufnahme in der Regie von Claus Guth (von Christoph Wurzel)
Berlin (13.01.2019): So faszinierend wie Beat Furrer kann wohl niemand Violetten Schnee vertonen - die Staatsoper hat damit eine exquisite Uraufführung im Programm (von Roberto Becker)
Weimar (12.01.2019): Obgleich als "semiszenische Inszenierung" angekündigt, ist Cosí fan tutte in der durchaus vollwertigen Regie von Nina Gühlstorff eine spannende Auseinandersetzung mit unseren amourösen Befindlichkeiten (von Roberto Becker)
Osnabrück (19.01.2019): Mascha Pörzgen inszeniert im Theater Osnabrück Puccinis Opernkrimi Tosca spannend und zeitgemäß (von Ursula Decker-Bönniger)
Düsseldorf (17.01.2019): Aus dem Repertoire - die Wiederaufnahme von Xerxes in Stefan Herheims turbulenter Regie (von Stefan Schmöe)
Dortmund (12.01.2019): Die Dortmunder Oper schickt das Publikum mit opulenten Bildern ins Land des Lächelns (von Stefan Schmöe)
München (16.12.2018/3.1.2019): Bravouröse Uraufführung - für das Gärtnerplatztheater hat Wilfried Hiller Michael Endes Erfolgsroman Momo neu und familientauglich vertont (von Stefan Schmöe)
Duisburg (09./29.12.2018): Auch im nordrheinwestfälischen Justizvollzug geht's leidlich fidel zu, wie diese Fledermaus zeigt (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (28.12.2018): In Paris im August kombiniert Christa Platzer Chansons von Edith Piaf und Barbara im Kleinen Haus zu einem bewegenden Abend (von Thomas Molke)
Münster (22.12.2018): Kurt Weill wollte mit Street Scene eine ernste "amerikanische" Oper schreiben - Hendrik Müller und Stefan Veselka machen trotzdem kurzerhand eine bunte Revue daraus (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (22.12.2018): Im Musiktheater im Revier werden Bizets Perlenfischer jedweden exotischen Kitsches beraubt und sind in den katastrophalen Bedingungen der realen Arbeitswelt angekommen (von Thomas Molke)
Wien (12.12.2018): Christof Loy macht aus Webers mittelalterverbrämter Euryanthe ein spannendes psychologisches Spiel um Begehrlichkeiten (von Roberto Becker)
Liège (21.12.2018): Pikantes Liebesspiel zu dritt: in Liège begeistert Rossinis Le Comte Ory szenisch und musikalisch (von Thomas Molke)
Köln (09./16.12.2018): Bunte Revue - im Weißen Rössl am Wolfgangsee geht es harmlos-fröhlich zu (von Stefan Schmöe)
Wien (08./11.12.2018): Die Staatsoper spielt tatsächlich mal wieder eine Uraufführung, und sogar mit klarem Statement gegen rechtspopulistische Umtriebe - aber ein wenig pädagogisch bleiben die gut gemeinten Weiden von Johannes Maria Staud mit einem Libretto von Durs Grünbein leider doch (von Roberto Becker)
Essen (08./12.12.2018): Aus einer an Kriegen reichen Geschichte hat der Freischütz nichts gelernt (von Stefan Schmöe)
Hildesheim (09.12.2018): Mit Tschaikowskys Die Pantöffelchen bringt das TfN eine Rarität in einer entzückenden Produktion auf die Hildesheimer Bühne (von Bernd Stopka)
Aachen (09.12.2018): Nach Shakespeares Der Kaufmann von Venedig im Schauspiel folgt nun in der Oper Gounods Roméo et Juliette in einer hervorragenden musikalischen Umsetzung (von Thomas Molke)
Kassel (08.12.2018): Am Staatstheater Kassel feiert Puccinis Madama Butterfly mit drei Cio-Cio-Sans Premiere (von Bernd Stopka)
Bonn (09.12.2018): Jonathan Dove hat im Auftrag der Bonner Oper vertont, wie es bei Marx in London wohl zugegangen sein mag - ziemlich chaotisch nämlich, aber sehr amüsant für das heutige Publikum (von Stefan Schmöe)
Wuppertal (08.12.2018): Verdis Schiller-Vertonung Luisa Miller glänzt in Wuppertal durch eine musikalisch hochkarätige Umsetzung, während die plakative schwarz-weiße Inszenierung von Barbora Horáková Joly Geschmacksache ist (von Thomas Molke)
Berlin (02.12.2018): Die allererste Aufführung von Rameaus Hippolyte et Aricie an der Staatsoper Unter den Linden schafft einen eindrucksvollen Brückenschlag zwischen der Barockoper und der Moderne (von Christoph Wurzel)
Berlin (30.11.2018): Bei den Barocktagen an der Staatsoper Berlin ist Monteverdis L'Orfeo in der choreographierten Inszenierung von Sasha Waltz wieder zu erleben (von Christoph Wurzel)
Berlin (26.11.2018): Bei den Barocktagen an der Staatsoper Berlin begeistert die Wiederaufnahme von Monteverdis L'incoronazione di Poppea musikalisch und szenisch in gleicher Weise (von Christoph Wurzel)
Chemnitz (01.12.2018): Vier Regisseurinnen haben die verschiedene Regisseurinnen haben die vier Teile des Ring des Nibelungen inszeniert - Elisabeth Stöppler setzt in der Götterdämmerung einen herausragenden Schlusspunkt (von Joachim Lange)
Hagen (10.11./2.12.2018): Viel Theaterzauber gibt's im unterhalsamen Zauberer von Oz als flottes Musical für die ganze Familie mit neu komponierter Musik von Andreas Reukauf (von Stefan Schmöe)
Frankfurt (02.12.2018): Vincenzo Bellinis letzte Oper I puritani ist in der Tat ein musikalisches Meisterwerk des Belcanto, wovon man sich dank einer hervorragenden Besetzung in Frankfurt überzeugen kann, doch leider ist in Vincent Boussards die Handlung noch verworrener als in der Vorlage (von Thomas Molke)
Hagen (01.12.2018): Nina Kupczyk schickt Rusalka auf den Laufsteg, wo sie sich prompt szenisch wie ästhetisch verläuft (von Stefan Schmöe)
Schwetzingen (30.11.2018): Yona Kim präsentiert beim Winter in Schwetzingen Antonio Vivaldis Oper La verità in cimento als modernes Familiendrama (von Thomas Molke)
München (23.11.2018): Szenisch bleibt vieles grau in Amélie Niermeyers Otello, auch im übertragenen Sinn - für musikalischen Glanz sorgt trotz Galabesetzung vor allem Kirill Petrenko (von Roberto Becker)
Köln (25.11.2018): Musikalisch ist dieser Peter Grimes mitreißend, aber die Regie weicht den wichtigen Fragen aus (von Stefan Schmöe)
Dortmund (25.11.2018): In einem auf drei Jahre angelegten Zyklus beginnt Ballettdirektor Xin Peng Wang seine Auseinandersetzung mit Dante Alighieris Divina Commedia mit einem tänzerisch und musikalisch beklemmenden Abstieg ins Inferno (von Thomas Molke)
Dortmund (24.11.2018): Gil Mehmerts Inszenierung von Leonard Bernsteins Musical-Klassiker West Side Story dürfte in Dortmund mit den temporeichen Choreographien von Jonathan Huor und dem hervorragenden Ensemble Garant für zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen sein (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (24.11.2018): Anti-Märchen in der U-Bahn-Station - Tobias Ribitzki zeichnet in Humperdincks unglücklichen Königskindern ein düsteres Gesellschaftsbild (von Stefan Schmöe)
Düsseldorf (23.11.2018): Viel Esoterik und ein leibhaftiger Teufel - im Ballettabend b.37 suchen Robert Binet, Natalia Horecna und Remus Şucheană in orchesterbegleiteten Uraufführungen vergeblich nach guten Geschichten (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (23.11.2018): Im Kleinen Haus des Musiktheaters im Revier gibt es mit Fifty-Fifty Vol. 2 eine erfolgreiche Fortsetzung der Wunschkonzert-Show aus der letzten Spielzeit, bei der es an jedem Abend von der Wahl der Zuschauer abhängt, welche Lieder gespielt werden (von Thomas Molke)
Heidelberg (16.11.2018): Peter Konwitschny vermag mit einer ebenso radikalen wie bedenkenswerten Deutung von Mozarts Idomeneo das aufgeschlossene Publikum nicht zu verschrecken (von Christoph Wurzel)
Weimar (03.11.2018): Das Nationaltheater Weimar beschäftigt sich spartenübergreifend mit der Geschichte, doch das Erinnern an den November 1918 gerät ziemlich pädagogisch (von Roberto Becker)
Gelsenkirchen (18.11.2018): Benvindo Fonseca verbindet in seinem Ballett für Kinder und Jugendliche Ein Nussknacker-Traum Szenen aus Tschaikowskis Ballett-Klassiker mit traditionellen Klängen aus Spanien, Portugal, Indien und Afrika (von Thomas Molke)
Erfurt (10./14.11.2018): Ganz schön unromantisch - Silvana Schröder lässt Giselle als packenden Psychothriller tanzen (von Joachim Lange)
Herne (11.11.2018): Andrea Marcon bringt mit dem La Cetra Barockorchester Basel und einem hervorragenden Solisten-Ensemble die Tage Alter Musik in Herne mit einer konzertanten Aufführung von Vivaldis L'Olimpiade zu einem fulminanten Abschluss (von Thomas Molke)
Essen (10.11.2018): Das Aalto-Ballett begeistert in John Crankos legendärer Choreographie Onegin zur Musik von Piotr Iljitsch Tschaikowski nach Alexander Puschkins Briefroman mit klassischem Spitzentanz (von Thomas Molke)
Essen (09.11.2018): Franco Fagioli begeistert mit einem hochkarätigen Ensemble als Händels Serse in der Philharmonie Essen in einer konzertanten Aufführung, die auch szenische Elemente enthält (von Thomas Molke)
Münster (07.11.2018): Georg Friedrich Händels Oratorium Saul bleibt in der Regie von Susanne Knapp szenisch und musikalisch bedingt durch die Erkältungswelle blass (von Thomas Molke)
Wuppertal (06.11.2018): Zum 40-jährigen Jubiläum von Pina Bauschs Klassiker Café Müller gibt es das Stück als Doppelabend mit Strawinskys Das Frühlingsopfer mit Live-Orchester im Opernhaus (von Thomas Molke)
Essen (04.11.2018): Zum Abschluss des Festivals NOW! gibt es in der Philharmonie Essen Philip Glass' Oper Einstein on the Beach halbszenisch mit Suzanne Vega als Sprecherin (von Thomas Molke)
Bonn (04.11.2018): Die moderne Frau findet sich in Marco Arturo Marellis Inszenierung von Lohengrin wohl nicht wieder, aber gesungen wird hinreißend (von Stefan Schmöe)
Leverkusen (03.11.2018): Werner Ehrhardt entreißt mit dem Orchester l'arte del mondo Antonio Salieris zweite Oper La Fiera di Venezia in einer kurzweiligen halbszenischen Aufführung im Bayer Kulturhaus dem Vergessen (von Thomas Molke)
Hagen (02.11.2018): Holger Potocki überträgt Jacques Offenbachs Operette Pariser Leben mit einer neuen Textfassung in die Pariser Vorstadt der Gegenwart (von Thomas Molke)
Aachen (28.10.2018): Ludger Engels stellt unter Beweis, welche szenischen Qualitäten Händels allegorisches Oratorium Il trionfo del Tempo e del Disinganno besitzt (von Thomas Molke)
Düsseldorf (27.10.2018): Schifffahrt rheinabwärts - Dietrich W. Hilsdorf inszeniert die Götterdämmerung nicht ohne Ironie als Endspiel auf dem Rhein mit moderatem Lokalkolorit (von Stefan Schmöe)
Wexford (25.10.2018): Beim Wexford Festival Opera unterstreicht Rodula Gaitanou bei dem Double-Bill L'oracolo von Franco Leoni und Mala vita von Umberto Giordano den veristischen Charakter jeweils durch ein arg schauriges Ende. Wesentlich ausgelassener setzt Roberto Recchia im Rahmen der Short Works im Whites Hotel unter dem Titel Bernstein à la Carte eine Geburtstagsfeier für den großen US-amerikanischen Komponisten in Szene (von Thomas Molke)
Wexford (24.10.2018): Das Wexford Festival Opera unterstreicht mit der Aufführung von Saverio Mercadantes Il bravo erneut, wieso dieser Komponist musikalisch einen festen Platz im Standardrepertoire verdient hätte, auch wenn die Handlung mehr als fragwürdig ist. Von Donizetti gibt es dieses Mal als Short Work im Whites Hotel eine gekürzte Fassung von Don Pasquale (von Thomas Molke)
Wexford (23.10.2018): Beim 67. Wexford Festival Opera feiert die 2017 an der Minnesota Opera uraufgeführte Oper Dinner at Eight von William Bolcom ihre europäische Erstaufführung, und im Rahmen der Short Works weht durch das Whites Hotel in Puccinis La fanciulla del West ein Hauch vom Wilden Westen (von Thomas Molke)
Köln (21.10.2018): Die Kinderoper setzt lautstark den Ring des Nibelungen mit der Walküre fort (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (21.10.2018): Im Kleinen Haus wird der dreiteilige Ballettabend Der Rest ist Tanz mit Choreographien von Pontus Lidberg, Renato Paroni de Castro und Marguerite Donlon wieder aufgenommen (von Thomas Molke)
Stuttgart (14.10.2018): In Stuttgart gab Cornelius Meister mit Wagners romantischer Oper Lohengrin einen fulminanten Einstieg als Generalmusikdirektor in einer beklemmend aktuellen Deutung von Árpád Schilling (von Christoph Wurzel)
Berlin (07.10.2018): Nichts als Tristesse - Cherubinis Medée wütet an der Staatsoper (von Roberto Becker)
Dresden (29.09./03.10.2018): Die Intendanz von Peter Theiler an der Semperoper beginnt fulminant mit Moses und Aron, in Szene gesetzt von Calixto Bieito (von Roberto Becker)
Lübeck (29.09.2018): Jochen Biganzoli folgt im Freischütz der deutschen Angst (von Joachim Lange)
Paris (29.09./02.10.2018): Erfolgreiche Uraufführung im Palais Garnier - Michael Jarell hat Bérénice nach Racine vertont (von Joachim Lange)
Dortmund (18.10.2018): Im ersten von insgesamt drei Porträt-Konzerten präsentiert Teodor Currentzis im Konzerthaus Dortmund Verdis La traviata mit seinem Ensemble MusicAeterna aus Perm und einer hochkarätigen Besetzung (von Thomas Molke)
Köln (14./18.10.2018): Ein Akt der Befreiung, der sich hören lassen kann - Salome als musikalisch mitreißender feministischer Thriller (von Stefan Schmöe)
Berlin (30.09.2018): Ziemlich laut und leider ziemlich konventionell geht's zu, wenn Ainārs Rubikis und Robert Carsen Die tote Stadt auf die Bühne der Komischen Oper bringen (von Roberto Becker)
Paris (28.9./01.10.2018): Da glänzt nur die musikalische Seite - Andreas Kriegenburg lässt die Hugenotten an der Bastille herumstehen (von Joachim Lange)
Wuppertal (14.10.2018): Operettenseligkeit in opulenten Bildern auf musikalisch hohem Niveau, kitschig aber schön: So lässt sich die Neuproduktion von Franz Lehárs Das Land des Lächelns in Wuppertal beschreiben (von Thomas Molke)
Essen (13.10.2018): Lotte de Beer macht aus Carmen ein Gender-Experiment von begrenzter Aussagekraft (von Stefan Schmöe)
Hagen (13.10.2018): Ballettdirektor Alfonso Palencia präsentiert im ersten Tanzabend der Spielzeit unter dem Titel Move On in insgesamt drei Choreographien verschiedene Facetten des modernen Ausdruckstanzes (von Thomas Molke)
Gelsenkirchen (11.10.2018): Im Musiktheater im Revier bildet das Publikum mit dem ganzen Ensemble in Leonard Bernsteins Mass eine große Gemeinde (von Thomas Molke)
Dortmund (07.10.2018): Das Eröffnungswochenende unter der Leitung des neuen Intendanten der Dortmunder Oper, Heribert Germeshausen, findet mit Rossinis Il barbiere di Siviglia in einer kurzweiligen Inszenierung einen gelungenen Abschluss (von Thomas Molke)
Hannover (16.09.2018/07.10.2018): In Hannover werden Tristan und Isolde nicht nur des Metaphysischen beraubt, sondern auch der Leidenschaft füreinander (von Bernd Stopka)
Bonn (07.10.2018): Zum Totlachen, diese Diktatoren - Leonardo Muscato schickt Händels Xerxes in ein Comic-Universum (von Stefan Schmöe)
Dortmund (06.10.2018): Beim MusiCircus nach einer Idee von John Cage entwickelt sich unter der Leitung von Sigune von Osten die Dortmunder Innenstadt vom Friedensplatz bis ins Opernfoyer mit rund 800 Mitwirkenden zu einem gewaltigen Klangkosmos, und auch das anschließende Willkommenskonzert Barock bis Broadway unterstreicht die Bedeutung der Musik für die Stadt (von Thomas Molke)
Dortmund (05.10.2018): Der neue Intendant der Oper Dortmund, Heribert Germeshausen, startet die neue Saison mit einer musikalisch überzeugenden Aida, die szenisch allerdings ein wenig beliebig bleibt (von Thomas Molke)
Krefeld (29.09./2.10.2018): Star Wars und E.T. lassen schön grüßen - Kobie van Rensburg inszeniert die Zauberflöte als unterhaltsames Fantasy-Märchen (von Stefan Schmöe)
Zürich (23.09.2018): Extase gibt es nur musikalisch - Barrie Kosky inszeniert Die Gezeichneten als unterkühltes Kammerspiel (von Roberto Becker)
Hagen (29.09.2018): In Hagen beginnt man Verdis Simon Boccanegra mit dem Ende und verzettelt sich in dem Ansatz, dass der Mann die Wurzel allen Übels ist (von Thomas Molke)
Gent (20.09.2018): Alle Gewalt geht vom Volk aus - David Alden zeichnet im Lohengrin eine düsteres Politikpanorama (von Roberto Becker)
Köln (23./28.09.2018): Kolonisation mal anders herum gedacht - in Mauricio Kagels Mare nostrum geht alles anders, und prompt verheddert sich die Regie (von Stefan Schmöe)
Gelsenkirchen (23.09.2018): Bei der Eröffnungsgala im Musiktheater im Revier wird zum 21. Mal der Gelsenkirchener Theaterpreis verliehen und ein Ausblick auf die kommende Spielzeit gegeben (von Thomas Molke)
Hagen (21.09.2018): Zum Saisonbeginn lädt das Theater Hagen mit Take a Walk on the Wild Side auf eine fetzige Reise durch die klassische Rock-Musik der 60er, 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts ein (von Thomas Molke)
Gießen (15.09.2018): Am Stadttheater gräbt man Umberto Giordanos Verismo-Oper Mala vita aus und durchsetzt sie mit Madrigalen von Carlo Gesualdo (von Thomas Molke)
Wuppertal (13.09.2018): Während es leitungstechnisch noch nicht klar ist, wie es mit dem Tanztheater Wuppertal weitergeht, feiert das Publikum das Ensemble bei der Wiederaufnahme des Tanzabends Vollmond unbeirrt mit frenetischem Applaus (von Thomas Molke)
Minden (09.09.2018): Gerd Heinz und Frank Beermann bringen den 2015 in Minden begonnenen Ring des Nibelungen mit einer szenisch und musikalisch auf ganzer Linie überzeugenden Götterdämmerung mit einem hochkarätigen Ensemble zu einem fulminanten Abschluss (von Thomas Molke)
Wuppertal (08.09.2018): Die Spielzeit wird in Wuppertal mit einer konzertanten Aufführung von Jules Massenets Literaturoper Werther in der Historischen Stadthalle mit Videoprojektionen eröffnet (von Thomas Molke)
Bonn (07.09.2018): Wird hier etwa Victor Ullmanns Kaiser von Atlantis durch Karl Amadeus Hartmanns Klaviersonate 27. April 1945 geläutert? In dieser Koproduktion von Oper Bonn und Beethovenfest passt manches nicht zusammen (von Stefan Schmöe)
Kassel (01.09.2018): In Kassel fällt der Startschuss zu einem neuen Ring mit einem Rheingold, das sich szenisch vielversprechend zeigt, musikalisch aber eher enttäuscht (von Bernd Stopka)
Innsbruck (20.08.2018): Im Rahmen des Projektes BAROCKOPER:JUNG gibt es bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Cavallis zweite Oper Gli amori d'Apollo e di Dafne als bewegenden Traum mit dem Schattentheater alTREtacce (von Thomas Molke)
Braunschweig (18.08.2018): Auf dem Braunschweiger Burgplatz spielt Bizets Carmen im Sperrmüll eines sozialen Brennpunktes (von Bernd Stopka)
Pesaro (15.08.2018): Rossinis Il viaggio a Reims ist beim Rossini Opera Festival in Pesaro mit den jungen Nachwuchskünstlern der Accademia Rossiniana immer wieder ein Erlebnis (von Thomas Molke)
Pesaro (14.08.2018): Beim Rossini Opera Festival in Pesaro setzt Marshall Pynkoski in seiner Inszenierung von Rossinis dramaturgisch recht verworrenen ernsten Oper Ricciardo e Zoraide auf eine überbordend opulente Ausstattung mit Balletteinlagen (von Thomas Molke)
Pesaro (13.08.2018): Pier Luigi Pizzi beweist beim Rossini Opera Festival in Pesaro, dass Rossinis unverwüstlicher Klassiker Il barbiere di Siviglia auch ohne moderne Regietheater-Mätzchen auskommt und dabei keineswegs verstaubt ist (von Thomas Molke)
Pesaro (12.08.2018): Rosetta Cucchi setzt beim Rossini Opera Festival in Pesaro Rossinis relativ unbekannte einaktige Farsa Adina in einer hochkarätigen musikalischen Besetzung als knallbuntes Spektakel auf einer Hochzeitstorte um (von Thomas Molke)
Innsbruck (10.08.2018): Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik schießt Jürgen Flimm mit seiner pessimistischen Sichtweise auf die wiederentdeckte Belcanto-Perle Didone abbandonata von Saverio Mercadante ein bisschen über das Ziel hinaus (von Thomas Molke)
Bayreuth (Juli/August 2018): Mehr von den Bayreuther Festspielen 2018 - Klaus Langs der verschwundene hochzeiter ist die erste Uraufführung seit dem Parsifal 1882, der Fliegende Holländer in der Regie von Jan-Philipp Gloger verabschiedet sich, Parsifal in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg geht ins dritte Jahr und für Kinder gibt es den Ring des Nibelungen im Schnelldurchgang (von Roberto Becker, Ursula Decker-Bönniger und Hiltrut Böhm)
Bayreuth (25./29.07.2018): Bei den Bayreuther Festspielen 2018 zeigen Neo Rauch, Rosa Loy und Yuval Sharon Lohengrin als blauen Elektriker zwischen Utopie und Realität (von Bernd Stopka)
Heidenheim (29.07.2017): Barbora Horáková Joly verlegt bei den Opernfestspielen Heidenheim Giuseppe Verdis selten gespielte komische Oper Un giorno di regno ins Mafia-Milieu (von Thomas Molke)
Heidenheim (28.07.2017): Die letzte Aufführung von Richard Wagners Der fliegende Holländer wird bei den Opernfestspielen Heidenheim zur Premiere auf der Freilichtbühne im Rittersaal in Schloss Hellenstein (von Thomas Molke)

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Da capo al Fine

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